Hörgang

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00:00:00: Werden Frauen gesundheit und Wechseljahre in Österreich von der Politik schon ausreichend beachtet?

00:00:06: Ich hab's noch nicht gemerkt.

00:00:06: Also in Deutschland,

00:00:08: das ist auch

00:00:09: dank einiger Aktivistinnen, ja auch Miriam Stein zum Beispiel und so, wurde das ja jetzt auch schon im Bundestagsdebatten diskutiert.

00:00:17: Es ist sogar irgendwo erwähnt, ich weiß nicht in welcher Form auch im neuen Regierungsprogramm in Deutschland bei uns nicht.

00:00:28: Das ist die Erhörgang, die ihr Podcast von Springer Medizin.

00:00:33: Die Menopause betrifft früher oder später jede Frau und damit die Hälfte der Bevölkerung.

00:00:39: Mit ihrem Podcast von wegen Pause, Wechseljahre, ein fulminanter Neustart trägt die frühere Zeit im Bildmoderatorin Birgit Fendall dazu bei, das Wissen über die wichtige Lebensphase zu vergrößern.

00:00:50: Dafür spricht sie in ihrem Studio sehr persönlich mit Expertinnen, Experten, prominenten Frauen und auch Männern.

00:00:56: über die Jahre vor und nach der letzten Menstruation.

00:00:59: Heute tauscht Birgit Vendall für die neue Folge des Hörgangs die Rollen.

00:01:03: Liebe Frau Vendall, mein Name ist Irene Thöjung und ich heiße Sie herzlich willkommen im Studio.

00:01:08: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:10: Hallo.

00:01:11: Sie beschäftigen sich seit vorigem Jahr und das mittlerweile in zwei Staffeln in Ihrem Podcast mit der Menopause.

00:01:17: Wie

00:01:18: kam es dazu?

00:01:19: oder anders gefragt, warum sind Ihnen die Wechseljahre anliegen?

00:01:22: Also, ich glaube, ich bin eine jener Frau und die natürlich auch als persönliche Erfahrung wissen, wie viele Defizite es noch rund um dieses Thema geht.

00:01:32: Man muss dazu sagen, dass ich, ich glaube, mein erstes Buch habe ich geschrieben rund um meinen dreißiger, also das ist quasi schon verjährt, in meinen Büchern mich immer auch Frauenthemen angenähert habe.

00:01:42: Das heißt, und im Großen und Ganzen sehe ich das Thema ja auch unter Ungleichberechtigung, Schenemedizin

00:01:48: etc.,

00:01:48: wenn wir vielleicht darauf kommen.

00:01:50: Das heißt, Ich habe mich schon lange mit solchen Themen angesetzt.

00:01:53: Ich habe selbst auch erfahren, dass ich nicht wusste, wo ich hingehe.

00:01:57: Ich wusste nicht, was mit mir passiert.

00:01:58: Das ging bei ein paar Jahren gar nicht gut.

00:02:01: Und dann hat sich das eigentlich jetzt im Zuge meiner großen beruflichen Umstellung und meiner Selbstständigkeit war Podcasten nicht wirklich am Radar, weil ich muss jetzt mein Geld auch verdienen.

00:02:12: Ich mache ja viele andere Sachen.

00:02:14: Und dann hat sich das aber ergeben.

00:02:17: Ich mache das wahnsinnig gerne und je mehr ich das mache, die zweite Staffel geht jetzt gerade Richtung Ende, desto mehr komme ich drauf, wie viele Themen da noch sind, wie viel Bedarf ist.

00:02:26: Also, ich werde es, glaube ich, noch ein Zeit lang betreiben.

00:02:29: Ja, ist doch wichtig, ja, weil bis vor ein paar Jahren war das ja auch ein großes Tabu.

00:02:33: Da wurde hauptsächlich drüber gesprochen, vielleicht gerade noch im Familien- oder Freundinnenkreis.

00:02:38: Und sie sagen ja selbst, sie wussten, komm Bescheid, das hat niemand, jemand etwas erklärt.

00:02:43: Heute scheint das anders.

00:02:45: Es wird mehr darüber gesprochen.

00:02:46: Ist das der Buch kleiner geworden?

00:02:48: Ja und nein.

00:02:49: Also es wird mehr darüber gesprochen.

00:02:51: Ich bin auch nicht die einzige, die in einem Podcast zu dem Thema hat.

00:02:53: In Deutschland gab es das schon ein bisschen früher zum Beispiel auch.

00:02:57: Und es wird auch darüber geschrieben.

00:02:59: Und vielleicht tut man sich als Frau auch leichter, zum Beispiel sich ein Buch zu kaufen.

00:03:05: Ich habe jetzt eine Folge mit Petra Hartlip, der Buchhändlerin zum Thema Bücher zur Menopause.

00:03:09: Darin erzählt sie echt beeindruckend, wie eine Frau zehn Jahre an die Frauen das quasi so heimlich bestellt haben und auch nicht wollten, dass das jemand mitkriegt, weil es ein super Tabuthema war.

00:03:18: Das ist nicht mehr.

00:03:19: Und jetzt kommt das große Aber.

00:03:21: Wenn man sich das Ganze dann näher anschaut.

00:03:23: Dann ist es natürlich immer noch ein massives Tabuthema.

00:03:26: Ich habe zum Beispiel zu dem Thema Wechseljahre und Arbeitsplatz, das ein sehr sehr entscheidendes Thema ist, weil ich bin Jahrgang einundsiebzig und damit muss ich bis fünfundsechzig arbeiten.

00:03:35: Früher noch vor zwanzig Jahren sind Frauen de facto mit Mittefünfzig in Pensionen gegangen.

00:03:40: Das heißt, das Thema gab es am Arbeitsmarkt gar nicht.

00:03:42: Und diesen Vortrag biete ich an.

00:03:44: Er wird nicht wahnsinnig gut gebucht und ich hatte schon einige Gespräche auch mit H.A.

00:03:49: verantwortlichen.

00:03:50: Oder es wurde heikles Thema, muss man vorsichtig angehen.

00:03:54: So ist es nicht.

00:03:55: Und dann ist noch die ganze andere Seite.

00:03:57: Hormonambulanzen werden geschlossen, auch im Zuge der Einsparungen.

00:04:00: Es gibt jetzt weniger.

00:04:02: Medikamente, sei es pflanzliche Art oder hormonelle Art, zu Frauen in den Wechselern als noch vor fünfzehn Jahren.

00:04:08: Es gibt Leistungen nicht mehr auf Krankenschein zu dem Thema.

00:04:11: Das kostet ja auch, wenn man sich entscheidet, zum Beispiel in eine Therapie zu gehen.

00:04:15: Also je tiefer ich eintauche, das ist so ein bisschen ein Pseudo-Nicht-Mehr-Tabuthema.

00:04:21: Aber im echten Leben immer noch meiner Diagnose nach.

00:04:26: Wenn Sie sagen, mit HAA-Abteilungen, was werden dafür Argumente angeführt?

00:04:30: Das ist natürlich jetzt ein Thema, also es ist ja immer noch so, wir leben immer noch in einer Männerwelt und die Verantwortlichen sind zu dem ganz großen Teil in den Schäfetaschen immer noch Männer.

00:04:41: Das heißt, die haben mal prinzipiell... Nicht unbedingt zum Zugang zu dem Thema, wobei ich, wie Sie auch schon gesagt haben, ganz bewusst in meinem Podcast auch mit Männern spreche.

00:04:49: Ich habe ja mit einem Paar gesprochen oder mit einem S-Chef Johannes Kopf und so.

00:04:53: Weil ich erfinde, das ist ein Thema für die gesamte Gesellschaft.

00:04:56: Wir Frauen können ja nichts dafür, dass mit uns ein biologischer Wandel passiert ist, suchen wir uns nicht aus.

00:05:00: Wir kriegen halt auch die Kinder noch immer,

00:05:02: meistens.

00:05:06: Und das ist ein Wettbewerbsnachteil für uns Frauen.

00:05:09: Und in den Firmen, glaube ich, gibt es immer noch so in Deutschland, gibt es schon ein paar Frauen, die wirklich hier rumtouren mit dem Thema.

00:05:15: Und das ist ja ein Thema so, da geht es um Probleme oder ich weiß nicht was.

00:05:19: Nur die Probleme, wenn man das so bezahlt, die gibt es ja eh.

00:05:21: Frauen, die nicht schlafen können, Frauen, die vielleicht Brainfuck haben.

00:05:25: Ich löse das Ganze ja.

00:05:27: sehr bewusst.

00:05:28: Und auch weil ich finde, dass das überhaupt ein besserer Zugang im Leben ist, ja mit einer gewissen Leichtigkeit in meinem Podcast.

00:05:33: Und wir lachen da ja auch viel.

00:05:34: Und auch meinen Vorträgen gibt es einiges zu lachen.

00:05:37: Und dann gibt es den Part, wo es dann wirklich um Zahlen geht.

00:05:40: Darum, wie viele Frauen dann vielleicht am Ende ihres Arbeitslebens in eine Kette an Krankenständen vielleicht kuhren und im Endeffekt Frühpension gehen.

00:05:50: Das kostet Die Frauen, noch mehr von ihrer schlechten Pension, die Firmen kosten jetzt aber auch so viel.

00:05:55: Und in Großbritannien, die da lustigerweise ganz woanders sind, nämlich viel weiter, das soll jetzt im Jahr zwanzig ein Gesetz kommen, das wirklich die Menopause als Wirtschaftsthema sieht.

00:06:06: Und dort gibt es schon in mindestens einem Drittel der Unternehmen auch Menopolisies und Richtlinien.

00:06:13: Und da wird das schon besser akzeptiert.

00:06:14: Bei uns ist das eben immer noch so, als ich habe mich unlangsam mit einer Frau ausgetauscht, die auch so in das Zähne ist, sozusagen.

00:06:20: Wir sind ja dort langsam auch vernetzen wir uns und zusammen kriegt man auch mehr hin.

00:06:24: Die auch sagt, sie glaubt, die macht das schon ein bisschen länger als ich.

00:06:27: Wir kommen langsam zum Kipppunkt.

00:06:28: Das klar wird, das ist ein Thema, mit dem muss man umgehen, aber das sieht man in Österreich noch nicht.

00:06:33: Sie sagen auch in ihrem ... Podcast, also im Kommentations-Podcast steht auch, dass Ärzte oft wenig wissen.

00:06:39: Und das ist mir auch schon aufgefallen, in meinem Umfeld berichten halt sehr viele Frauen, dass es ja mühsam ist, Medizinerinnen oder Mediziner zu finden, die sich wirklich auskennen und nicht gleich sagen, dafür sind sie noch zu jung oder da müssen sie durch.

00:06:51: Und was ist da Ihr Eindruck?

00:06:53: Wie schätzen Sie die Situation ein?

00:06:55: Das

00:06:55: kann man ja ganz genau schauen.

00:06:57: Im Medizinstudium und nicht einmal in der grün-ökologischen Ausbildung passiert da zu sehr viel.

00:07:01: Und ich saß unlängst am Podium bei einer sehr interessanten Diskussion eben zu diesem Thema.

00:07:06: Ich habe so ein bisschen den Thema eben Wirtschafts- und Arbeitsmarkt abgedeckt und das saßen auch Ärztinnen mit mir am Podium und eine Ärztin hat gesagt, sie hat selbst Medizin studiert und wie bei ihr die Zustände begonnen haben, sozusagen nicht mit Wechsel lernen zu können, hat sie nicht gewusst, was mit ihr selbst was ist.

00:07:21: Ja gut, ich meine das erklärt ihr alles.

00:07:23: Es gibt im Moment eine Petite von Veronica Pelikan, die wechselweise nicht betreibt, also die große Plattform, da kann man das schreiben.

00:07:30: Ich habe es schon gemacht, die einfordert, dass das endlich auch im Studium ein größerer Ausbildungsbereich ist, weil das ist im Moment nicht so.

00:07:39: Und ich kenne halt jetzt inzwischen natürlich ein paar Ärztinnen und Ärzte, die sind hervorragend, die haben sich selbst heute gebildet, die waren sehr viel im Ausland auch dafür, beziehen sich auch immer auf Daten aus dem Ausland, bei uns gibt es auch so wenig Erhebungen auch und so.

00:07:51: Das ist einfach ein Manko in der Ausbildung.

00:07:54: Und gibt es halb-häufige Kritikpunkte an Ärztinnen und Ärzten, die ihnen so unterkommen, auch wenn sie vielleicht im Austausch mit Hörerinnen sind?

00:08:01: Also auch mit meinen Gästinnen jetzt in meinem Podcast erzählen ja ganz, so manche sagen schon, ich habe eine super Ärztin, eine super Arzt und bin ich dann durch,

00:08:09: irgendwie.

00:08:10: Viele erzählen aber eben dieses klassische, du bist zu jung, irgendwie, das vergeht schon.

00:08:16: Die werden nicht einmal darauf hingewiesen, dass man jetzt vielleicht mal einen Hormonstatus machen sollte.

00:08:20: Und das ist ja unglaublich.

00:08:21: Also es gibt ja Symptome in Zusammenhang mit den Wechselern ungefähr um die Achtzig.

00:08:26: Und ich kann jetzt nur auf mich selbst im Nachhinein replizieren.

00:08:30: Also ich hatte eine Frozen-Scholder.

00:08:32: Ich habe nicht zustanden, dass das wahrscheinlich der Beginn war meines hormonellen Umbaus.

00:08:37: Ich hatte Nierenstein.

00:08:38: Das hatte er auch wahrscheinlich damit zu tun.

00:08:41: Dann habe ich nicht geschlafen, dann habe ich geschwitzt, dann hat man hier nicht funktioniert.

00:08:45: Ich weiß nicht, was alles.

00:08:46: Ich habe immer voll gearbeitet, natürlich hier irgendwie geht es schon, aber immer auf unsere Kosten.

00:08:51: Und das, was ich so entscheidend finde, ist, also zwei Drittel der Frauen haben.

00:08:57: Probleme.

00:08:58: Ein Drittelstädel durch.

00:08:59: Aber die, die Probleme haben, wenn die nichts machen, dann werden die Weichen gestellt auch in ein nicht gesundes Älterwerden.

00:09:05: Und wir wissen, dass die Frauen werden zwar älter, aber mit schlechterer Gesundheit.

00:09:10: Und in dieser Phase muss man aufpassen, aus Dörperrose, Herzkreislauf, Krankungen und und rund.

00:09:15: Genau, wir haben schon darüber gesprochen, dass die Wechslehre auch das Berufsleben massiv beeinträchtigen.

00:09:21: Viele Frauen reduzieren im Studienzufolge.

00:09:23: Ihre Arbeitszeit, wechselnde Beruf oder gehen gar früher in Pension als geplant, kennen Sie das Problem auch aus Ihrem Umkreis oder auch von Gästen aus Ihrem Podcast?

00:09:33: Also ich gänze ganz konkret auch von mir.

00:09:36: Also ich bin nicht in Prüvention gegangen oder in Krankenstände, aber ich habe... Wirklich sehr mühsam.

00:09:42: Viele Jahre lang Frühdienst in der ZIP geschoben, nach durchwachten Nächten, verschwitzen Nächten, mit Wallungen auf Sendung.

00:09:48: Es geht schon irgendwie und wir Frauen sind mir so ein bisschen gewohnt.

00:09:51: Regelschmerzen unterdrücken wir auch und und und.

00:09:54: Also es geht schon irgendwie aber immer in der Selbstausbeutung.

00:09:56: Also ich habe sicherlich jahrelang in der Selbstausbeutung gearbeitet und mit ein Grund bei mir zum Beispiel, warum ich dann von dieser ZIP wo die Servifur-Dienste auch bedeutet, hat auch Bereitschaft in die Nachmittagssendungsschule zwei gegangen bin, war, dass ich gewusst habe, okay, da muss ich nicht ganz so früh anfangen und wenn ich eine ganz heulische Nacht habe, dann kann ich das irgendwie vielleicht am Vormittag noch ausgleichen.

00:10:18: Dann kam aber

00:10:19: und ich erzähle das auch gern, weil andere das vielleicht ja auch kennen.

00:10:24: Also bei der Tipp ist man ja sehr formal angezogen mit Sacco und Ding und so.

00:10:27: Und also gut, wenn du das so arg schwitzt, da hast du genug drüber an, dass man das nicht sieht.

00:10:30: Weil nix schlimmer oder peinlicher und je angespannter oder nervöser man ist, desto eher kommt das natürlich.

00:10:37: Dann kam ich in die Nachmittagssendung und eine der ersten Dinge war so, weißt du eh, das ist jetzt eine lockere Sendung, so wie es jetzt nur quasi Bluse an oder so, und ich war so, oh mein Gott, und wenn die Ballungen kommen, dann sieht man das.

00:10:48: Und ich hatte das Riesenglück, eine ungefähr gleiche, altrige, großartige und sein netter Stalistin zu haben, die halt das Gewand organisiert, das gehört dem ORF, was man da anhat und so, und der habe ich.

00:10:59: Mein Problem sagen können und die hatten eine Lösung gefunden.

00:11:03: Aber oft sind es so kleine Sachen, wo keine Lösungen gefunden wird.

00:11:07: Also in Großbritannien zum Beispiel gibt es Supermärkte, die die Frauen jetzt nicht mehr zwingen, in so ein schrecklichen Plastik gewandt herum zu rennen.

00:11:14: Und jeder, der in Synthetik geschwitzt hat, weiß den Unterschied zu den Baumwolle schwitzen.

00:11:18: Zum Beispiel.

00:11:18: Das kostet nicht viel Geld.

00:11:20: Aber die Auswirkungen kosten schon viel Geld, wenn es nicht funktioniert.

00:11:24: Werden Frauen gesundheit und Wechseljahre in Österreich von der Politik schon ausreichend beachtet?

00:11:29: Ich hab's noch nicht gemerkt.

00:11:30: Also in Deutschland, das ist auch dank einiger Aktivistinnen, ja auch Miriam Stein zum Beispiel und so, wurde das ja jetzt auch schon im Bundestagsdebatten diskutiert.

00:11:41: Es ist sogar irgendwo erwähnt, ich weiß jetzt nicht in welcher Form auch im neuen Regierungsprogramm, in Deutschland bei uns nicht.

00:11:50: Ich glaube, Frauengesundheit ist halt immer noch ein bisschen ein Stiefkind.

00:11:55: Gendermedizin haben wir schon angesprochen.

00:11:57: In Zeiten natürlich des allgemeinen Spans ist das auch eine schlechte Rahmenbedingungen.

00:12:03: Nur wahrscheinlich könnte man viele Folgekosten verhindern und im Endeffakt mit ein bisschen Input mehr sparen.

00:12:10: Also Stichwort auch Präventivmedizin und so.

00:12:13: Ich sehe das in Österreich noch nicht so.

00:12:16: Lassen Sie am Ende dieser Hörgangfolge vielleicht noch eine Frage klären.

00:12:19: Gibt es etwas, das jede Frau in den Wechseljahren oder besten schon davor wissen sollte?

00:12:24: Ja, dass wir mal unseren Körper überhaupt kennenlernen.

00:12:27: Also ich habe jetzt unlängst, ich glaube es war eben mit Petra Hartle jetzt in den Podcastfolge zu büchern und da sind wir natürlich auf humanonfire von Gilda de Lis gekommen.

00:12:35: Und sie hat gesagt, sie hat das damals nicht besorgt, wie es bei ihr losging.

00:12:38: Und sie hat dann alle ihre Freundinnen angerufen und hat gesagt, jetzt weiß ich endlich, wie mein Körper funktioniert.

00:12:43: Das sollen alle in der Schule lesen, mit Fuchtern oder Vierzehn.

00:12:46: Und sie hat völlig recht.

00:12:48: Also ich glaube schon, wir müssen es leider einfordern.

00:12:51: Es ist nicht so, dass uns das mitgegeben wird, noch allgemein auch im Schulsystem nicht.

00:12:57: Aber ich glaube einfach, und da ist es wirklich besser geworden, sich zu informieren,

00:13:02: Podcasts,

00:13:03: Bücher.

00:13:04: Und bei Ärzten sich nicht der Abschassel lassen.

00:13:07: Und dann zu Ärzten und Ärztinnen zu gehen.

00:13:10: Und es gibt sicher auch großartige Ärzte.

00:13:13: Allen voran natürlich Professor Huber, der ewig schon irgendwie mit Hormonen sich befasst und ein internationaler Superexperte ist.

00:13:21: Ich persönlich geliebe zu einer Frau, weil ich das Gefühl habe, die kann das vielleicht nachvollziehen.

00:13:26: Oder ich gehe zu einer Frau, die ist auch noch ungefähr mein Alter.

00:13:29: Aber auch da gibt es Frauen, die das überhaupt, oder auch Ärztinnen, die das einfach so als ... als abhaken.

00:13:34: Ich bin darauf gekommen, auch so, es gibt ja Frauen, die finden das gar nicht gut, dass es diese Podcast jetzt gibt, weil wir uns angewicht damit schwach machen und so.

00:13:42: Seinen ist okay, ist eine andere Meinung.

00:13:46: Ich bin nur darauf gekommen, dass alle, die das sagen, selber nie Probleme hatten in einem Extra.

00:13:50: Und ich glaube, die, die einfach merken, wie unguter sein kann.

00:13:53: Und das sind auch die, die jetzt so wie ich zu dem Thema halt irgendwas machen.

00:13:57: Gut, ich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen.

00:14:01: Es war eine sehr interessante Folge des Hörgang über die Wechseljahre, die dringend mehr Beachtung brauchen.

00:14:07: Und ich bedanke mich bei Ihnen für den Besuch in unserem Studio.

00:14:10: Vielen Dank.

00:14:11: Darf ich ganz kurz noch mal sagen?

00:14:12: Vielleicht, weil der Austausch ist auch so wichtig.

00:14:14: Ja.

00:14:15: Und ich freue mich wahnsinnig seit Jahrtausendzeig.

00:14:17: Ab Februar mache ich den Podcast live in Wien, in der Kulisse.

00:14:20: Wir arbeiten noch gerade dran, dass es einen Graz einmal stattfindet.

00:14:23: Und das soll auch so ein Community-Treffen sein, ein Austausch, ein Informationsaustausch.

00:14:29: Also, das ist vielleicht auch eine gute Möglichkeit, da gleich Gesinnte einfach zu treffen.

00:14:33: Ja, vielen Dank.

00:14:34: Das werden wir auch bei uns in den Schonholz noch ankündigen.

00:14:36: Danke.

00:14:37: Gut, vielen Dank.

00:14:39: Hörgang, der Podcast von Springer Medizin.

Über diesen Podcast

Medizinische Sendungen gehen in die Tiefe, sind aber nicht unterhaltsam. Dieses Vorurteil zu widerlegen, haben wir uns für den Hörgang vorgenommen. Nun haben wir auf Springer Medizin Österreich einen Podcast ins Leben gerufen, der sowohl aktuell als auch wissensvermittelnd sein, darüber hinaus akustisch etwas hermachen soll. Neben Experten aus Wissenschaft und Praxis werden wir auch unsere Fachredakteure, Kolumnisten und Reporter der „Ärzte Woche“ zu Wort kommen lassen.

von und mit Springer Medizin Wien/ Martin Krenek-Burger

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