Hörgang

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00:00:00: Von

00:00:00: der Routine und von der Erfahrung her sind natürlich dadurch sehr spezifische und sehr ortoptimierte Lösungen entstanden.

00:00:09: Also, ich glaube, das muss man auch einmal sehen.

00:00:11: Also, man darf nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, würde ich sagen.

00:00:15: An das Dingfond

00:00:16: ist es mir auch wichtig zu sagen, dass natürlich die seinerliche Leistungskatalone unter Gesamtvertrag mehr Geld kosten wird, als wir bisher bezahlen.

00:00:24: Also, zum Wunder, wie viel ist das nicht geben, das ist klar.

00:00:29: Das ist

00:00:30: dir Hörgang,

00:00:31: der Podcast von Springer Medizin.

00:00:36: Mein Name ist Josef Ruhrhaltinger.

00:00:37: Ich bin der Chefredakteur vom ÖKZ.

00:00:39: Und, Herr Huss, was kann man sich von einem Gesamtvertrag erwarten?

00:00:45: Wozu ist der gut?

00:00:46: Also, die Diskussion und den Gesamtvertrag hat sich ja aufgedrängt als sozusagen die neuen Gebietskrankkassen, inklusive ... vier Betriebskankenkasten zur ÖGK fussiniert wurden, dass wir neuen Gesamtverträge in Österreich immer noch haben, ist historisch begründet durch neuen Gebietskankenkasten und durch neuen Ärztekammer, mit denen wir diese Verträge verhandelt haben.

00:01:09: Österreich ist ein föderaler Staat, auch verfassungsrechtlich ist die Gesundheitsagenda sozusagen oder die Organisation des Gesundheitswesen im Wesentlichen der Länder übertragen.

00:01:22: Also das heißt, man ist hier natürlich schon in einem Spannungsfeld auch.

00:01:26: Wenn man sagt, man macht jetzt sozusagen eine ÖGK, eine zentrale ÖGK, darüber kann man oder hat man viel diskutieren können, wie gescheit das ist oder wie das nicht gescheit ist.

00:01:35: Also das möchte ich heute nicht mehr machen.

00:01:37: Es gibt aber nach wie vor neuen Ärztekammern und das steht mir überhaupt nicht an, darüber zu diskutieren, ob das gescheit ist oder nicht.

00:01:44: Das ist nicht meine Aufgabe.

00:01:46: Aber wie wir sehen hier natürlich, dass wir ein Problem haben mit neuen gottonomen Ärztekammern und einer zentralen ÖGK.

00:01:56: Wir haben das weiter in einem Problem mit neuen Gesundheitslandesräten, die sozusagen für die Gesundheitsversorgung im Bundesland zuständig sind und einer zentralen ÖGK.

00:02:05: Das heißt, man hat mit dieser ÖGK sozusagen ein bisher sehr föderal aufgestelltes Gesundheitssystem mal zerrissen und dort einen ganz zentralen Teil, nämlich die Gewitzgangkassen, heraus fusioniert in eine zentrale Organisation.

00:02:20: Und aus dem Grund ist ja dann auch die Diskussion entstanden, dass es österreichweit einheitliche Verträge braucht.

00:02:26: Und wir haben als ÖGK mit den anderen Gesundheitsberufen, das sind jetzt die Pflegekräfte, wo es entsprechende Verträge gibt, die Physiotherapeutinnen, die Psychotherapeutinnen, Jagaterapeutinnen, die Logopetie, auch die Orthopetitechniker, Orthopetischumacher und so weiter.

00:02:45: haben wir jetzt österreichweit Einheitliche Verträge.

00:02:47: Das gab es vorher in den neuen Gebietskangasten natürlich auch nicht.

00:02:51: Die haben wir vereinheitlich, diese Verträge, das ist abgeschlossen.

00:02:54: Und hier gibt es österreichweit einheitliche Honorare und einheitliche Leistungen.

00:02:58: Der einzige Punkt, wo es das noch nicht gibt, ist also der ärztliche Vertrag.

00:03:02: Hier gibt es noch neuen Gesamtverträge in den Bundesländern.

00:03:05: Wir verhandeln zurzeit auch mit neuen Bundesländern diese Gesamtverträge.

00:03:10: Und damals im SVG, im Sozialversicherungsorganisationsgesetz, das ja im Jahr zwei Jahrzehnte beschlossen wurde, ist schon die Rede gewesener von einem einheitlichen Gesamtvertrag, einem einheitlichen Ärzte-Gesamtvertrag.

00:03:22: Seitdem reden wir darüber auch mit der Bundesärztekammer.

00:03:25: Da gibt es seit zwei bis drei Jahren intensive Gespräche, manchmal mehr, manchmal weniger.

00:03:31: Und jetzt durch den Rechnungshofbericht und auch durch die Aussagen der Politik in diese Richtung werden diese Gespräche wieder aufgenommen.

00:03:38: Und wir haben in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kurier da niedergelassen, jetzt mit dem Doktor Wutscher, mit der Ministerin, grundsätzlich auch vereinbart, dass wir uns diesem Ziel jetzt nähern wollen.

00:03:51: Herr Präsident, brauchen wir einen Gesamtvertrag?

00:03:55: Ich weiß nicht, ob man es so formulieren kann, brauchen.

00:03:58: Ich glaube, man muss einmal unterscheiden.

00:03:59: Ich finde, man hat das eh hervorragend jetzt dargestellt.

00:04:02: Wir haben natürlich das Problem, dass wir jetzt plötzlich mit einer Gesamtkasse sozusagen konfrontiert sind.

00:04:08: Das gibt es für uns aber mit den anderen Kassen auch.

00:04:11: Da haben wir zweimal bundesweite Verträge.

00:04:14: Damals war ja in diesem Zug auch eine Fusionierung verschiedener anderen Kassen gegeben mit großem Spannungsfeld.

00:04:21: Also eines verstehe ich gut, also den Wunsch der Politik und der Sozialversicherung, dass wir die Leistungen einmal vereinheitlichen.

00:04:31: Also, dass man nicht von einem Bundesland ins nächste fährt und dann ist eine bestimmte Leistung, die dort im ersten Bundesland seitverständlich war, plötzlich nicht zu verrechnen oder wird nicht bezahlt über die Kasse.

00:04:44: Dass man da versucht, das einheitlich zu bekommen, verstehe ich gut, damit das für die Patienten transparent ist.

00:04:51: Da haben wir schon vor.

00:04:53: Ich glaube, vier oder fünf Gesundheitsminister zurückgeliefert einen gesamten Leistungskatalog, der nicht so einfach zu gestalten war.

00:05:01: Das muss man dazu sagen, weil sie ja über zwanzig Fachgruppen österreichweit koordinieren müssen, dass das abgestimmt ist und so weiter.

00:05:10: Das sind die Schwierigkeiten bei so einem Projekt.

00:05:14: Aber das haben wir.

00:05:17: Den müssen wir halt einmal miteinander besser durcharbeiten, damit man da zu einem Ergebnis kommt.

00:05:23: Wenn man jetzt will, dass man sagt, ich will jetzt noch die Rahmenbedingungen im Sinne von Öffnungszeiten, Gestaltungsmöglichkeiten, der Ordinationen, wie man Gruppenpraxen anlegt, wie man BVE und so weiter verstehe, dass man das häufig gleich haben will, ich glaube am ersten wird die Debatte sein, es sind neun verschiedene Honorarsysteme, der durchenstand, das ist nun mal so.

00:05:48: Und da wird man wahrscheinlich einen längeren Zeitraum, wir haben auch mit den anderen Kassen damals das Thema gehabt, da haben wir auch ein Roadmap erstellt und haben über Jahre dann diese Tarife irgendwie versucht zusammenzuführen und davon nennen zu bringen.

00:06:05: Ich nehme auch ein ähnliches Prozedere, vielleicht ein bisschen längere, es werden wir mit der ÖGK auch brauchen, um hier das zusammenzuführen.

00:06:14: Man muss natürlich sagen, ich sehe es nicht ganz so kategorisch, dass man sagt, das muss jetzt alles einheitlich sein, weil es war natürlich schon auch eine Qualität, dass es sehr spezifisch in den jeweiligen Bundesländern ausdiskutiert worden ist.

00:06:27: Wir haben nicht umsonst... Wir sind durchaus sehr stolz auf unser Gesundheitssystem und dass es nicht zuletzt darin entstanden, dass es eigentlich damals föderal verhandelt worden ist, weil es heute natürlich unterschiedliche Bedingungen gibt, ob ich jetzt eine Versorgung im Sagaiz in Burgenland, in Tirol oder in Wien aufstellen

00:06:45: muss.

00:06:47: Entschuldigung, wenn ich sie unterbreche, aber sie nicht gerade die historischen Wusseln und dieses... in sich gewachsen sein, dieses Vertragssystem ist nicht genau das Problem, dass man jetzt eigentlich hat, dass man diesen goddesschen Knoten durchschlagen kann?

00:06:59: Ja,

00:07:00: nur für die Vereinheitlichungen im idealen Sinne als Gedankenkonstrukt, aber von der Routine und von der Erfahrung her sind natürlich dadurch sehr spezifische und sehr ortoptimierte Lösungen entstanden.

00:07:15: Also ich glaube, das muss man auch einmal sehen.

00:07:18: Also man darf nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, würde ich sagen.

00:07:22: Jetzt geht es eigentlich bei dem Gesamtvertrag eigentlich um zwei Teile.

00:07:25: Das eine ist der Leistungskatalog und das zweite ist eigentlich die Hundertrafrage.

00:07:28: Das

00:07:32: geht im Wesentlichen um drei Fragen.

00:07:34: Dr.

00:07:34: Stenert hat das eh schon angesprochen.

00:07:37: Der Leistungskatalog, dankenswerterweise, da hat es von der Ärztekammer schon viel Vorarbeit gegeben.

00:07:42: Der ist auch mit unseren Ärztinnen und Ärzte durchgearbeitet worden.

00:07:46: Da sind wir schon relativ weit.

00:07:48: Ich glaube, da gibt es jetzt keine großen Differenzen mehr.

00:07:51: Wir wollen in diesem Leistungskatalog ja nicht nur die Leistungen, die es jetzt schon gibt, vereinheitlichen und sie überall anbieten, bis über siebzig Prozent aller ärztlichen Leistungen in den Kassen wachsen, gibt es jetzt schon österreichweit,

00:08:05: aber

00:08:06: bis unter dreißig Prozent habe ich gesehen.

00:08:08: Gibt es nicht in allen neuen Bundesländern, gibt es manchmal nur in sieben Bundesländern oder gibt es in acht Bundesländern oder neun Bundesländern gibt es die ane Leistung noch nicht und so weiter, dass das feinheitlich gehört.

00:08:19: Das ist natürlich vollkommen klar und das sind wir auch dabei.

00:08:22: Wir müssen uns ein bisschen weiter denken.

00:08:23: Die alte Medizin wird immer ambulanter.

00:08:27: Viele Lästungen, die bisher in Spitalsambulanzen angeboten wurden, können heute auch sehr gut in der niedergelassenen Kassenpraxis angeboten werden.

00:08:37: Das heißt, wir wollen auch Lästungen aus den Spitalsambulanzen herausziehen und die die wieder in Kassenpraxis anbieten.

00:08:44: Das ist natürlich wieder, und das ist ja vielschichtig, das Thema ist natürlich wieder eine Finanzierungsfrage.

00:08:50: Wenn Leistungen im Spital nicht mehr angeboten werden müssen, weil sie raus angeboten werden, dann muss man die Frage stellen, warum bezahlen wir dann als Sozialversicherungs rund sieben Milliarden Euro in die Spitäler hinein?

00:09:01: Da muss man in Zukunft weniger hinein bezahlen.

00:09:03: Dieser Gesamtvertrag hat ja nicht nur einen Aspekt, der zwischen Ärztekammer und uns zu klären ist, sondern er hat dann schon einen Aspekt, der dann mit der Bundesregierung auch noch zu klären ist und mit den Ländern zu klären ist, nämlich im Finanzausgleich.

00:09:15: Und aus dem Grund ist es mir auch wichtig zu sagen, dass natürlich diese eine, die ein Leistungskatalog unter Gesamtvertrag mehr Geld kosten wird, als wir bisher bezahlen.

00:09:25: Also zum Nullderief wird es nicht geben, das ist klar.

00:09:27: Noch dazu, wenn wir mehr Leistungen in der niedergelassenen Kasten Arztpraxis anbieten wollen.

00:09:34: Und da muss aber auch klar sein, dass es hier eine Finanzierungsdangente braucht.

00:09:37: Also, das ist klar, die ÖGK kann diese Mehrkosten nicht aus eigenem Stimmen.

00:09:43: Da braucht man die Politik dazu, die hier entsprechend mithilft.

00:09:46: Und das werden wir dann auch im nächsten Finanzausbau entsprechend diskutieren müssen.

00:09:49: Das ist mal ganz zentraler Punkt.

00:09:51: Das sind die Leistungen.

00:09:52: Das zweite, Dr.

00:09:54: Steiner hat es angesprochen, sind die Zusammenarbeitformen.

00:09:58: Wir sehen ... dass wir hier viel flexibler werden müssen.

00:10:02: Und ich sage immer, der Kassenarzt oder der Arzt in den neunzig Jahren war männlich und hat sechzig Stunden in der Woche gearbeitet.

00:10:09: Den Arzt gibt's nicht mehr, der stirbt schon langsam aus, das ist die Generation von Dr.

00:10:13: Sternhardt, die sozusagen noch so gearbeitet hat.

00:10:16: Wir sehen das, wir bei den Uni-Abgängerinnen schon ... mittlerweile weit über fünfzig Prozent Frauen haben.

00:10:23: Aber wir sehen auch, dass der Teilzeitarbeitsbedarf nicht nur bei Frauen, sondern auch bei männlichen Ärzten auch stärker wird.

00:10:31: Wir haben Spedela, in denen es nun über dreißig Prozent Vollzeitärztinnen gibt, zum Beispiel.

00:10:35: Teilzeitarbeit ist gerade im ärztlichen Beruf ein Riesenthema.

00:10:40: Und das passt mit dem Kassenenzelvertrag.

00:10:42: Weib gehen nicht mehr zusammen.

00:10:44: Es wird Ärztinnen und Ärzte geben, den möchten den.

00:10:46: Aber es gibt mittlerweile auch viele, die im Einzelvertragssystem nicht mehr arbeiten wollen.

00:10:51: Und da braucht es einfach viele kluge Alternativmöglichkeiten von der Gruppenpraxis bis zur Jobsharingpraxis, über die Detailgruppenpraxis und Bruchstellengruppenbrauch.

00:11:02: Was weiß ich, was es da alles gibt, bis hin zu ein paar mehr Versorgungszentren, bis zum selbstständigen Amulatoren und so weiter, soll es alles geben, um diese Teilzeit, Arbeitsbedürfnisse und diese flexiblen Arbeitswünsche der zukünftigen Jahrzehnte und Jahrzehnte.

00:11:16: gut abzudecken.

00:11:17: Das heißt, diese Zusammenarbeitsformen ist ein ganz zentraler, wesentlicher Teil, der in diesem Gesamtvertrag auch noch zu regeln ist.

00:11:24: Aber ich glaube, da finden wir Lösungen.

00:11:27: Da liegen wir nicht weit auseinander.

00:11:28: Das sehen wir nicht beide so, dass wir da flexibler werden müssen.

00:11:31: Und dann kommt der dritte große Bereich und das ist die Honorarordnung.

00:11:34: Und da, das ist das dickste Brett, das wir zu boren haben, weil wir da wirklich, wie Dr.

00:11:38: Steiner gesagt hat, zum Teil neuen unterschiedliche Honorarordnungen haben.

00:11:43: Wir glauben nicht, da haben wir Ein bisschen Differenz sind da in der Auffassung.

00:11:47: Wir glauben nicht, dass man jetzt diese neuen Honorarordnungen einfach nehmen kann und sagen, okay, jetzt machen wir sozusagen irgendwelche Pfadel, wie wir die irgendwie zusammenführen.

00:11:56: Wir glauben, dass wir eine neue Honorarordnung brauchen, dass wir uns insgesamt über eine neue Honorarordnung Gedanken machen müssen, wie die ausschaut, welche Leistungen die abbildet.

00:12:06: Wir reden hier auch über Leistungsdaster, die wir auch zusammenfassen wollen und so weiter.

00:12:11: Also da haben wir noch einen größeren Diskussionsbedarf aber.

00:12:15: Ich glaube, dass es auch hier schon entsprechende Anlehrung gibt.

00:12:18: Da waren wir schon weiter auseinander in der Position, also wir sind hier auch dabei, uns entsprechend anzunennen.

00:12:24: Also die drei großen Bereiche, die haben wir im Gesamtvertrag abzuarbeiten.

00:12:29: Und ja, ich bin eigentlich gut der Dinge, das wir das schaffen sollten.

00:12:33: Dr.

00:12:34: Steinhardt, Ihre Sicht der Dinge zu dem Thema?

00:12:37: Wir sind da, ob man und die sind da gar nicht so... Wir sind ja eh relativ dekungsgleich, weil das mit dem Leistungskatalog, glaube ich, ja, muss man schauen.

00:12:48: Jetzt sind natürlich schon so, dass wir jetzt, an denen wir schon ein paar Jahre haben, wir werden jetzt einmal schauen müssen, wir haben den Leistungskatalog damals erstellt eigentlich mit der Perspektive, was ist überhaupt möglich, schon medizinisch im mittelgelassenen Bereich.

00:13:01: Und jetzt ist er doch fünf Jahre alt.

00:13:04: Also wir können schon langsam... Nachdenken, was wir noch dazu nehmen, wir werden bei der Version II brauchen, weil sie die Technologie jetzt auch explosionsartig fast entwickelt.

00:13:16: Ich meine, sie ist jetzt schon ein bisschen abgetroscht, aber das sind Data-KI.

00:13:20: Also es sind Dinge jetzt auf einmal möglich, die man früher sich nicht vorstellen konnte, sowohl technische, medizinische Tools als auch administrative Möglichkeiten, die man sich früher nicht vorstellen konnte.

00:13:36: Da werden sie, da wird uns auch noch in den Organisationsformen beschäftigen, weil heute es gibt es bereits, kannst du anrufen auf ein System und du machst einen Termin aus, nennst du eine Sozialversicherungsnummer, geputzt um alles und hast einen Termin und hast bis zu dem Moment mit keinem Menschen gesprochen, sondern ist es rein, da kann ich gehen.

00:13:56: Und alleine, was das organisatorisch bedeutet, wie man jetzt dann die Organisation gestalten kann, Nur mit einer Panarität möchte ich fast sagen, geschweige denn, wenn man dann noch mit anderen Möglichkeiten nennt, die in der Medizin vom Roboterunterstützung etc.

00:14:14: alles möglich ist.

00:14:16: Also soweit einmal zu der Leistung, um mal jetzt die Leistung, um uns gleich so hinüberbringen, wenn wir schauen, das mit der Organisation bin ich ganz auch beim Herrn Hauptmann, wie wir brauchen das.

00:14:28: Es ist einfach anders.

00:14:33: Es reißt uns noch mehr auseinander, vielleicht sogar als früher.

00:14:37: Früher war es kompakter.

00:14:39: Jetzt gibt es die Möglichkeit dieser Teilzeitlösungen, dieser Verschnitte auch mit mehreren Interessensgebieten.

00:14:46: Und es gibt aber auch relativ viel bei jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die sind von einer Leistungspower.

00:14:53: Das ist beeindruckend.

00:14:54: Die fahren also Riesen-Einheiten, stellen richtige, wirkliche Firmen auf.

00:15:00: Sehr beeindruckend und auch mit hoher Qualität.

00:15:02: Also gibt es nichts zu sagen.

00:15:03: Es gibt beide Formen und es wird extremer.

00:15:06: Was uns aber herausfordert, welche Organisationsformen gestalten wir.

00:15:10: Also das ist schon auch möglich.

00:15:13: beide Parts sehr wertvoll sind und die Versorgung weiter zu gestalten.

00:15:18: Man muss halt darauf halt Rücksicht nehmen, dass es heute jetzt anders ist.

00:15:21: Also ich glaube, es ist ganz ein normaler Weg der Zeit, dass es sich anpasst.

00:15:25: Man kann nicht erwarten, dass jetzt alles so bleibt, wie es einmal war.

00:15:28: Ich habe das nur mal in einer Diskussion im Spital erlebt, wo jemand sehr vollmundig erklärt hat, ja, wir haben jetzt wieder diese Vollzeitäquivalentbesetzung in dem Spital und dann einen Kollegen Aufstand.

00:15:41: mit einer herrlichen Schlagfertigkeit im Glauben gemacht hat, dass das überhaupt nicht stimmt, weil die Vollzeit-Equivalente, die eher gerechnet hat, haben früher acht Stunden in der Woche gearbeitet und die jetzigen sind es mit acht oder dreißig Stunden.

00:15:54: Das heißt, der hat die heuer Mannschaft erinnern.

00:15:56: Also es war eine sehr gute Debatte, die uns auch gleich mal dann zeigt, wie wenn man mit dem Begriffen stabil bleibt, aber die Inhalte sich verändern, wie man dann doch dann in eine Problematik hineinrutschen kann.

00:16:08: Ja, und die Honorarlo ist natürlich ein dickes Brett, weil hier natürlich auch sehr viel, was mit Sicherheit denken, auch für die Betreiber und so weiter drinnen ist.

00:16:17: Der ganze Investment, der Rückführung des Investments hängt auf, wie das gestaltet ist.

00:16:23: Und da werden wir wahrscheinlich, ja, da wird es noch schwierig sein, weil hier sind halt gewisse Unterschiede über vierzig, sechszig Jahre entstanden, die halt jetzt unterschiedlich bespielt sind, aber halt auch in den jeweiligen Zonen wichtig sind.

00:16:38: geschätzt werden.

00:16:39: Und da muss man halt dann schauen, wie man da weiterkommt.

00:16:42: Ein ganz neues Verrechnungssystem.

00:16:45: Wenn ich das vielleicht jetzt ein bisschen interpretiere, wo ich vielleicht so auch vielleicht ein bisschen durchhebe, dass meine Arbeitsbauschallierung oder was anstrebt, da muss man schauen.

00:16:55: Also da muss man glaube ich mal gut nachschauen

00:16:59: und

00:16:59: da muss auch jedes Bundesland nachschauen.

00:17:02: Weil das besteht ja von den Landesärzte kann man auch verantworten gegenüber den Kolleginnen und Kollegen.

00:17:07: Darf

00:17:07: ich da ein bisschen nachfassen, ganz einfach, um zu sehen, wo Sie bei diesen drei Positionen eigentlich stehen?

00:17:13: Wer zum Beispiel der Leistungskatalog, der von der Ärzte kam, bei der es im

00:17:16: Jahr ist,

00:17:18: ist das ein Fundament?

00:17:19: Das ist eine absolut taugliche Grundlage.

00:17:21: Ich habe schon gesagt, ich bedanke mich auch sehr dafür für diese Vorarbeit.

00:17:25: Wir haben das mit unseren Ärztinnen und Ärzten auch schon gut durchgearbeitet.

00:17:30: Dr.

00:17:30: Wutscher hat das mit unserem Chefarzt sehr intensiv behandelt.

00:17:35: Da gibt es Dinge, Dr.

00:17:37: Steiner hat richtig gesagt, da werden die eine oder andere Leistungen, die sich entwickelt haben, fehlen.

00:17:42: Da wird mir aber auch von Uselessen gesagt, da stehen mittlerweile auch schon wieder Sachen drin.

00:17:46: Die kann man schon wieder streichen, weil sie nicht mehr wedens passiert sind oder weil sie was ... weil die Medizin sich entsprechend weiterentwickelt hat, also sowohl in die eine, also auch in die andere Richtung wird, geht.

00:17:55: das Leistungskatalog wird auch niemals sozusagen ein, ein, ein äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, auf der wir aufbauen können, aber wie gesagt, das ist nur einer von drei wichtigen Teilen im Gesamtvertrag, aber ein Teil, wo ich schon sage, da sind wir schon relativ weit und dem wird sicherlich nicht scheitern.

00:18:30: Die Frage der Organisationsformen sind von meinem Präsidenten gerade ein bisschen verbreitert worden, sagen wir mal so, dass man einfach sehen muss, die Luft zwischen oder die Spannbreite zwischen der Einzelordination und da eigentlich das schon Sie haben gesagt, diese Powerfrauen, die sie im Standteil haben, die wirklich große Ordinationsformen eigentlich schon brauchen.

00:18:52: Gibt es dir irgendetwas, was dagegen spricht?

00:18:55: Nein, also auch da sind wir uns einig.

00:18:57: Ich meine, da gibt es vielleicht so ein bisschen die Diskussion, die wir... die wir öffentlich recht gern fühlen.

00:19:02: Also ich bin eher der, der sehr stark in Richtung dieser größeren Versorgungsformen geht, weil ich glaube, dass sie den jungen Ärztinnen und Ärzten entgegen kommt.

00:19:10: Wir sehen, also wenn ich den Raphael Bichtler jetzt in St.

00:19:13: Bülten nimm, das ist aber BVE, ich darf mit fünfundfünfzig beschäftigen, das ist eine spät-eues Ampulanz in Wirklichkeit oder den Dr.

00:19:20: Feudl mit seinem Kinderärzte.

00:19:22: BVE hier in Wien, das sind Großbetriebe, die natürlich wirklich erneucht sind, aber Von da weg hinunter gibt es natürlich noch viel anderes auch.

00:19:32: Da gibt es beine Premierversorgungsthentren mit ein paar Berufen, die da entsprechend mitarbeiten, mit den Therapieberufen, mit Pflege und so weiter.

00:19:40: Also da wird sich sehr viel in unterschiedlichsten Größen entwickeln.

00:19:44: und um da auch die Angst zu nehmen, weil das ist immer etwas, was kritisiert wird.

00:19:49: Ich gehe nur mehr in Richtung Zentren und so weiter.

00:19:51: Nein, wir werden auch den Einzelarzt weiterhin brauchen.

00:19:54: Der Trend wird sehr stark weggehen vom Hänselarzt hin zu größeren Versorgungsvormen, ich sage immer.

00:20:01: Im Wilbach haben Hochkönig mit ca.

00:20:04: eineinwohner, weil wir dort jetzt gerade einen Nachbesetzungsbedarf haben.

00:20:08: Da bin ich froh, wenn ich noch ein Hänselarzt hinbekomme, da werden wir nie ein PVE oder was größeres hinbekommen.

00:20:12: Das geht sich dort dann einfach nicht aus.

00:20:14: In den nändlichen Regionen wird diese Hänselarztversorgung, wo wir es hinbekommen, auch weiterhin geben müssen.

00:20:19: Es ist gar keine Frage.

00:20:21: Und hier gehen wir ja sogar schon weiter, dass wir sagen, wir müssen das ergänzen, sozusagen mit den anderen Gesundheitsberufen Richtung Pflegertherapiepraxis, aber das ist ein anderes Thema.

00:20:29: Aber wir müssen sozusagen in größeren Einheiten auch denken.

00:20:33: Und da ist vom Großambulatorium sozusagen bis zur Einzelarztpraxis alles möglich aus meiner Sicht.

00:20:40: Aber es wird sich entwicklen in Richtung größeren Einheiten.

00:20:45: Und da sehen wir schon und auf das noch zu reflektieren.

00:20:48: In unseren Premierversorgungsverträgen haben wir weitgehend keine Inselleistungspositionen mehr, sondern das sind wir sonst sehr, sehr stark in Richtung Leistungsklasterung gegangen.

00:21:00: So zu sagen, ich würde das Wort Pauschalen gar nicht in den Mund nehmen, sondern da fassen wir Leistungen eben zusammen.

00:21:06: Wenn dort Diabetiker kommt, dann braucht der Diabetiker eine Betreuung als Diabetiker.

00:21:12: Das wird honoriert, ob er da jetzt jetzt mal eine Blüttel-Messung braucht oder sonst irgendwas.

00:21:18: Das sind Einzelleistungen, die sind sozusagen in diesem Leistungspasta-Betreuung Diabete gerade noch für sich abgebildet und das wird honoriert in Zukunft.

00:21:26: Das ist ein solches Beispiel, das ich hier heranführen möchte und solche Beispiele müssen wir weiter diskutieren.

00:21:32: Herr Dr.

00:21:32: Steinhardt, diese Idee, jetzt nimmst du das Wort in den Mund, der Pauschalierung, wird in anderen Staaten und in anderen Finanzierungsformen dann durchaus schon gelebt.

00:21:41: Ist es vorstellbar, dass man das zumindest teilweise eben

00:21:44: bei

00:21:44: chronischen Krankheiten oder Ähnliches, dass man solche Entlohnungssysteme einführt, ganz einfach, weil sie dann über die Systeme oder über die Ländergrenzen hinweg leichter zu implementieren sind?

00:21:58: Ob es damit dann leichter zu implementieren ist, ich sehe ja jetzt einmal vorsichtig.

00:22:04: Es ist eine Möglichkeit oder eine Art der Abrechnung, wenn meine Leistungen mehr sind und meine Pauschale drunter, dann ist sie für mich schlecht.

00:22:12: Wenn sie drüber ist, ist sie gut.

00:22:14: Das wäre mal eine ganz kurze Formel dazu.

00:22:17: Und

00:22:19: ich glaube, es war nur unsere, ich muss schon sagen, die letzten Jahrzehnte, die Ausrichtung bewusst, dass man sehr genau das Geld mit der Leistung verknüpft hat.

00:22:27: Und daher hat man immer in Einzelleistungen gedacht.

00:22:31: Die Logik, die haben wir uns auch durchaus in dem Sinne anpassen müssen, das war ja sicher mal ein Weg, der aus den wahrscheinlich achtziger Jahren gekommen entstanden ist.

00:22:44: Ich habe das ja auch erst ab zweitausend dann selber verhandelt, aber die... Die Überlegung, ja, ich glaube, ich muss das durchrechnen.

00:22:51: Also da bin ich jetzt einmal im Sinne dessen, dass ich sage, da muss ich die Kurien dem für die Niedergelassenen einmal hinsetzen und das durchrechnen, was das dann bedeutet, wie das auch sich in den... Es wird viel Arbeit sein, wird es wieder in den einzelnen Bundesländern natürlich unterschiedlich bewertet werden.

00:23:09: Da muss man schauen, ja.

00:23:11: Also das wird ja meiner Ansicht nach, kann man... Ich kann jetzt von mir aus hier dann noch nicht so viel dazu sagen, aber da wird man sich das genau anschauen müssen.

00:23:21: Wichtig ist natürlich, dass die sozusagen das Honorar-Niveau erhalten bleibt und entsprechend so läuft, dass die ihre Betriebe weiterführen können.

00:23:32: Bezüglich der Einzelordination sehe ich schon nicht nur am Land, sondern auch in der Stadt wichtig.

00:23:39: Weil wir haben einmal eine Patientenbefragung gemacht und da ist er rausgekommen.

00:23:45: Die Hälfte der Patientinnen und Patienten wollen relativ schnell dran kommen und die Öffnungszeiten waren jung und berufstätig.

00:23:55: Die werden klassischerweise gut bedient mit BVS.

00:23:58: Und dann gibt es aber die, die gar nicht krank sind alt und die wollen persönliche Betreuung.

00:24:02: Und die tun sich dann schon schwerer mit großen Einheiten, wo unter Umständen der Ärzte wechselt und so weiter, sondern tun sie besser mit persönlicher Betreuung.

00:24:11: Und was ich auch, ich selbst habe eine Ordination an Gemeindebau in Wien gehabt, in Simmering, was ich schon erlebt habe, dass es für alte Menschen manchmal eine Qualität ihrer persönlichen Würde ist, dass sie selbst noch in die Ordination kommen können.

00:24:26: Das heißt, ich muss schon, dass ich wohnortnahe bin.

00:24:29: Und ich glaube, das ist schon auch eine Qualität, die man mit einspielen soll.

00:24:34: Also bei aller ökonomischen und organisatorischen, managementmäßigen Denken muss man, glaube ich, auch hier den humanen Faktor und den Menschenfaktor mit mitdenken, um hier Patienten und Patienten ordentlich zu versorgen.

00:24:47: Ja, was steht die Wohnart neuer Versorgung?

00:24:49: Steht die in Frage?

00:24:51: Nein.

00:24:52: Das steht gar nicht in Frage und das ist was, was wir natürlich auch immer kritisch diskutieren.

00:24:58: Ich höre ja nicht aus Wien, aber aus anderen Bundesländern, als das Kärnten ist man neulich Zeitungsmeldungen gekommen, PVEs fressen Hausarztstellen.

00:25:08: Was ist damit gemeint?

00:25:09: Damit ist es gemeint gewesen, dass der klassische Hausarzt durch das PVE abgeschafft wird, was natürlich aus meiner Sicht ein völliger Blödsinn ist, denn in einem PVE arbeiten drei, vier Ärzte.

00:25:21: Wir sind zu bestimmten Uhrzeiten im BVI anwesend.

00:25:24: So kenne ich BVIs, auch wenn sie in ein großes BVI z.B.

00:25:27: nach St.

00:25:28: Bölten fahren,

00:25:29: hat jeder Arzt dort seine fixen Ordinationszeiten.

00:25:33: Und jeder Patient kann zu diesen fixen Ordinationszeiten, zu seinem Vertrauensarzt gehen, so wie er zum Einzelarzt auch gehen kann.

00:25:40: Der Vorteil ist nur, Das BVE hat von sieben in der Früh bis sieben am Abend auf, und wenn ich schnell was brauche, dann ist die Praxis nicht zugesperrt zu denitionsfreien Seiten, sondern ist es trotzdem offen, und es ist ein anderer Arzt möglicherweise da, der auf meine Patientenagde zugreifen kann, der genau weiß, welche Erkrankungen habe ich, welche Fragestellungen gibt es und so weiter, und mir dann auch helfen kann.

00:26:05: Das heißt, die Hausarztversorgung ist selbstverständlich im Premierversorgungszentrum genauso gesichert.

00:26:14: Das ist mir schon wichtig zu erwähnen, weil das immer wieder erklärt wird, dass er das nicht mehr mit Haushaltsversorgung zu tun hat.

00:26:20: Das ist einfach für sich so nicht richtig.

00:26:23: Es ist nur ergänzt auch mit anderen Gesundheitsberufen.

00:26:26: Hausarzt kann dann im PVE dann gleich einen Termin für die Physiotherapie ausmachen, für die Psychotherapie, für den Sozialarbeiter, für die Ernährungsberatung und so weiter und so fort.

00:26:37: Und das ist ein Gesamtangebot.

00:26:40: Und wir sehen das ja auch in den Regionen, wo wir PVEs eröffnen.

00:26:44: Stimmen die Menschen ja auch mit den Beinen ab.

00:26:46: Das heißt, das ist ja auch ein Problem und da verstehe ich natürlich die Ärztekammer, dass die Einzelärzte dann natürlich drunter leiden, wenn es in der Umgebung dann eine PVE gibt, weil halt diese PVEs auch Patienten und Patienten von den Einzelärzten abziehen.

00:26:59: Und aus dem Grund bin ich auch der Meinung, dass wir diese Dinge auch gemeinsam planen sollen in Zukunft, also wo solche PVEs hinkommen.

00:27:07: Was habe ich jetzt denn ... Das Honorarisystem betrifft, ist es mir auch wichtig, noch einmal zu sagen, wir haben nicht vor, mit einem neuen Honorarisystem irgendjemand sozusagen Geld wegzunehmen.

00:27:20: Dass sowas nicht akzeptiert würde, wenn dann plötzlich ein Arzt umsanz Prozent weniger verdient, das ist mir vollkommen klar.

00:27:26: Das ist ja nicht das Thema.

00:27:27: Deswegen haben wir auch schon diskutiert, dass wir einen Sicherheitspfad einführen.

00:27:34: Es ist garantiert, dass der Arzt XY mit einem neuen Hanara-System zumindest das selber verdient, was er bisher verdient hat.

00:27:43: Aber es muss auch eine Sicherheitspart für uns nach oben geben, dass wir sagen, okay, wir sind bereit, mehr Geld für einen einheitlichen Samtvertrag in die Hand zu nehmen.

00:27:50: Aber der ist nach oben beschränkt und es darf nicht mehr kosten als dieses Mehr, was wir sozusagen mit der Politik verhandeln.

00:27:58: Das heißt, wir brauchen sozusagen diese Sicherheitsleitplanken nach oben und unten.

00:28:04: Also, für die Ärzte muss da sein, sie kennen durch keinen Schaden, können vielen zählen Schaden erlangen, dass es diesen Gesamtvertrag gibt.

00:28:12: Also, da stehe ich auch dazu.

00:28:14: Aber für uns braucht es auch die Sicherheit, dass das nicht ausufert und dass die Kosten innerhalb eines bestimmten Rahmens bleiben.

00:28:21: Dr.

00:28:22: Steinert, diese Vorgabe, dass niemand eigentlich auf Geld verzichten wird müssen, das sollte nur die Steigerungsraten irgendwo im Zaun bleiben sollen.

00:28:30: Ist das eine Überlegung, die Sie neu treten können?

00:28:33: Also, ich möchte nur noch ergänzen zuerst den BVE, das Geramt und die Stellung.

00:28:38: Na ja, wir haben immer, wie wir diese Grunddiskussion geführt haben, haben immer gesagt, wenn zweihundert Orte jeweils einen Arzt jetz den hat und ich mache in fünfzig Orten bei BVE, dann habe ich dort jeweils drei drinnen.

00:28:50: Das heißt, ich habe dann hundert, dreizwei in fünfzig Orten ein BVE, aber ich habe dann in hundertfünfzig Orten keine jetzten und keine Arzt.

00:28:58: Also das ist da, Ein bisschen das Sogefekt.

00:29:01: Wir haben insofern bin ich froh, wenn wir uns damit mitkommiten können, dass wir das miteinander ausmachen.

00:29:08: Wenn man es gut platziert, also wir haben in Wien eigentlich nicht wirklich ein großes Problem mit dem BVS, dass die Nachbarärztinnen und Ärzte da hinein irgendein Problem haben.

00:29:20: Wobei wir dazu sagen, dass wir haben wahrscheinlich den stärksten Druck der Auslagerung als großen Spitälern, wo also Leistungen hinausgeschoben werden.

00:29:29: Und daher ist es vorst der Kompensation in dem Fall.

00:29:34: Also

00:29:34: es gibt genug zu tun im Bavarium.

00:29:35: Wir haben das Problem, dass wir wirklich die Kolleginnen an der allgemeinen Medizin zum Teil wirklich und die Kollegen echt am Limit laufen.

00:29:49: Da gibt es ganz drastische Zahlen, die sich gesteigert haben.

00:29:53: Man muss auch dazu sagen, wir sind zum Wir wachsen ununterbrauchend.

00:29:57: In Wien ist ja wirklich eine sehr schnell wachsende Millionenstadt.

00:30:02: Und wir sind ein bisschen mit den Ärzten.

00:30:04: Also das ist ein Thema.

00:30:07: Bezüglich einer Hona, also eines können wir uns gar nicht vorstellen.

00:30:12: Aber das ist wahrscheinlich, ich glaube, dass es irgendwer da jetzt ins Minus fährt, das ist mir ganz unvorstellbar.

00:30:18: Ich glaube, wir müssen halt schauen, dass das System gut läuft.

00:30:23: Ich glaube, dass man zuerst den Leistungskatalog, den Vertrag, und dann heißt das Honar Abit machen können.

00:30:30: Weil das Honar Abit uns mehr herausfordern als alles andere, glaube ich.

00:30:34: Und daher muss man dort genau schauen, dass das wirklich gut läuft, weil es darf niemand.

00:30:40: Es ist nicht vertretbar für uns, dass irgendjemand da in Nachteile kommt, weil man glaubt, das ist jetzt irgendeine bessere Lösung.

00:30:48: Und dort stehen wir jetzt nur, ich glaub,

00:30:50: da

00:30:51: laufen wir auch die Gespräche, ich bin da gar nicht so persönlich involviert.

00:30:54: werden

00:30:57: jetzt die neue Organisation, The Patient Journey, wie es so schon heißt.

00:31:00: Das heißt, wie man den Patienten durch das Gesundheitssystem lohnt, digital, vor ambulant, vor stationär, dieses berühmte Schlagwort oder diese berühmten Schlagwörter, werden die im Gesamtvertrag eine Rolle spielen.

00:31:15: Das heißt, lässt man das einfließen in der Organisationsform oder, dass man sagt, gewisse Leistungen stehen erst noch in Anspruchnahme.

00:31:24: eben

00:31:28: Ich glaube, dass das mit dem Gesamtvertrag jetzt sehr wenig zu tun hat, sondern im Gesamtvertrag regeln wir die Organisationsformen, der regeln wir die Leistungen, die erbracht werden unter Regeln von der Honne Waage.

00:31:37: Patientenlenkung in dem Sinn hat das im Gesamtvertrag einmal noch nichts zu tun.

00:31:42: Politisch ist entschieden sozusagen, dass wir mit dem Ausbau von vierzehnfünfzig jetzt sozusagen ein Telefonangebot Österreich weit einheitlich schaffen wollen.

00:31:53: Da gibt es in Wien ja auch noch für sich schon, also in Wien ist auch der Vorreiter, also da gibt es wirklich schon recht gute Erfolge in Wien.

00:32:00: Gibt es anschließend an vierzehnfünfzig auch schon die telemedizinische Versorgung, die sozusagen wie ihn angeboten wird.

00:32:08: Da ist die Nachfrage relativ hoch.

00:32:10: Es gibt Bundesländer, da spielt Fizin Fünfzig, de facto keine Rolle.

00:32:13: Das ist jetzt einmal die erste große Aufgabe, Fizin Fünfzig einmal auf ein österreichweit ähnertliches Niveau zu heben, Fizin Fünfzig auch wieder zu bewerben, von dieser ehemaligen Corona-Hotline einmal wegzubekommen, sondern zu sagen, okay, das niederschwelligste Angebot ins Gesundheitssystem einzutreten, eben Bagatellfälle.

00:32:35: So weit herauszufühlen, dass man sagt, jeder kann sich zu Hause auch selber helfen, da braucht man gar nicht unbedingt ein Gesundheitsdienstlester.

00:32:41: Und dann halt zu unterscheiden, was ist ein Bagatellfall, was ist ein Fall, wo wir wirklich ärztliche Hilfe brauchen, also gekeilen, welche Versorgungsebene und was ist wirklich ein Notfall.

00:32:51: Und auch Notfälle schlagen bei vierzehn-fünfzig auf logischerweise und die müssen natürlich auch entsprechend erkannt werden.

00:32:58: Da haben wir noch extrem viel zu tun.

00:33:00: Da gibt es noch viele Unterschiede in den Bundesländern.

00:33:03: Und da haben wir als Partner auch die Länder, die hier für sich in dieser Kooperationsvereinbarung ist, übernommen haben, vierzehnfünfzig zu organisieren.

00:33:11: Herr Dr.

00:33:12: Steinhardt, auch wenn jetzt die Lenkungsfrage keine Rolle spielt im Gesamtvertrag.

00:33:17: Ich weiß aus einem früheren Gespräch, dass Sie über die Lenkungseffekte die digitalen Möglichkeiten zur Verfügung stellen, ein gewisses Kapsis haben, dass da nicht so viel erreicht werden kann bei den Plusen der Patienten, als es eigentlich gewünscht wird.

00:33:33: Ich habe

00:33:34: immer gesagt, wir haben im Jahr im Jahr eine Hundertfünfevierzig Millionen Kontakte in den neuen Nationen.

00:33:41: Zwarzig Millionen in den Ambulanzen, der Spitäler.

00:33:44: Und

00:33:46: ich glaube, dass es nicht einmal ansatzweise in der Größenordnung die Kontakte zu vierzehn, fünfzig laufen.

00:33:52: Die sind also daher... Wenn man über diese Systematik, das haben wir eigentlich eher an der Meinung, das gestalten will, dann wird das etliche Jahre dauern, bis das greift.

00:34:03: Weil, wie daher, ob man schon richtig sagt, es ist sehr unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland.

00:34:09: Es ist die Ausformung extrem unterschiedlich.

00:34:12: Wir kennen sowas ein bisschen in Wien deshalb, weil wir auch den Funktionszeit über ein halben Jahr unter haben, indem wir die diese ganzen Wochenendferien und Nachtdienste von den allgemeinen Medizinern bespielen und dort auch eine relativ gut ausgestattete Infrastruktur haben mit Telefondienste, etc.

00:34:32: Ich bin das selber schon mitgefahren, dass es sehr beeindruckend wieder genau durchherungeschickt wird.

00:34:38: Und so, also hier konnten wir auch, wenn der Pandemie zeigen, dass diese Organisation extrem schlagkräftig ist.

00:34:45: Und das ist die Frage, wie weit man sich sozusagen wirklich ärztlich dann dahinter gut sichern kann.

00:34:52: Und es ist aber natürlich auch schwierig, ich gebe zu, in der Stadt, das ist fast in der Stadt leichter.

00:34:57: Aber wenn Sie jetzt einen Flächenpunkt das Land nehmen, haben Sie dann natürlich ganz eine andere Herausforderung, eine entsprechende Versorgung aufrechtzustellen.

00:35:05: Also das ist eine Herausforderung.

00:35:08: Momentan, ich habe das nur zufällig aus Wien jetzt in Erinnerung, wenn man heute eine.

00:35:13: Preisekonferenz hatten, wo das dargestellt worden ist, wie dieser Infrastrukturenbord.

00:35:20: Und da waren, glaube ich, sechzig Prozent der Steuerung sind über die Allgemeinmediziner gegangen und noch knapp zehn Prozent dann über jeweilige Fachärzte.

00:35:27: Wir haben das damals, damit das nicht zu einem Sprengelarzt oder so mutiert, haben wir das eigentlich genannt, dass es sich für den Patienten einen Vertrauenssatz gibt.

00:35:36: Eine Frage, die ich Ihnen auch nicht ersparen will, ist eine der ... Überschriften, die der Rechnungsaufspricht liefert hat, war, dass die Länder kamen eigentlich in der Erd.

00:35:44: Also die Länder kamen in der Ärzte kamen, ist abgeschafft worden oder zumindest in der Betriebe?

00:35:50: Nein,

00:35:50: das war nicht wahr, die kann ihnen dann helfen.

00:35:53: Ich habe erwartet, dass sie sich das gemerkt haben.

00:35:56: Nein, aber das war lächerlich eigentlich in der Zeitung, weil es gibt dreißig andere Punkte, die da drunter sind und das war ein Punkt.

00:36:04: Und ich bleibe dabei, alleine die Formulierung ist schon Nein, ich glaube jetzt ist es nicht ganz so formuliert gewesen, es war dann in der Zeitung mit entmachtet.

00:36:13: Aber eines ist klar, es bleibt nur mehr dabei, dass ich sage, an sich eines der besten Systeme und immerhin so lange die Leute mit einem Ambulanzjet zurückfliegen nach Österreich, glaube ich, und nicht wollen das hinfliegen, dass wir schon eine gute Qualität haben, dann haben die es geschafft in ihrer angeblichen so kleinen Karriertheit.

00:36:35: gute Systeme jeweils aufzubauen.

00:36:37: Und wir haben nun mal extrem unterschiedliche Bedienungen.

00:36:40: Sie haben Wien mit einer zwei Millionen Stadt, die ja relativ gesehen zum gesamten Gefüge eine sehr große Stadt ist.

00:36:47: Sie haben aber kaum fahren sie heraus, nicht einmal eine Stunde, sind sie im Waldviertel und auf einmal fahren sie durch eine sehr locker, nur besiedelte Gebiet.

00:36:55: Sie haben relativ große Gebiete zu betreuen, die ganz andere Struktur verlangen.

00:37:00: Sie können aber genau so gut ein bisschen weiter nach Westen fahren, dann haben sie plötzlich die Gebirgstruktur, die anders aufgebaut ist.

00:37:06: Also es sind schon sehr lokal unterschiedliche Herausforderungen, die vorstückeln nach Süden.

00:37:12: Ich habe selber miterlebt, welche Probleme es gibt zum Beispiel in Ortschaften, die dann hinten im Bergland drinnen sind, die wir jetzt gar nichts konkret nennen.

00:37:22: Also kann man meistens besser mit der kleineren Steuerung besser abdecken und gestalten.

00:37:26: Also das gebe ich schon zu bedenken.

00:37:28: Und kann man sehr schwer mit was ganz so drüber fahren, fast möchte ich sagen, wird man vielleicht nicht immer so leicht tun.

00:37:38: Ich glaube, dass man Das, was gesamtgut geht, einmal machen sollte.

00:37:43: Das ist das, was ich schon sehr stark angesprochen habe.

00:37:45: Und dann muss man sich wahrscheinlich an längeren Übergangsweg gestalten, dass man heute wahrscheinlich diese Honorale, wie sagen wir, dann auch noch in ein gutes Maß bringt.

00:37:55: Ich glaube, wird der Weg sein.

00:37:57: Es ist also nicht so, dass wir jetzt das nur total blockieren.

00:38:00: Aber es ist natürlich schon wichtig, dass das Bundesland dabei vertreten ist.

00:38:05: Und daher verwarre ich mich schon sehr eindeutig gegen den Begriff, dass man ein Bundesland entmachtet.

00:38:12: Aber reicht es da eigentlich nicht in dem Zusammenhang, dass die Bundesländer ihre Stimme jetzt gegenüber ihnen als den österreichischen Präsidenten eigentlich zur Geltung bringen?

00:38:23: Eigentlich hat jedes Land, Bundesland, die Remierungsrecht.

00:38:26: Die kommen mit einem Verhandlungsergebnis.

00:38:28: Die Länder kann man sagen, tut man leid, aber mit dem Leistungskatalog

00:38:31: mit dem HNRA?

00:38:32: Wir haben nur einen Mitglieder, das sind die Bundesländer.

00:38:35: Sind's ja viele?

00:38:37: Nein, das sind die Bundesländer.

00:38:40: Die sind die ÖK.

00:38:41: Wir sind nicht der übergebauten Struktur, sondern die sind die ÖK.

00:38:48: Und dort wird das bestimmt.

00:38:49: Aber es muss natürlich jeder an Bord sein.

00:38:51: Was

00:38:53: ja das sehr schwierig macht,

00:38:55: oder?

00:38:55: Naja, aber ich glaube auch nicht, dass es besonders einnimmend ist, dass ich sage, ich fahre jetzt über jemanden drüber.

00:39:01: Nur damit ich jetzt irgendeine Gesamtheit zusammenbringe.

00:39:05: Ich glaube, man muss sich in Österreich einmal Gedanken machen, was man will.

00:39:09: Möchte man einen föderalen Staat haben, im Sinne eines Subsidiaritätsprinzips, wo ich sage, der kleinere Teil soll das machen, was er machen kann und erst das, was er niemand machen kann, macht dann der Gesamtstaat.

00:39:22: Wenn wir so ein Prinzip, das wir ja haben, in diesem Land weiterführen wollen, dann war es ein Blitz in der ÖGK zu gründen.

00:39:31: Ich sage das ganz offen, weil einen Teil herauszureißen und sagen, dem mache ich jetzt den dran und da ist es andere lose Regional.

00:39:38: Da muss man darüber nachdenken, wie wir das sozusagen, wie diese Regionalität führen können.

00:39:44: Das machen wir zurzeit in der ÖGK auch, weil wir sehen, dass eine strikte Zentralisierung einfach dem entgegenspricht, entgegensteht, dass man sozusagen auch Ansprechpartner in den Ländern brauchen, dass man für die Landesgesundheitsreferenten, die politisch im Bundesland für die Gesundheitsversorgung zuständig sind, ein Ansprechpartner brauchen, dass man dort der Gesicht der ÖGK

00:40:05: im Bundesland

00:40:06: machen.

00:40:06: Und das kann nicht im neuen Bundesländerlich sein.

00:40:08: Das wird nicht funktionieren, sondern da braucht jemanden vor Ort, der mit den Verantwortlichen über die regionalen Rahmenbedingungen spricht.

00:40:15: Und da wird es nicht helfen, wenn die Salzburger als Gesundheitsreferente sagt, ich möchte ein Präventionsprojekt in Salzburg machen und dann sage ihr, da musst aber irgendjemanden in der Steuermorgen anrufen, weil der ist dafür zuständig, dann wird die den Hörer auflegen und wird sagen, danke, die kennen sich dort nicht aus, was soll ich mit dir reden.

00:40:30: Also, dass wir so nicht funktionieren, man muss sich in diesem Land endlich einmal entscheiden, möchte man diesen Staat weiterhin regional, föderal, im Sinne eines Subsidiatetsprinzips führen, dann wird man das so machen müssen, wie man es bisher gemacht hat.

00:40:46: will man einen zentralen Staat haben, im Sinne von Dänemark und so weiter, dann kann man den auch organisieren.

00:40:52: Das ist eine verfassungsrechtliche Frage, die ist vom Verfassungsgesetzgeber einmal zu klären.

00:40:57: Aber immer so zu tun, als ob man sozusagen alles zentralisieren könnte, aber alles unter den Rahmenbedingungen der derzeitigen Verfassung, das wird nicht funktionieren.

00:41:07: Das wird irgendwann einmal harschert werden.

00:41:09: Ich möchte gerne die Heterogenität der Entscheidungsträger noch ein Stück weiter drehen.

00:41:15: Die Staatssekretärin, die Frau Ulrike Königsberger Ludwig, hat gesagt, sie wird sich jetzt mal die Verhandlungen anschauen, die sie jetzt führen.

00:41:23: Und sie hofft natürlich auf eine Einigung.

00:41:25: Sollte es nicht so weit kommen, dass es zu einer Einigung kommt, muss es sich bundeseinheitliche Gesetzesänderungen überlegen.

00:41:33: Das muss ja eigentlich in Ihren Ohren, muss das eine Drohung klingen.

00:41:38: Ja, also, wir glauben schon, das ist zumindest meine Meinung, dass wir ... unser bisheriges Vertragsverhältnis, dass unser Vertragsverhältnis auf der Probe steht.

00:41:48: Ich stehe nach wie vor dazu und da bin ich schon genug dafür, dass man mich nicht mehr wegbringt, dass wir partnerschaftlich hier Verträge abschließen sollen und schauen, dass wir hier gemeinsam mit den Interessensvertretungen zu Verträgen kommen.

00:42:03: Das habe ich gelernt, das war mein ganzes Berufsleben sowohl als Gewerkschafter als auch als sozialversicherungsfunktionär.

00:42:11: Aber wenn die Politik dann natürlich sagt, wenn ihr nicht zusammenkommt, wenn ihr öffentlich nur die Schädeln einhaut und ihr zu keine Lösungen kommt, dann muss man darüber nachdenken, ob das noch das Modell der Zukunft ist.

00:42:25: Ich glaube, dass es nach wie vor das Modell der Zukunft ist.

00:42:29: Aber dann sind wir auch verdammt dazu, dass wir Lösungen auch herbeiführen müssen.

00:42:34: Das ist schon was, was wir selber beeinflussen können.

00:42:38: Das müssen wir auch zur Kenntnis nehmen, dass die Politik dann irgendwann einmal sagt und die entscheidet ja schlussendlich, die wird ja danach geprügelt dafür, wenn was nicht funktioniert.

00:42:47: Man sagt bitte, wenn ihr auf eure Lösungen oder wenn ihr auf eure Lösungen warten lasst und dann nichts zusammenkommt, dann müssen wir entscheiden.

00:42:55: Also das verstehe ich schon auch.

00:42:58: Dr.

00:42:58: Steinhardt, wenn der Bund jetzt sagt, der Anruf für sich ja in diese all in diesen Fragen nichts zu sagen, der hat fast keinen Einfluss, jetzt der Fähregespräch, aber auch auf die Gestaltung insgesamt.

00:43:07: Das Gesundheitssystems, das relativ wenige, sagen wir sich, das dann tatsächlich mal anschaut, was er machen kann.

00:43:14: Wenn der Bund jetzt tatsächlich immer sagt, diese Strukturen schaffen es nicht, effizienter zu werden, Geld zu sparen und auch Flexibilität gegenüber den Patienten in die Wege zu leiten, das wird jetzt dann zerschlagen, dieses System.

00:43:28: Keiner steht das nicht

00:43:33: irgendwo einmal an der Wand.

00:43:34: Erstens, wenn ich mir richtig entziehen, er hat sich da im Sommer gesagt, das ist sehr ernst nimmt.

00:43:37: Das war das Erste, was ich gesagt habe.

00:43:40: Sie hofft sich, dass sie

00:43:42: einigen sich.

00:43:42: Ehrlich gesagt, ich finde es eher, es war nicht unbedingt eine der stärksten Äußerungen, weil dann würde ich sie aber schon gerne erinnern, dass die nur dreißig Vorschläge drinnen.

00:43:52: Dann würde ich aber gerne sehen, dass die auch sehr ernst nimmt.

00:43:56: Also nur auf den Anpunkt hinzudrücken.

00:43:59: Nein, lasst mich jetzt auch nicht wirklich ... Ich glaube, wenn man versucht, Übereinschüchterung zu agieren, dann sollte man sich das überlegen.

00:44:08: Ich habe das gar nicht so verstanden, ehrlich gesagt, diese Meldung, sondern ich frage mich, ob das System mit den Institutionen, die sie beide vertreten, jetzt wirklich noch die Flexibilität in die Realität bringt, dass man den Anforderungen... Na

00:44:24: ja, ich glaube, es ist ja fast konterlaufend.

00:44:28: Ein zentralistisches Erlösung ist immer weniger flexibel als eine föderale.

00:44:33: Das weiß man doch, wenn die Einheiten in jedem Management ist es so.

00:44:37: Also normal, ich glaube, dass wir ein sehr heterogenes Land sind in unserer Kleinheit trotzdem.

00:44:43: Also alle die Vergleiche mit anderen Ländern sehe ich immer relativ nicht sehr treffend.

00:44:49: Wir haben nochmal in sehr schnellem Wechsel sehr... anschaftlich sehr wechselnde Bedingungen und auch strukturell sehr unterschiedliche Bedingungen und die muss man halt wahrnehmen.

00:45:00: Und ich glaube, man sieht ja auch, dass Herr Oppmann gesagt hat, ja, wir sind zwar jetzt der zentrale Kassau, aber wir müssen auch ein bisschen die Regionalität beachten.

00:45:10: Genau das ist es, ja.

00:45:11: Und das ist sehr genau so gut.

00:45:13: Also auch bei uns mit den jeweiligen Landesärztekammern, die haben ganz wichtige Funktionen und daher kann man da nicht einfach daran rütteln.

00:45:22: Nein.

00:45:24: Letzte Frage.

00:45:26: Wie wird es jetzt mit den Verhandlungen zum Gesamtvertrag weitergehen?

00:45:30: Wir

00:45:31: führen die Verhandlungen nächste Woche fort.

00:45:33: Wir sind ja schon, also wir haben ja schon viel Vorarbeit geleistet.

00:45:36: Wie gesagt, eine Dichelästungskatalog wurde schon vorgestellt.

00:45:40: Wir haben uns in vielen Fragen, was die Zusammenarbeit von meinem Betrieb auch schon getroffen.

00:45:46: Das dickste Brett ist der Sonnara.

00:45:47: Wir verhandeln ab nächste Woche weiter.

00:45:50: Wir haben uns gemeinsam mit der Ministerin des Zielgesetzes bis Mitte XXV damit fertig zu sein.

00:45:55: Wenn alle guten Kräfte da jetzt mitarbeiten, es ist eine politische Vorgabe, dass es diesen Gesamtvertrag geben soll, dann ist das machbar.

00:46:06: Klar muss sein, es darf hier keine Verlierer geben, das ist vollkommen klar.

00:46:12: Das wird mehr Geld kosten, ist es auch klar.

00:46:14: Aber das kann natürlich auch nicht sein, dass das finanziell total ausrufert, dass wir uns als Gesamtstadt das nicht mehr leisten können.

00:46:23: Das wird sozusagen was die Kosten betrifft, einen vernünftigen Rahmen geben müssen.

00:46:28: Und wir werden uns natürlich auch anschauen müssen.

00:46:30: Und das ist auch ein Teil sozusagen, der damit spielt, wie wir das auch finanzieren.

00:46:37: Gibt es auch diese Reformpartnerschaft?

00:46:41: der Landesautoläute mit dem Bund und der Sozialversicherung.

00:46:43: Also mir war ganz wichtig, dass wir jetzt Sozialversicherung aus dem Gesundheitsthema betrifft, in dieser Reformpartnerschaft auch mit dabei sind.

00:46:50: Das ist jetzt auch gelungen.

00:46:53: Und

00:46:54: auch da

00:46:56: wird ein Schraubengedreht.

00:46:59: Finanzierungsströme wird es in Zukunft geben im Gesundheitssystem.

00:47:02: Ich glaube, dass wir über diese Pauschalfinanzierung in die Spitäler wirklich nachdenken müssen.

00:47:07: Das ist etwas, was historisch gewachsen ist.

00:47:10: Aber der Austausch und der Dr.

00:47:12: Steiner hat das ja gesagt zwischen Spitalspatienten, Spitalsambulanten, Patienten und niedergelassene Versorgung usw.

00:47:18: geht ganz einträchtig vom Spital weg, nicht nur von der Station, sondern auch von der ambulanten Richtung Versorgung.

00:47:25: Und die Gelflüsse müssen ja auch flexibler sein, statisch.

00:47:28: jedes Jahr rund sieben Milliarden Euro in den Spitäler zu bezahlen und jedes Jahr zwischen drei, vier, fünf Prozent mehr.

00:47:34: Aber die Patienten gehen immer mehr aus den Spitälern raus.

00:47:37: Das wird sich irgendwann immer ausgehen.

00:47:38: Das wird mir immer noch diskutieren müssen.

00:47:41: Und die

00:47:41: Mittel,

00:47:42: die hier zur Verfügung stehen, die müssen wir für den Ausbau der digitalen Versorgung verwenden.

00:47:47: Das muss ein Ziel sein.

00:47:49: Und das wird auch in dieser Reform-Partnerschaft zu diskutieren sein.

00:47:52: Herr Präsident Steinhardt, wird sich im Mitte des Jahres ausgehen?

00:47:59: Ja, ich glaube, es ist nicht nur ein dickes Breit, das ist ein Holtstoß, den wir bohren müssen.

00:48:07: Aber es wird sicher einige Zeit dauern, ob es jetzt gerade Mitte-Sechsundzwanzig oder Ende-Sechsundzwanzig ist.

00:48:12: Ich möchte mich nicht festlegen, weil das, glaube ich, immer wieder, vielleicht gibt es auch überraschende Durchbrüche und wir sind schneller.

00:48:20: Also ich denke, der Wille dazu, eine Lösung zu finden, ist da und da wird schon daran mitgearbeitet.

00:48:28: Aber es müssen halt ein paar Rahmenbedingungen, die wir jetzt in der letzten Stunde sozusagen aufgezeigt haben, müssen halt mit bedenken und auch gelten lassen.

00:48:38: Meine Herren, ich danke für Ihre Zeit.

00:48:40: Vielen Dank für die Einladung.

00:48:41: Danke für

00:48:44: die

00:48:47: Einladung.

Über diesen Podcast

Medizinische Sendungen gehen in die Tiefe, sind aber nicht unterhaltsam. Dieses Vorurteil zu widerlegen, haben wir uns für den Hörgang vorgenommen. Nun haben wir auf Springer Medizin Österreich einen Podcast ins Leben gerufen, der sowohl aktuell als auch wissensvermittelnd sein, darüber hinaus akustisch etwas hermachen soll. Neben Experten aus Wissenschaft und Praxis werden wir auch unsere Fachredakteure, Kolumnisten und Reporter der „Ärzte Woche“ zu Wort kommen lassen.

von und mit Springer Medizin Wien/ Martin Krenek-Burger

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