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00:00:00: Am lustigsten, muss ich sagen, sind immer die Teenager, weil mit vierzehn, fünfzehn, sechszehn sind wir vorbar peinlich ganz schnell.

00:00:09: Ja, wirklich.

00:00:11: Und es ist immer wieder ein Riesenspaß.

00:00:22: In

00:00:23: der heutigen Folge geht es um eine etwas andere Berufsgruppe, die sogenannten Clinic Clowns.

00:00:29: Ganz nach dem Motto Lachen ist die beste Medizin, besuchen sie regelmäßig Kinder und Erwachsene in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen.

00:00:37: Bei ihren Clown-Visiten geht es vor allem darum, den zum Teil schwer kranken Patientinnen und Patienten kurze Momente der Unbeschwertheit zu schenken.

00:00:46: Wie genau das funktioniert, möchte ich, Katharina Ludwig, heute mit meinem Gast, Eduard Rex, besprechen.

00:00:52: Er stammt ursprünglich aus Frankreich und arbeitet als Schauspieler, Musiker und als Kliniklaun.

00:00:57: Herr Rex, herzlich willkommen.

00:00:59: Vielen lieben Dank für die Einladung.

00:01:01: Guten Morgen.

00:01:02: Die Kliniklauns Österreich werden dieses Jahr, thirty-fünf Jahre alt.

00:01:06: Können Sie uns die Organisation kurz vorstellen?

00:01:09: Sehr gern.

00:01:10: Die Kliniklouns existieren seit einundneunzig, also nineteen, einundneunzig, haben heute dreiundsiebzig Clowns insgesamt in ganz Österreich und wir betreuen bis hundertfünfzig Stationen pro Jahr regelmäßig.

00:01:26: Und unser Ziel ist, wie Sie das schon kurz erwähnt haben, die Menschen, die Patientinnen, wobei nicht nur die Patientinnen, weil wir besuchen Abpflegeheime.

00:01:37: Die Menschen zu Spassern ist gar nicht so richtig, aber prinzipiell zu amüsieren oder abzulenken wäre vielleicht das Beste, weil es gibt immer wieder beängstige Situationen, wo die Patientinnen sein können oder nicht nur die Kinder, sondern auch Erwachsen natürlich.

00:01:54: Und wir sind da, um das ein bisschen eine frische Luft in einem Zimmer reinzubringen.

00:02:01: Welche Art von Einrichtungen besuchen denn die Klinik Clowns?

00:02:05: Wir sind prinzipiell in verschiedenen Pflegeheimen in Wien, in Niederösterreich, also nicht nur in ganz Österreich, prinzipiell auch, aber es gibt Demenzstationen zum Beispiel, wo wir regelmäßig hingehen, wo wir spielen.

00:02:19: Es gibt auch Wachkommastationen, die wir gut betreuen.

00:02:23: Das ist natürlich nicht das leichteste, weil wir Clowns leben vom Publikum.

00:02:28: Also wir agieren nur mit dem Publikum in Interaktion und wenn Menschen nicht mehr so wach sind, eigentlich ist es schwieriger.

00:02:37: Aber deshalb arbeiten wir wirklich auf viel, verschiedene Ebenen.

00:02:42: Also vom ganz, ganz sanft, nonverbal, mit ein bisschen Musik bis Halligeliehmzimmer, mit den Kindern, wenn sie ein bisschen fitter sind.

00:02:49: Ja, kann man so sehen.

00:02:51: Wie läuft denn eine typische Clown-Visite ab?

00:02:55: Ein Clown-Visite.

00:02:58: Eine Clown-Visite beginnt zuerst einmal mit dem Treffen, mit dem Kollege oder mit der Kollegin in der Nähe vom Spital oder so oder gleich im Spital.

00:03:09: Wenn wir Zeit haben, nehmen wir einen Kaffee zusammen.

00:03:11: Es ist immer wichtig, was zu plaudern oder so.

00:03:14: Wir ziehen uns um und dann, wenn wir umgezogen sind, Wir werden dann clowns.

00:03:20: Wir beginnen zu spielen, sozusagen.

00:03:24: Wir sind dann Dr.

00:03:25: Bouillon für mich, zum Beispiel oder Dr.

00:03:27: Sprudel oder alle, die so lustige Namen haben.

00:03:32: Und es beginnt zuerst einmal mit dem Personal immer wieder, bzw.

00:03:38: im Krankenstationen, weil wir dürfen, wir wollen nicht wissen, was die Patientinnen für ein Krankheit haben.

00:03:46: Aber wichtig für uns ist, wo wir aufpassen sollen.

00:03:52: Wir oder wir riemen, dass wir nicht die Patientinnen natürlich infizieren, weil wir kommen trotzdem von draußen.

00:03:57: Es gibt Stationen, die wir betreuen, Onkologie oder in Sanctana kommt, Kinderspital.

00:04:02: Natürlich gibt es sehr ganz starke, hygienische Massnahmen, die wir natürlich nachvollziehen müssen.

00:04:11: Das ist ein Punkt.

00:04:12: und es gibt auch Patientinnen, die ein Bedürfnis wirklich haben, wo das Personal schon weiß, es wäre super, wenn sie es gerade gekommen oder jetzt ist eine schlechte Laune im Zimmer.

00:04:24: oder ja, prinzipiell wir haben immer wieder Hintergrund-Infos, die uns helfen, die Situation abzuschätzen, bevor wir im Zimmer reinkommen.

00:04:34: Und das ist ganz wichtig, weil wir sind clowns, das heißt wir dürfen frei sein, aber wir... Wir arbeiten trotzdem ganz nah und es ist wichtig zu wissen, was prinzipiell los ist.

00:04:46: Und das beginnt so, da haben wir ein paar Infos, teilweise gibt uns das Personal so ein Schmerzsettel, weil die Clowns können natürlich nicht so gut die Zimmernummer merken und da beginnt so eine Visite.

00:05:01: Wie erleben Sie persönlich denn den Umgang als Kliniklauen mit den Patientinnen und Patienten?

00:05:08: Wir sind prinzipiell neunundneinzig Prozent herzlich willkommen.

00:05:13: Es passiert wirklich ganz, ganz wenig.

00:05:16: Wobei, natürlich, da wir Infos bekommen haben vom Personal, wissen wir trotzdem, ah, da gehen wir nicht hin.

00:05:23: Es gibt natürlich Situationen, die ich nicht jetzt erklären muss, wo wir gar nicht gewünscht sind.

00:05:30: Aber wir haben zum Beispiel Kolleginnen, die bei der Tiefstation besuchen.

00:05:34: Und das ist natürlich ganz was Besonderes.

00:05:37: Und wir sind auch doch erwartet, auch wenn es gar nicht mehr leicht ist, wir sind auch da.

00:05:43: Das heißt, prinzipiell unser Ziel ist nicht, die Menschen zu zwingen sowieso, aber wir sind eine mögliche Begleitung, eine mögliche Begegnung.

00:05:56: Und wir sagen immer wieder, wenn wir das Gefühl haben, okay, wir machen ein Tür auf in einem Zimmer und sagen, wir spüren das nicht so leicht.

00:06:05: Und immer wieder fragen wir nach, dürfen wir kommen oder dürfen wir vorbeischauen.

00:06:10: Sie dürfen uns mit Klammern wegschmeißen.

00:06:12: Wir sind gar kein Pflegepersonal.

00:06:15: Wir sind eine Extravurscht, so zu sagen, wie meine Historie sagt.

00:06:19: Und es muss nicht sein.

00:06:21: Wir sind ein Angebot.

00:06:23: Und wenn es klappt, dann klappt es.

00:06:25: Wenn nicht, dann ist es wirklich zu respektieren, weil ... Im Spital zu sein ist meistens gar nicht lustig.

00:06:33: Es dauert manchmal nicht lang, es ist manchmal gar nicht so schlimm, manchmal umgekehrt.

00:06:39: Und es gibt Menschen, die wirklich nicht lachen wollen.

00:06:42: Das passiert.

00:06:43: Aber prinzipiell, auch wenn sie nicht lachen wollen, versuchen wir immer wieder einen Zugang zu haben zu einem kleinen Slauch, wo wir kurz auch, wenn es wirklich dreißig Sekunden dauern soll.

00:06:54: Oder eine kleine Minute, wo wir ein bisschen ... Oder ein kleines Geschenk.

00:07:01: Wir haben immer viele Goodies mit, Stickers, natürlich die Schaumnasen, Luftballons oder so.

00:07:08: Wir versuchen immer wieder so eine kleine Idee zu haben, damit, wenn wir weg sind, auch wenn es kurz ist, dass die Stimmung anders ist.

00:07:16: Trotzdem, das ist unser Ziel.

00:07:18: Was würden Sie sagen, ist die größte Herausforderung als Kliniklauen?

00:07:24: Für mich ist die größte Herausforderung, glaube ich, wenn ... die Menschen weinen.

00:07:33: Deshalb sind wir sowieso zu zweit, damit, wenn was los ist, dass wir mit dem Partner oder mit der Partnerin das teilen können, das ein anderer Blickwinkel zu öffnen.

00:07:44: Das ist für mich nicht leicht.

00:07:47: Egal, Eltern oder Großeltern, das müssen wir auch begleiten.

00:07:53: Auf einer anderen Ebene, auf einmal, da muss man alles reduzieren und mit Musik oder weil ich zu sehr viel Musikierend im Spital mit meiner kleinen Gitarre und mit der Musik kommen manchmal die Emotionen raus und stark.

00:08:08: Oder es ist auf einmal eine Erinnerung ein Lied oder einfach die Musik berührt.

00:08:14: Und das kann sein, dass die Patientinnen oder die Bewohnerinnen sehr berührt sind, wirklich einfach.

00:08:21: Und zu zweit, das kann man immer wieder gut meistern, dass wir verstehen, wir sind auch da, wir mitleiden sozusagen, weil die Clowns sind Kinder.

00:08:31: Clowns sind ganz neue Figuren, die so gut wie die Kinder sich aufregen können, ganz stark.

00:08:40: Und auch zwei Minuten später ganz ruhig sind.

00:08:43: und ja, es geht mir besser.

00:08:46: Ja, jetzt geht es mir besser.

00:08:48: und von null bis hundert.

00:08:50: Und es sind für mich solche Situationen das schwierigste, natürlich.

00:08:56: Gibt es innerhalb der Organisation Angebote, bei denen Sie über diese belastenden Erlebnisse sprechen können?

00:09:04: Ja, auf jeden Fall.

00:09:05: Wir haben sowieso so oft, wie wir brauchen, Supervisionen.

00:09:09: Und wir haben auch sehr viel Weiterbildungen, also drei bis vier Mal, Wochenende.

00:09:17: vom Freitagabend bis am Sonntag.

00:09:19: Das ist zweieinhalb Tage mit Clowns von ganzem Welt, die uns besuchen.

00:09:25: Und wir haben dann Vorbildungen von Clown, Repur bis Zauberheit, Physikotheater und und und.

00:09:33: Wir haben zum Beispiel auch Weiterbildungen mit Menschen.

00:09:36: Die Spezialisten sind mit Dementenmenschen und da Arbeiten wir ganz, ganz gezielt auch.

00:09:44: Das heißt, wir sind begleitet das ganze Jahr.

00:09:46: Wenn wir was brauchen, haben wir natürlich externe Hilfe und wir sind sowieso immer wieder weitergebildet.

00:09:52: Das heißt, wir bekommen von einem Klinik-Louns-Ferein gezielte Skills.

00:09:56: Und ich muss sagen, wir sind alles sehr dankbar, dass diese Weiterbildungen möglich sind und von einem Fereinklinik-Louns bezahlt sind, weil sie sind ganz, ganz wichtig für uns, dass wir immer ein bisschen Abstand haben können, mit was wir selber tun, wie wir spielen, wie wir Situationen improvisieren.

00:10:16: Und es ist besonders jetzt gerade wichtig auch für die Neuen, weil wir haben jetzt letztes Jahr acht, neun Kliniklowns aufgenommen.

00:10:24: Und sie brauchen auch Skills, nicht nur von uns, sondern auch von externen Menschen, die einen Überblick haben.

00:10:30: Es ist immer wieder nötig, in einem Beruf so wie Clown im Spital Erfahrungen zu sammeln.

00:10:37: von den Älteren zum Beispiel.

00:10:39: Ich lerne immer noch sehr viel von meinen älteren Kolleginnen und ich kann auch beibringen bei den Neuen, was ich auch verstanden habe.

00:10:47: Wie wird man denn so ganz allgemein ein Klinik klauen?

00:10:51: Um Kliniklown zu werden, braucht man vor allem eine Clown-Ausbildung.

00:10:55: Das ist klar.

00:10:56: Also Clown zu sein ist natürlich das Wichtigste.

00:10:59: Clownkurse und einfach Erfahrung natürlich auch, weil was wir danach machen im Spital ist ganz was Besonderes.

00:11:07: Das heißt, man muss schon wirklich clownen können, sagen wir mal so.

00:11:12: Und dann kann man eine Bewerbungsschreiben schicken, ins Büro und wenn vielleicht ist man zu einer Klaunischen eingeladen, sagen wir so.

00:11:22: Das ist ja so wie ein Audition, aber nur für Klauns.

00:11:25: Ein Klaunischen.

00:11:27: Und diese Klaunischen hat mehrere Stufen sozusagen, wir sind ein Mal eingeladen.

00:11:34: Und dann wird mal schon zum Beispiel sagen, es gibt zwanzig Klauns, die sich beworben oder mehr.

00:11:39: Wir hatten viel mehr ursprünglich, aber dann haben wir zwanzig aufgenommen für die erste Runde.

00:11:45: Und dann von den zwanzig werden nur vielleicht nur zehn wirklich gewählt.

00:11:50: Und dann zum Schluss haben wir uns nur für acht neue Clowns entschieden.

00:11:56: Und es gibt dann verschiedene Runde.

00:11:58: Und dann, wenn man aufgenommen ist, dann geht man in Zivil als Beobachter sozusagen, um zu schauen, Wie es ist, also zehnmal in Zivil, dann zehnmal als dritte Clown und dann geht man ab und zu als zweite Clown mehr.

00:12:12: Man kann die Clowns, die nicht können, vertreten, um wirklich echte Spital-Situationen erleben können.

00:12:20: Und da sind wir einfach nur mit älteren Clowns, also erfahrenen Clown sagen wir mal so, unterwegs, genau.

00:12:29: Was unterscheidet denn einen gewöhnlichen Clown von einem Klinikclown?

00:12:35: Das ist ganz eine gute Frage.

00:12:37: Prinzipiell nicht so viel.

00:12:40: Wir sind kein Zirkus Clowns, also nicht in dem Sinn, dass es nicht gut oder schlecht wäre.

00:12:47: Es ist nur, wir machen eher Clown Theater.

00:12:50: Das heißt, wir spielen keine Nummer.

00:12:52: Wir spielen keine trainierten Nummer.

00:12:55: Wir improvisieren.

00:12:57: Und das ist vielleicht, wo wirklich einen Unterschied gibt.

00:13:00: Ein Clown oder zum Beispiel auf der Straße oder ein Clown im Zirkus oder bzw.

00:13:07: ein Clown im Theater hat mehr oder weniger ein Text, kann natürlich auch immer wieder improvisieren, weil ein Clown nochmal spielt mit dem Publikum.

00:13:15: Das heißt, es kann immer wieder natürlich was passieren.

00:13:18: Es ist interaktiv, aber es gibt zum Beispiel ein Rahmen, eine Linie, ein Gerüst kann man eventuell sagen.

00:13:26: Wir bieten nur einen sozusagen, wie kann man das schön sagen, ein massgeschnittenes Programm.

00:13:32: Das heißt, wir wissen gar nicht, was in einem Zimmer passieren kann, was passiert, was in die Bedürfnisse, was die Menschen eigentlich wollen oder gar nicht wollen.

00:13:43: Und das ist ein Riesenunterschied.

00:13:44: Das heißt, wenn wir In einem Zimmer reinkommen, wir wissen prinzipiell gar nicht.

00:13:50: Wir haben vielleicht ein paar Hinweise, aber ganz wenig.

00:13:53: Wir wissen gar nicht, was passiert.

00:13:54: Und wir müssen von Null beginnen und eine Situation aufbauen, am besten.

00:14:00: Weil wir sind... gar nicht da, um eine Nummer zu spielen und die Menschen so zu bespassen.

00:14:06: Ich sage das so plakativ.

00:14:08: Wir singen ein Lied oder blablabla oder das ist gar nicht so.

00:14:12: Was wir machen, ist ganz eine feine Arbeit, wo wir von Null beginnen und die Menschen, die Patientinnen, die Bewohnerinnen da, die da sind, mitnehmen wollen.

00:14:23: In unserer Welt.

00:14:26: Wir spielen mit.

00:14:29: Wir wollen sie mitnehmen, wir wollen, dass sie aktiv mit uns sind.

00:14:35: Das passiert auch bei den Clowns, die nicht im Spital sind.

00:14:38: Das heißt, mit dem Publikum spielen ist klar.

00:14:41: Aber es gibt so viele Sachen, wo wir aufpassen müssen.

00:14:46: Laut sein ist möglich im Spital, aber nicht immer.

00:14:48: Das heißt, wir müssen genau die Situation abschätzen.

00:14:52: Ist es hier möglich, das zu tun, mit dem zu spielen, das tun oder nicht?

00:14:56: Das heißt, wir müssen im Vorfeld ganz schnell, ganz rasch die Stimmung checken, ohne dass wir zusammen reden, die Partnerinnen, sondern ganz nach Gefühl, okay, es passt oder nicht, kann man das oder das.

00:15:09: Und das ist ein Riesenunterschied.

00:15:10: Das heißt, wir haben ein gezieltes und massgeschnittenes Programm für jedes Zimmer.

00:15:19: Gab es in der Vergangenheit mal ein Erlebnis, was Ihnen als Kliniklauen in besonderer Erinnerung geblieben ist?

00:15:26: Viele.

00:15:27: Ich bin in verschiedenen Spitalstationen eingeteilt, also überall.

00:15:33: Das heißt, ich bin überall pflegeheim, Kinderstationen, Erwachsenenstationen, Neurologie.

00:15:42: Es bedeutet, ich bin mit sehr vielen Situationen betroffen.

00:15:48: Am lustigsten muss ich sagen, sind immer die Teenager, weil mit vierzehn, fünfzehn, sechszehn.

00:15:55: sind wir furchtbar peinlich.

00:15:56: ganz schnell, ja?

00:15:57: Wirklich.

00:15:59: Oh, und da, da, wenn wir in ein Teenagers-Zimmer reinkommen, ist es, oh mein Gott, sagen Sie oder so, ja?

00:16:06: Weil natürlich mit einem Clown-Lauren mit Selbstständig gar nicht möglich, also es ist wirklich peinlich.

00:16:13: Aber das ist super, weil das ist für uns ein Resenspaß, ja, natürlich.

00:16:17: Weil wir wollen trotzdem diese Teenagers erreichen, obwohl wir wirklich... Blöd für Sie sind.

00:16:25: Und es funktioniert meistens großartig, weil wir für so einen so cool wie möglich unterwegs zu sein, so locker.

00:16:32: Wir können immer wieder Wörter finden oder so und locker agieren.

00:16:36: Aber natürlich sind wir trotzdem peinlich für Sie.

00:16:40: Und das ist immer wieder ein Riesenspaß.

00:16:43: Ganz schön ist auch natürlich, wenn Menschen sagen zum Schluss, ich habe schon so oft von euch gehört, die Klinik Clowns.

00:16:50: im Fernseher oder im Radio oder in einer Zeitung.

00:16:53: Und ich habe das noch nie erlebt.

00:16:55: Es war so schön und das sind wirklich Feedbacks, die für uns natürlich großartig sind.

00:17:01: Es ist eine Riesenfreude, aber es bedeutet auch, dass es wirkt.

00:17:06: Und diese Erfahrungen kommen immer wieder im Spital.

00:17:10: Natürlich gibt es, so wie ich auch das erwähnt habe, gibt es natürlich Momente, die sehr berührend sein können.

00:17:17: Aber das ist auch ganz schön für uns, wenn wir das Gefühl haben, auch wenn die Menschen wirklich berührt sind, wenn sie weinen, wenn was rausgekommen ist.

00:17:28: Es ist auch für uns wirklich sehr berührend.

00:17:31: Ja, und wir haben von der Supervision gerettet.

00:17:33: Wir reden sehr viel zusammen nach einem Einsatz, ja, im Gang auch, wie es war und so.

00:17:39: Und wichtig ist für uns, ich würde sagen, egal, ob es Tränen sind oder Lächeln, wichtig ist, dass wir was erlebt haben.

00:17:47: Und das passiert immer wieder.

00:17:49: Also, ich muss sagen, das ist, wo der Job so zufrieden ein Mensch machen kann.

00:17:55: Wir haben wirklich das Gefühl, wir tun was Gutes, wir tun was Tolles.

00:18:00: Und wir wissen, wir erfahren jedes Mal, dass es wirkt, dass es funktioniert.

00:18:04: Wir sehen es, ja.

00:18:06: Wie werden denn die Klinik Launs Österreich finanziert?

00:18:11: Die Clinic Clowns Österreich sind finanziert, weil es großartige Unternehmen gibt, die spenden.

00:18:19: Wir haben super Partnerinnen, die wirklich sehr aktiv sind.

00:18:23: Und diese Unternehmen organisieren immer wieder auch Veranstaltungen, wo wir dabei sind als Clinic Clowns, um was wir machen zu zeigen, dass die Menschen auch sehen und spüren können, wer sind sie?

00:18:38: Wenn man nicht im Spital ist oder niemand begleiten muss, dann hat man nicht wirklich eine Ahnung, was es sein kann.

00:18:47: Und es ist wichtig für uns zu zeigen, wir sind das.

00:18:51: Wir haben ein Kostüm, wir haben ein Mantel, wo drauf ganz groß unser Logo steht.

00:18:57: Und wir tun das.

00:18:58: Wir plaudern mit Menschen in den Veranstaltungen.

00:19:00: Das ist ganz was anderes natürlich als im Spital.

00:19:02: Aber das ist wirklich für uns eine schöne Gelegenheit, um uns zu zeigen.

00:19:08: Und es gibt natürlich auch Menschen, Privatmenschen, die spenden das ganze Jahr.

00:19:13: Und es ist ganz, ganz wichtig für uns, das zu sagen, wir brauchen immer wieder Menschen, die spenden, weil die Clowns sind wie Kinder, wie gesagt.

00:19:23: Die Clowns lieben natürlich Larn, die Clowns sind ... Toll Menschen, aber die Clowns leben auch nicht nur vom Wasser und Brot, wie man auch von sich sagt.

00:19:34: Wir brauchen natürlich Geld, um das Ganze zu finanzieren, zu organisieren, dass es möglich ist.

00:19:40: Es gibt Statistiken, die sagen, dass Lahren ist die beste Medizin, ist unser Motto.

00:19:45: Aber die Statistiken, die zahlen, sind klar, es wirkt.

00:19:49: Es produziert Andorfin.

00:19:51: Wir haben einen Forschungsverein, sogar im Kliniklarnsverein, sie bemühen sich immer wieder zu forschen, was das Lahren bringt und das Lahren wirkt.

00:20:00: Und deshalb, es ist vielleicht ein Appell auch, kann man auch als Geschenk spenden für die Kliniklarns.

00:20:07: Es ist ein großartiges Geschenk, weil, wenn man das erlebt hat, dann will man, es gibt immer wieder Menschen, die uns erlebt haben, die danach spenden und ganz regelmäßig, weil sie das ganz schön empfunden haben.

00:20:21: Herr Rex, vielen Dank für das Gespräch.

00:20:23: Danke

00:20:30: vielmals.

Über diesen Podcast

Medizinische Sendungen gehen in die Tiefe, sind aber nicht unterhaltsam. Dieses Vorurteil zu widerlegen, haben wir uns für den Hörgang vorgenommen. Nun haben wir auf Springer Medizin Österreich einen Podcast ins Leben gerufen, der sowohl aktuell als auch wissensvermittelnd sein, darüber hinaus akustisch etwas hermachen soll. Neben Experten aus Wissenschaft und Praxis werden wir auch unsere Fachredakteure, Kolumnisten und Reporter der „Ärzte Woche“ zu Wort kommen lassen.

von und mit Springer Medizin Wien/ Martin Krenek-Burger

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