Hörgang

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00:00:00: Ja, chronischer Rückenschmerz ist ein relevantes Thema.

00:00:05: Noch relevanter wäre wenn wir nicht chronifizieren.

00:00:08: lesen den Rückenschmerz.

00:00:09: gestern war der Tag des Rückenschmärzes gestern am fünfzehnten März so wie jedes Jahr.

00:00:14: das ist ein guter Anlass darüber zu sprechen warum.

00:00:19: die Chronifizierung des Rückerschmerzes die wir ganz leicht verhindern könnten führt zur großen persönlichen Leid und noch größeren soziokonomischen Einbußen, sprich Produktivitätsverlust im Sinne von Arbeitsausfall und das betrifft uns alle.

00:00:37: Wir haben etablierte Leitlinien zum Rück- und Kreuzschmerz.

00:00:40: wir haben einen entsprechenden Qualitätsstandard über die österreichische Schmerzgesellschaft etabliert.

00:00:47: aber nach wie vor wird nicht flächendeckend informiert dass wenn ein Patient sozusagen keine gefährlichen Rückenschmerzen hat dass er am nächsten Tag, letztlich wenn ein arbeitsfähiger Alte es arbeiten gehen soll.

00:01:03: Dass es Möglichkeiten gibt neben der Information du deine Schmerzen sind nicht gefährlich.

00:01:07: Du sollst dich sogar bewegen das der Schmerz nicht fortschreitet wieder kommt.

00:01:13: Dass das sozusagen flächendeckend umgesetzt wird.

00:01:17: Das hat sich nicht in den letzten Winkel in ganz Österreich und so viele Winkeln haben wir ja nicht rumgesprochen.

00:01:23: Daran arbeiten wir nach wie vor.

00:01:31: Die Podcast

00:01:32: von Springer Medizin.

00:01:35: Kronische Rückenschmerzen sind in Österreich eine echte Volkskrankheit, ein Viertel der Erwachsenenbevölkerung rund eins Komma.

00:01:42: neun Millionen Menschen sind davon betroffen.

00:01:46: Herzlich willkommen liebe Hörerinnen!

00:01:48: Liebe Hörern zu einer neuen Hörgangfolge im Rahmen der Reihe Präsidentin und Präsidenten österreichischer Fachgesellschaften zur Gast bei der Ärztewoche.

00:01:59: Mein Name ist Volkmar Wilguni Benleitender Redakteur der Fachzeitschrift Schmerznachrichten.

00:02:05: Heute freue ich mich auf das Gespräch mit Universitätsprofessor Dr.

00:02:08: Richard Gravenda in seiner Funktion als Präsident der österreichischen Schmerzgesellschaft.

00:02:15: Ich betone das deswegen, weil Professor Gravena zahlreiche führende nationale und internationale Funktionen bekleidet – er ist aktuell auch Präsident der Österreichischen Gesellschaft für physikalische Medizin und Rehabilitation.

00:02:30: An der Medizinischen Universität Wien, AKHWIN leitet er die Universitätsklinik für physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin sowie das Comprehensive Center of Musculoskeletal Disorders.

00:02:45: Willkommen Prof.

00:02:46: Gravenda!

00:02:46: Lieber Richard!

00:02:48: Liefer Herr Welkoni, lieber Volkmar vielen Dank für die Einladung.

00:02:52: Ja, chronischer Rückenschmerz ist ein relevantes Thema.

00:02:57: noch relevanter wäre, wenn wir nicht chronifizieren, ließen den Rückenschmerz.

00:03:01: Gestern war der Tag des Rückenschmärzes.

00:03:03: gestern am fünften März so wie jedes Jahr – das ist ein guter Anlass darüber zu sprechen!

00:03:09: Warum?

00:03:10: Die Chronifizierung des Rückenschmerzes die wir ganz leicht verhindern könnten führt zur großen persönlichen Leid und größerem soziokonomischen Einbußen sprich Produktivitätsverlust im Sinne von Arbeitsausfall und das betrifft uns alle.

00:03:28: Und aus diesem Grund hat der österreichische Schmerzgesellschaft viele Jahre lang mit der heimischen Gesundheitspolitik gerungen, könnte man fast sagen um für den chronischen Rückenschmerz ein flächendeckendes dreistufiges Behandlungsschema in den österreichischen Strukturplan Gesundheit hinein zu reklamieren.

00:03:45: letztendlich mit Erfolg.

00:03:47: ja

00:03:47: Warum war euch das so wichtig und was bedeutet das konkret für eure Patientinnen, wenn dieser Erfolg in die Praxis dann umgesetzt wird?

00:03:56: Das

00:03:57: war für uns alle wichtig.

00:03:59: Für unsere Patientinnen Patienten und für die gesamte Gesellschaft weil damit nämlich gewährleistet werden kann Wenn es so umgesetzt werden wird wie das vorgesehen ist dass Patienten und Patientinnen die an Rückenschmerzen leiden offensichtlich bei der ersten Einschau nicht gefährlich sind, ein akuter Nichtspezifischer Unter- und spezifischem Rückenschmerz rausgefiltert werden.

00:04:29: Adequat behandelt werden das heißt informiert werden dein Rückenschmärzt ist nicht gefährlig.

00:04:36: ich reduziere deine Schmerzen jetzt und du bewegst dich weiter und du sollst dich bewegen damit dein Rückschmerz nicht fortschreitet und wieder kommt.

00:04:45: Wenn wir das machen, würden wir ganz viel insgesamt dahin gehen schaffen.

00:04:50: Dass nämlich aus diesen über achtzig Prozent der Betroffenen in der gesamten Rückenschmerzkommunität diese achtzig prozent nicht chronifizieren.

00:05:01: Dass der Rückenschmärz nicht mehr wiederkommt und dass sie damit quasi unserem Gesundheitssystem auch nicht mehr zu last fallen.

00:05:09: Du hast bewusst jetzt ein paar Mal den Konjunktiv verwendet in deiner Antwort.

00:05:13: Das heißt, um dieses zukunftsweisende Projekt Flächen, der geht umzusetzen ist der Weg von der Theorie zur Praxis noch lang und steinig?

00:05:23: Was sind da die großen Hürden, die es zu überwinden gibt bis das tatsächlich Realität ist?

00:05:31: Wir haben etablierte Leitlinien zum Rück- und Kreuzschmerz einen entsprechenden Qualitätsstandard über die österreichische Schmerzgesellschaft etabliert.

00:05:41: Aber nach wie vor wird nicht flächendeckend informiert, dass wenn ein Patient sozusagen keine gefährlichen Rückenschmerzen hat das er am nächsten Tag letztlich, wenn einem arbeitsfähigen Alte es arbeiten gehen soll?

00:05:56: Dass es Möglichkeiten gibt neben der Information du deine Schmerzen sind nicht gefährlich!

00:06:01: Du sollst dich sogar bewegen, fortschreitet wiederkommt, dass das sozusagen flächendeckend umgesetzt wird.

00:06:09: Das hat sich nicht in den letzten Winkel in ganz Österreich und so viele Winkeln haben wir ja nicht rumgesprochen und daran arbeiten wir nach wie vor unter anderem durch eine entsprechende Education sprich Ausbildung von Ärztinnen Ärzten aber auch weiteren Gesundheitsberufen und der Pflege, dass man hier Bescheid weiß also eine allgemeine Ewernesschaffung in der professionellen Szene und dass man das an die Patienten adäquat weitergibt.

00:06:39: Stichwort Ausbildung, Schmerzausbildung.

00:06:44: mittlerweile verfügen über tausend siebenhundert Ärztinnen und Ärzte über ein Diplom der Ärzterkammer für spezielle Schmerztherapie.

00:06:52: Welche Fäche sind da besonders stark vertreten?

00:06:56: Und wie siehst du aktuell das Verhältnis zwischen Angebot der Ausbildung und der Nachfrage innerhalb der Ärzteschaft in der Schmerzmedizin.

00:07:05: Naja, das ist ganz wichtig dass wir tausend siebenhundert haben aber wir haben viel mehr Ärztinnen und Ärzte.

00:07:11: Es wäre wünschenswert, dass möglichst viele davon das haben in erster Linie natürlich allgemein Medizinerinnen dann Fachärztinnen für Anesthesi- und Intensivmedizin, Fachärzinnen für Orthopädie und Umfallchirurgie, mein Sonderfach, physikalische Medizin und Allgemeine Rehabilitation, natürlich die Neurologie Psychiatrie, also da gibt es einige Fachrichtungen.

00:07:35: Aber es würde auch über weitere Fachrichtung hinaus interessant und relevant sein, dass man das hat.

00:07:41: Es sind natürlich auch jene Fraachrichtungen hier in erster Linie repräsentiert wo Patientinnen und Patienten mit Schmerzen als erstes aufschlagen.

00:07:49: Und das ist eben die Allgemeinmedizin der sogenannte oder die sogenannte praktische Ärztin wie wir sie kennen.

00:07:55: Okay!

00:07:56: Also in der Breite wäre es fein wenn's noch ein bisschen weiter ginge.

00:08:01: Wie schaut es aber jetzt in die Tiefe sozusagen aus?

00:08:03: Was ist mit den Spezialistinnen und Spezialisten, die jetzt schon über ein Diplom verfügen.

00:08:09: Gibt es auch für diese Möglichkeiten im Sinne dieses Stufenmodell sich noch weiterzubilden?

00:08:14: Es gibt es also Stufen-Modell hast du angesprochen... Erste Stufe, die Prämierstufe der Extramurale Bereich.

00:08:21: Dann Sekundär wenn man so will spezialisierte Spezialambulanz und das Derzehre diese wirklich spezialisierten Schmerzzentren wo dann letztendlich Kronifizierten die wirklich individuellste Behandlungen brauchen aufschlagen.

00:08:34: Das Schmerzdiplom ist sozusagen das kleine einmal eins dass jeder und jede Ärztin die mit Schmerzpatientinnen konfrontiert sind beherrschen sollte.

00:08:43: Wenn wir es in der Nacht aufwegt müssen sie das kennen.

00:08:47: Aber dann gibt es natürlich eine höhere Stufe und das betrifft speziell... Ärztinnen und Ärzte im intramuralen Bereich, also zum Beispiel in Zentren, in Spitälern, in Spitalsabteilungen oder in kleineren Häusern arbeiten.

00:09:00: Das ist eine höhere Ausbildung im Sinn oder eine weiterführende Ausbildung dem Sinn eines Spezialdiploms zur Schmerztherapie im Intramuralbereich.

00:09:09: Da sind wir durchaus noch ausbaufähig da gibt es Luft nach oben aber das wurde ja erst etabliert und da bin ich sehr froh wenn man hier auch quasi ein bisschen Promotion dafür macht weil Damit steht und fällt letztendlich das Konzept, weil das braucht man.

00:09:25: Wenn wir jetzt ganz Österreich sehen soll sich nicht nur alles in Wien abspielen wenn gleich hier ein Viertel der Bevölkerung lebt sondern in allen Bundesländern.

00:09:33: also der ÖESG also der österreichische Strukturplan Gesundheit muss ja regional im RSG ausgebreitet letztens umgesetzt werden mit den unterschiedlichen Spielfeldern, die wir da haben in den jeweiligen Bundesländern.

00:09:48: Und das braucht man in den ganzen Bundesländer auch und in den entsprechenden Häusern, dass die Leute diese weiterführende Qualifizierung erlangen und damit das dort auch quasi als Local Heroes etablieren.

00:10:03: Vielen Dank!

00:10:04: Jetzt machen wir einen Themenwechsel Für die österreichische Schmerzgesellschaft im Einklang mit internationalen Schmerzzelschärften das Jahr des neuropatischen Schmerzes ausgerufen.

00:10:16: Dieser Schmerzdüb ist auch innerhalb der Ärzteschaft vielleicht noch nicht so präsent, wie er aufgrund seiner Prävalenz sein sollte.

00:10:24: oder täusche ich mich da?

00:10:25: Ist nicht so prisens weil... ...die Leute kommen mit Schmerzen!

00:10:30: Früher, in meinem Studium noch.

00:10:31: Da war Schmerz zu einem Nebenkapitel, das hat jeder ein bisschen übrig mitgemacht und jeder hat sich nicht so drum gekümmert weil Schmerzen galt damals quasi nach mehr Kleinen Niederlagen.

00:10:43: Wenn wer Schmerzens gehabt hat dann hat man sich lieber um den nächsten Patienten gekümpft dass man schaut was der keine Schmerze kriegt hat wenn ich das jetzt einmal so Salop ausdrücke.

00:10:52: Das ist aber nicht das Ziel weil wir sind in einer...wenn man so will Überallteten westlichen Gesellschaft, wo die Demografie hat so ausschaut dass die Bevölkerungspyramide umgekehrt ist.

00:11:04: Gott sei Dank!

00:11:05: Wir haben keine Kriege gehabt also bei uns hier und wir haben halt jetzt viele ältere Menschen und weniger Jüngere.

00:11:12: das hat eine große gesellschaftspolitische Implikation.

00:11:16: der müssen schauen dass die menschenlange schmerzfrei mobil und aktiv teilhabend sein können.

00:11:23: Deswegen brauchen wir eine adäquaten Blick auf Schmerz an sich und wir müssen differenzieren zwischen dem Akuten-Schmerz, der eine Warnfunktion hat.

00:11:31: Wenn ich mich wo schneide, wenn ich auf einen Nagel greife oder steig oder ähnliches verbrenne dann habe ich einen akuten Schmerzen.

00:11:38: Der sagt meinem Gehirn hoppala zieht ein Handweg oder steigt er drunter von dem Nagell weil sonst schädigst du dich weiter!

00:11:46: Das kennen die meisten weil jeder hat das schon gehabt ja als Kind oder was?

00:11:49: Und dann lernt man halt da nicht mit dem Norgell in der Ferse weiterhin herum zu laufen.

00:11:55: Beim chronischen Schmerz und beim neuropatischem Schmerzen, also nicht beim chronischen schmerzen.

00:11:59: Beim neuropartischen Schmärz verhält es sich anders.

00:12:02: Da hat das Schmerzz nämlich nicht diese Warnfunktion oder er hat sie verloren wo ein initiales Ereignis sich dann quasi dahingehend verselbstständigt hat dass das eigenes selbst nicht mehr da ist.

00:12:15: aber der Schmerzt sich selbst im Nervensystem letztens im Somato den soerischen Nervensystem peri-fair und zentral für selbstständig trat, und eingenistet hat.

00:12:29: Das heißt der Schmerz ist in mir drinnen, in meinem Nervenystem auch wenn die auslösende Ursache gar nicht mehr vorhanden ist oder gar nicht verhanden isst.

00:12:41: Und dann ist der schmerz schwierig zugriffig zu bekommen.

00:12:45: Er ißt weil er praktisch dauernd da ist tagelang auch in der Nacht Wählend.

00:12:52: Aber das Gute ist, wenn man es weiß wie dieser Schmerz ausschaut kann man ihn relativ rasch herausdifferenzieren als Ärztin oder Arzt.

00:13:01: namentlich Schmerzen bei Berührung.

00:13:03: Man nennt das Allotini.

00:13:05: Allotinoi.

00:13:07: Oder vermehrte Schmerze in der Hyperalgesie.

00:13:11: Oder eine vermehrt betonung gewisser Sensibilitätskriterien.

00:13:17: Ich spüre Kälte oder Hitze anders vermehrt, oder weniger.

00:13:23: Ganz einfach, ich habe Sensibilitätstörungen.

00:13:25: aber jedenfalls dieses quälende auch dieser brennende Schmerz.

00:13:30: Diese Dinge in der Nacht, wenn man ein Polyneuropathie z.B.

00:13:34: keine Ruhe geben kann und im Sinne eines Restes lege Symptoms, das ist alles das, dass darauf hinweist auf einen neurobatischen Schmerzen.

00:13:41: Und neuropatischer Schmerze hat so klassische Ursachen, nenne ich auf die Polyneuroopathie zum Beispiel eingeh, klassisch bei älteren Menschen sehr häufig einfach eine PRVK oder?

00:13:52: Niernerkrankungen oder Zuckerkrankheit, oder wir leben ganz Österreich ist eine Weingegend Alkoholismus aber sehr häufig iatrogen.

00:14:02: Eine sogenannte Chemotherapie induzierte Polyneuropa die wir haben aber neuropatischen Schmerzen zum Beispiel auch wenn ich jetzt denke an eine Post-Zoster Neurology nach einer Gürtelrose ähnlichem, ja.

00:14:15: Nach Eingriffen, nach Operativen oder nach Neuropathien oder Articulopathien sozusagen weil heutzlang die Bandscheibe und ein Sequester auf den austreteten Nerv gedrückt hat.

00:14:28: also das ist was was sich verselbstständigt.

00:14:31: und wenn es einmal da ist kriegt man's ohne adäquate Therapie nicht mehr weg.

00:14:35: und diese adäquote Therapie ist eine multimodale Schmerztherapie letzten Endes, die einschließt unter anderem Anangetik.

00:14:44: Also die Pharmakoterapie wo hier die klassischen Pharma kann.

00:14:49: Wo jeder sich denkt naja wenn ich an Schmerz habe nimm mir halt eine NSR so nichts deroitalianteromatiker Die sind da nicht indiziert weil es kein entzündlicher schmerz ist.

00:14:59: das ist ein Letzten endes durch eine Andere Modulation des Nervensystems entstandener Schmerz, da braucht man aus der Gruppe der Anteil antikonvulsiver Medikamente.

00:15:12: Prägavalin zum Beispiel, Gababendin diese Dinge oder aus den Antidepressivern wenn sie an Tuloxidine denken amitriptilin.

00:15:20: es gibt weitere oberflächliche Anwendung von Pharmaca klassisch die Lido-Kain Applikation aber natürlich zum Beispiel die Kutenzerpflaster das Kapsae ziehen oder unter anderem auch kapselzinartige Substanzen in Backungen, Munari-Backungen.

00:15:43: Die sogenannte italienische Backung ist auch eine Möglichkeit wobei die Pflastertherapie, die Kapselzinpflaster Therapie aus meiner Sicht am sichersten und am genauesten steuerbar ist.

00:15:58: Jetzt hast du schon in deiner Antwort vorher angedeutet Medikamente können eben immer nur einen Teil der Schmerztherapie abdecken.

00:16:06: Du hast wie alle Schmerzenmedizinern, wie selbstverständlich sozusagen das Wort Multimodal in den Mund genommen und verwendet.

00:16:14: jetzt ist es ein vielverwendetes Schlagort aber vielleicht kannst du uns ein bisschen im Detail sagen was du unterzustehen ist.

00:16:21: moderne Schmerztherapie ist multimodal.

00:16:23: das heißt dass

00:16:23: die von mir angesprochenen Pharmakar sind ja nur ein Teil dessen.

00:16:28: Multimodal bedeutet nicht zwingend mehr, aber konzentriert und individuell angepasst.

00:16:38: Ein ganz wesentlicher Unterbau der multimodalen Behandlung ist eine Therapie mit einem psychologisch-psychotherapeutischen Ansatz.

00:16:46: Da geht es um Krankheitsverarbeitung, ähnliche Dinge bei den Patienten und dann sind's natürlich ktivierende, rekonditionierend auf gut Deutsch gesagt aufbippelnde Therapien.

00:17:00: der Mit dem neuropatischen Schmerz konfrontierte Patient, die Patientin muss lernen wiederum die eigenen Leistungskränzen auszulosen.

00:17:10: Noten sich selbst sozusagen in der Welt widerzufinden und unter anderem auch in den motorischen Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Koordination, Balance, Fähigkeit, Flexibilität und letztendlich ist auch Schnelligkeit zu verbessern.

00:17:26: Das führt, das ist ein wesentlicher Teil der multimodalen Behandlung.

00:17:30: Du hast die Pharmakotherapie auf der einen Seite, die aktivierende Eigenbewegung und vor allem medizinische Trainingstherapie und als Unterbau psychologisch-psychotherapeutische Ansätze und natürlich diverse weitere Therapien.

00:17:46: Formen aus dem physikalischen Portfolio, wo es ja einige gibt unter anderem die Thermotherapie.

00:17:53: Also die Anwendung von Wärme aber auch vom Kälte in den unterschiedlichsten Applikationsformen.

00:17:58: Die diversen Formen der Elektrotherapie.

00:18:01: denken Sie gerade bei dem neuropatischen Schmerz helfen sehr häufig Tents, auch niederfrequent geschalten ist Tents.

00:18:10: Die Hochtontherapie zum Beispiel, galvanische Zillenbäder aber auch weitere Formen der Elektrotherapie, was haben wir da noch dabei?

00:18:19: Formen der Lichttherapien und anderem die Foto-Biomodulation.

00:18:23: Wir setzen sehr gerne ein.

00:18:25: Die extrekorparale Stoßwellenerapie zum Beispiel bei der Polineuropathie ist jetzt schon über dem experimentellen Stadium hinaus.

00:18:35: also da gibt es so vieles und ich glaube auch persönlich das Aspekte Der Balneo- und Klimaterapie, gerade beim neuropatischen Schmerz.

00:18:48: jetzt nicht nur die kolensore Behandlung bei der Polinauropadie sondern generell auch der Terrain wechselt zum Beispiel in einen Kurort oder Rehabilitationszentrum das eben disloziert gelegen ist.

00:19:01: Wenn man drei Wochen rausgenommen wird aus dem eigenen Umfeld durchaus viel erreichen kann für unsere Patienten und Patienten, weil sie nämlich auch sozusagen aus ihrem arbeits- und familiären Umfeld einmal rausgenommen werden.

00:19:14: Dort in sich gehen und einkehren können im wahrsten Sinne des Wortes und sich nur um sich kümmern können.

00:19:20: Weil eines ist klar – Auch und gerade die Schmerzpatientinnen und Patienten können eines nicht auf der einen Seite psychisch angespannt sein und gleichzeitig körperlich entspannt Und umgekehrt.

00:19:34: Wichtig ist, dass Sie sowohl die Psyche – die Seele wenn sie so wollen, die auch im Gehirn sitzt und den Körper in Einklang bringen und das kann man zum Beispiel durch einen Terrain wechseln.

00:19:46: Das können Sie durch die von mir angesprochene Pharmakotherapie, durch die zusätzlichen physikalischen Anwendungen vor allem durch die Bewegung medizinische Trainingstherapie und durch den so notwendigen psychologisch-psychotherapeutischen Unterbau

00:20:02: mitten drinnen in deinem Spezialgebiet sozusagen der physikalischen Medizin, du hast jetzt ganz viele mögliche Ansätze oder Methoden schon kurz angerissen.

00:20:12: Die ganze Bandbreite die hier zu verfügen steht werden wir jetzt auch in diesem Podcast nicht leider nicht abdecken können.

00:20:17: aber vielleicht kannst Du aus diesen genannten Varnio-Klimaturbe was auch immer ein zwei konkrete Beispiele nennen wo man da ansetzt das physikalische Mediziner.

00:20:28: Also was wir sehr stark einsetzen generell beim muskuloskeletalen und natürlich auch beim neuropatischen Schmerz.

00:20:34: dementsprechend sind die extra körperale Stoßwellentherapie.

00:20:37: Aus meiner Sicht nehmt der Trainingstherapieder best untersucht aus der physikalische Reiz, die Fotobiermodulation oder sogenannte gekühlte Rotlicht, die gepulsten Magnetfelder, Magnetotransduktions- oder Ioneninduktionstherapie und vor allem eine oberflächliche Applikation.

00:20:58: das ist Letztens ist die Applikationsstätigkeit auch physikalisch, aber es gehört allen Fächern von Pflastern, die Capsaicin beinhaltet.

00:21:10: Und das Ganze insgesamt umfassend.

00:21:13: eine letztlich aus der Elektrotherapie stammende Therapievariante – die Vargussstimulation Konkret die aurikuläre Vagostimulation, wo man den aferenten Schenkel des Nervus vagus mit elektrischen Impulsen reizt.

00:21:29: So dass wenn man so will, die Segnungen des efferente Nervous vagnos für die Patienten in dem Patienten dann letzten Endes effektiv angesteuert werden können weil wir alle uns ja auf einem Kondinum zwischen Vagotonus und Sympathikotonus bewegen praktisch jeder auch gesunde davon profitieren können.

00:21:53: Etwas vom Sympathikotonus in Richtung Vagotonus, also eher in die Mitte verschoben zu werden, weil es dann generell zu weniger Krankheitsexerziapationen und Schmerzexerziabationen oder Vermehrungen oder Wiederausbrüchen solche Episoden kommt.

00:22:07: Die Vagostimulation – und das ist evident – ist wissenschaftlich bewiesen als analgetisch, als anti-inflamatorisch, also anti-entzündlich wirksam Stress reduzierend wirksam, antidepressiv wirksam und letztendlich auch gegen spezielle vokale epileptische Anfälle wirksam.

00:22:28: Aber die ersten drei Dinge, analgetisch stressreduzierend zentral anti-inflammatorisch und antidepressiv wirken das ist genau das was wir für unsere Schmerzpatientinnen schmerzpatienten speziell für die chronischen brauchen Genau auch für jene mit neuropatischen Schmerzen.

00:22:46: So hat man insgesamt auch aus der physikalischen Medizin oder gerade aus der Physikalische Medizin kommen ganz, ganz viele Möglichkeiten neuropatischen Schmerz adäquat zu adressieren in einem interdisziplinären, interprofessionellen Setting.

00:23:01: Weil das ist eigentlich das was eine richtige Therapie ausmacht, was wir auch in unseren Kursen Weiterbildungen, Diplomen und Spezialdiplomen lehren.

00:23:15: Die adäquate Behandlung des multimodalen Schmerz funktioniert nur in einem gut informierten Interdisziplinären also ärztlich interdisziplinäern und über die Berufsgruppen hinweg sich durchziehenden interprofessionellen Setting.

00:23:34: das heißt alle die dasselbe Ziel Schmerzreduktion bei unseren Patientinnen und Patienten gemeinsam erreichen wollen, müssen jetzt nämlich dieselben Standards setzen und verfolgen.

00:23:45: Und damit die selbe Sprache sprechen und das auch unsere Patientinnen oder Patienten kommunizieren.

00:23:52: Lass mich noch einmal kurz nachfragen bei dieser Methode der Vargas-Nerv-Stimulation, weil sie ja im Augenblick durchaus viel in aller Munde ist es eigentlich eine Schwierige Methode, die Spezialisten vorbehalten ist oder ist das auch für niedergelassene Ärzte interessant?

00:24:09: Oder wie schwierig es ist zu verwenden.

00:24:14: Die Methode an sich, die Applikation ist nicht schwierig ja!

00:24:19: Die Indikationsstellung würde ich als differenziert betrachten weil ich nicht einfach nur weiß jetzt was in Anführungszeichen sie sind nicht neu etwas gibt was halt moderner ist, dass ich eben sowas ans Ohr hänge und den dann allein durch die Gegend laufen lasse nicht supervidiert.

00:24:40: In Wahrheit ist es wichtig das ich die Patientinnen und Patienten identifiziere Weil die Stimulationsgeräte sind ja heute noch relativ kostspielig.

00:24:50: Deswegen müssen wir sie auch richtig einsetzen, weil wir zahlen ja alle als Bevölkerung dafür dass das richtig verwendet wird im Medizinprodukt.

00:24:58: Adäquate Diagnose, richtige Einsatz, entsprechende Supervision und dann auch schauen wie reagieren die unterschiedlichen Patienten darauf letzten Endes die Ergebnisse sammeln.

00:25:12: Die muss auch ganz ehrlich sagen, Sie wissen oder du weißt ich leite eine Uniklinik.

00:25:15: Es ist ganz wichtig dass solche Dinge wissenschaftlich aufgearbeitet werden.

00:25:21: Auf und ausgearbeitet wird.

00:25:23: einerseits wir brauchen mehr wissenschaftliche Evidenz zusätzlich noch als das was ihr schon vorlegt und die müssen es den Kostenträgern darstellen.

00:25:33: Schau dieses Medizin Produkt nützt unseren Patientinnen und Patienten was und es kann viele andere Gesundheitskosten einsparen.

00:25:45: Es läuft zu diesem Zweck gerade auch eine entsprechende Untersuchung und ich glaube, das wird von Tag zu Tag wichtiger dass wir Medizin ökonomische Aspekte in unsere wissenschaftlichen Betrachtungen mit einbeziehen weil wir wollen ja haben dass diese Produkte flächendeckend niederschwellig den Patienten die es brauchen aber in ganz Österreich sozusagen, letzten Endes zugänglich gemacht werden.

00:26:15: Und das können wir nur wenn der Kostenträger in einem, sagen wir da in Wien von mir aus im Vordelberg sagt ja das zahlen wir für unsere Patientinnen und Patienten weil das hilft den Patienten und uns hilft es weitere Kosten einzusparen.

00:26:32: Das rauszutragen macht ihm so eine Forschung möglich.

00:26:36: noch dabei wiederum eine Ausbildung und Informationskampagnen wie die österreichische Schmerzgesellschaft, die ja letzten eines keine Fachgruppen spezifische Schmärtsgesellschaft ist sondern eine ärztliche Disziplin an übergreifende Interdisziplinäre.

00:26:56: Initiative oder Bewegung, die alle anderen in die Schmerzbehandlung und Diagnostik involvierten Berufsgruppen wie Gesundheitsberufe – denken Sie im Physiotherapeutin etc.

00:27:08: etc.,

00:27:09: die Ethologen ja?

00:27:11: Die Apotheker, die Pflege etc.

00:27:16: mit beinhaltet.

00:27:17: also gemeinsam müssen die das alle wissen.

00:27:20: Nicht, dass ich dann dort in eine Apotheke gehe oder einen Physiotherapeutin und der sagt zu mir als Patient, der Orts hat mal zum ersten Mal so ein Diversum gehängt.

00:27:30: Was machen sie mit dem Plätzchen?

00:27:31: Ich habe ja da das oder das!

00:27:33: Also das ist ganz wichtig wiederum.

00:27:35: Gemeinsame Ziele, eine Sprache für alle verständlich ist.

00:27:40: Letzten Endes, gemeinsame Informationen.

00:27:43: Wir brauchen dieses gemeinsame Wissen das dann nicht im Elfenbein einen Turm schlummern soll sondern das müssen wir zungänglich machen.

00:27:51: Das machen solche Podcasts wie wir hier haben.

00:27:54: Das macht die Thematik Springer Schmerznachrichten etc.

00:27:59: Und die häufigen Initiativen der österreichischen Schmerzgesellschaft und der Sektion Schmerzt der Ögari Vorgestern letzten Endes in Graz, wo wir fast fünfhundert Leute erwischt haben.

00:28:11: Ungefähr hundertzwanzig, hundertdreißig vor Ort und vierhundertsechzig... Ah, schuldige!

00:28:17: Dreihundertzechzig im Stream dabei an den Bildschirmen.

00:28:22: Das macht so aus?

00:28:23: Das macht gemeinsame Initiative, gemeinsame Bewegung österreichischer Schmerzgesellschaft.

00:28:29: Das machen die und das macht so auf.

00:28:31: Ein kurzer Nachsatz, weil ich auch dabei wäre am Samstag vorwiegend junge Ärzte und Nachwuchskräfte, für die ja die Veranstaltung konzipiert haben.

00:28:40: Das ist sehr erfreulich, dass die Schmerzgesellschaft offenbar auch die Jugend langsam noch stärker erreicht als bisher.

00:28:47: Ja folgt mal!

00:28:48: Da muss ich gleich einhaken... das ist nicht nur erfreilich, es ist sowas von notwendig, weil ich bin, das kann man durchaus sagen, ein bisschen geschafft, aber ich war daher Präsident oder funktionär in unterschiedlichen Gesellschaften und überall sage Es ist in Anführungszeichen zu wenig Jugend da.

00:29:07: Das ist keine Nachwuchsarbeit, das ist so wie früher bei den Fußballvereinen bei uns und NL.

00:29:13: Da sind nur die etablierten, nennen wir es nicht die Alten ja?

00:29:17: Und da hat – und das muss man wirklich sagen – die Verobertstromer oder Leakons

00:29:23: usw.,

00:29:24: damals mit dem Beginn dieser Initiative Rising Stars ganz was Gutes gemacht.

00:29:30: Ich muss sagen, es war nach Pensionierte da.

00:29:33: Das ist das um und auf, dass man alt und jung oder etabliert und jung zusammenbringt.

00:29:39: Und so kann's an sinnvollen Austausch im Sinne aller gehen – und das waren alle Berufsgruppen da!

00:29:44: Es waren Pflege da, es waren Physios da, ergos da

00:29:46: etc.,

00:29:47: etc.

00:29:48: Und wir waren da ja also ganz toll.

00:29:52: Ja es war toll, ich fahre dabei.

00:29:53: Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung.

00:29:56: Ich möchte jetzt noch einmal auf deine vorletzte Antwort zurückkommen.

00:29:59: Da hast du auch viel über Kosten gesprochen, ein Kostenfaktor ist auch immer wieder die Rehabilitation.

00:30:06: Du betonst in deinen Auftritten gern die Bedeutung der Rehibilitation im Rahmen einer nachhaltigen Schmerzbehandlung und auch dass Rehabilitation idealerweise vor der Chronifizierung von Schmerzen beginnen sollte – also sehr frühzeitig!

00:30:22: Ja das ist ganz wichtig weil wenn ich jetzt nur den Rücken kreut Schmerzer sage ich, wir haben ja gesagt der nicht gefährliche, nicht spezifische sogenannte unspezifische macht über achtzig Prozent aus bei einem enormen Kostentreiber.

00:30:35: Wenn einer von den vielen die wir in Österreich haben und du hast gesagt ungefähr fünfundzwanzig Prozent Prävalenz im Jahr, ja?

00:30:43: Eins Komma Fünf bis Eins Komman neun Millionen von Neun Millionen Leuten haben Kreuzrückenschmerzen.

00:30:48: das muss man sich vorstellen.

00:30:50: wenn da jetzt so viele von Achtzig Prozent Die nicht chronifizieren müssten.

00:30:56: Kronifizierte Schmerzpatienten, das muss man sich vor Augen halten, sind die Influenz bereinigt.

00:31:00: thirty-five tausend Euro pro Jahr an Direkten.

00:31:05: Also heilbehandlung, ähnliche Dinge Krankheitskosten und Indirekten Produktivitätsverlust, Arbeitsausfall, Frühberätungen, ähneliche Dinge was aber ansinn ist, was nicht notwendig ist um.

00:31:16: deswegen gehören die Leute richtig leidlin' in den Kopf vorm Adequat im Prämiensektum.

00:31:24: Sektor abgefangen, informiert, freiend, ich mach die Schmerz frei!

00:31:27: Du bewegst dich weiter, du gehst morgen wieder zur Arbeit nicht, schreibe dich nicht krank und dann gehören sie aber gleich sozusagen auf Schiene gebracht dass man sie dahingehend schützt... Ich verschreib dir eine Physiotherapie und du hast in drei Monaten wieder das Sie begleitend etwas machen können.

00:31:45: da müssen wir auch Strukturen noch aufbauen.

00:31:48: Wir haben ambulante Rehabilitationsmöglichkeiten, wir machen stationäre, dass man es rausnimmt.

00:31:53: Ähnliche Dinge und das man sich dann mit den Aspekten natürlich Education und Information – wir nennen das auch Empowerment der Patienten – Psychologie, die Ethologianährungstherapie Swissmar ist schon vielen Leuten nicht, das ein bisschen abnehmen und vor allem Aktivität im Sinne einer gerichteten Bewegungs- und vor allen Dingen dann ganzjährige umzusetzenden Trainingstherapie wieder hergerichtet werden.

00:32:17: Wir haben natürlich auch physikalische Modalitäten, die Sie zur weiteren Schmerzreduktion dort bekommen können.

00:32:22: Sie haben Biofeedback, Sie haben Metalletächtigen und Sie können eine Vargusstimulation einmal kennenlernen.

00:32:28: also da gibt es recht viele Möglichkeiten weil letzten Ende steht am Ende der Rehabilitation die Schnittschnelle ins Privatleben soziale Teilhabe oder ins Arbeitsleben Return to Work, Fortsetzung der letzten Endes Arbeitstätigkeit einer gesundenen Arbeitstädtigkeit.

00:32:47: Und also da haben wir einerseits ganz viele Möglichkeiten andererseits auch noch viel zu tun damit auch dieses Wissen das je früher ich etwas mache Platz greift in allen Köpfen.

00:33:03: Da rede ich nicht nur von den Patienten und Patienten, da können wir uns alle selber bei den Außennehmern.

00:33:08: Vielen Dank!

00:33:10: Machen wir jetzt noch vielleicht einen Blick in die Zukunft.

00:33:14: Siehst du innovative Analgetiker oder auch nicht medikamentöse Therapieansätze am Horizont?

00:33:22: Die die Schmerzmedizin in absehbarer Zeit revolutionieren oder zumindest erweitern könnten?

00:33:28: Gibt es da was Neues, was du siehst?

00:33:30: Gut, pharmacologisch haben wir ein ganz gutes, wenn man so will Portfolio.

00:33:36: Und natürlich von der Grundlagenforschung bis in die spezialisierte anesthesiologische Schmerztherapie wird gearbeitet an noch mehr Mechmanismen basierter pharmakologischer Schmerztherapie.

00:33:48: das überlasse ich sozusagen den Grundlagen.

00:33:50: Forscherinnen.

00:33:52: aus unserem Bereich ist das Thema Bewegung regelmäßiges Training Umsetzung der Bewegungsempfehlungen, wenn man das wäre auch neu.

00:34:01: Wenn das wirklich einmal Platz greifen würde.

00:34:04: Aber aus meinem Feld speziell ist es schon die extrekorparale Stoßwellentherapie wo man ganz viel machen kann was ja in Österreich und gerade Mitteleuropa Deutschland eine große Tradition hat.

00:34:17: Ist das die Vagustimulation?

00:34:19: Ist es die Kombination von sogenannten regenerativen physikalischen Therapien wie im Stoßenwellentherapie Fotobiomodulation, diversen Magnetfeld-Therapien, weiteren physikalischen Therapien bis zur Balneologischen Therapie.

00:34:35: Aber eben mit Thematiken wie Vagustimulation, mentalen Techniken

00:34:40: usw.,

00:34:41: dass man hier mehr sozusagen gemeinsam umsetzt.

00:34:45: und für die Zukunft sehe ich das wir den größten Benefit insgesamt haben wenn wir es schaffen dahingehend eine Steuerung zu erlangen Diese Dinge, die wir haben, dass wir nicht von allen Seiten quasi auf etwas schießen.

00:35:01: Sondern dass wir das koordiniert interdisziplinär und interprofessionell und zeitgerecht.

00:35:08: Das heißt diese Intervention zu diesem Zeitpunkt um das abgestuft sozusagen einsetzen können, damit es dem Patienten maximal hilft.

00:35:16: Da ist noch ganz viel Forschung.

00:35:18: auf der einen Seite erforderlich auch das Zusammentragen von Forschung.

00:35:22: Wir haben ja die Fälle über Österreich Deutschland über die ganze Welt verteilt dass wir das schaffen und das auswerten.

00:35:29: Und dann letztens auch publizieren und allen zugänglich machen, aber da ist noch ganz viel in den Köpfen der unterschiedlichen in der Schmerzbehandlung involvierten Persönlichkeiten aus den unterschiedlichen Berufsgruppen zu tun.

00:35:42: Das heißt, wir müssen uns gemeinsam wie in der Initiative österreichische Schmerzensgesellschaft zusammensetzen regelmäßig und immer wieder updaten, wo es ist weiterhin zu tun.

00:35:54: Also ich glaube das spricht wirklich für die österreichische Schmerzgesellschaft.

00:35:59: Wir haben sie in der Hand gemeinsam was zu tun!

00:36:02: Lieber Richard fassen wir am Ende unseres Gesprächs also nochmal zusammen.

00:36:06: bei all den Ausführungen spielen neben der Selbstverantwortung der Patientinnen und Patienten die niedergelassenen AllgemeinmedizinerInnen als meist erste Ansprechpartner eine wesentliche Rolle In der Behandlung von akuten Schmerzen und damit auch in der Verhinderung chronischer Schmerzbilder.

00:36:26: Wie können Sie, wenn sie das wollen, Ihre Schmerzkompetenz steigern?

00:36:32: Und wohin können oder sollen Sie sich wenden, wenn Sie Unterstützung in der Schmerztbehandlung Ihrer Patientinnen oder Patienten benötigen?

00:36:40: Man kann im Studium schon beginnen!

00:36:42: Schmerze ist jetzt im Studim vermehrt drinnen hoffentlich in allen Curriculumgleichen Österreicher, dann danach natürlich dieses Schmerzdiplom der österreichischen Schmerzgesellschaft.

00:36:51: Ganz tolle Sache, tolle Vortragende.

00:36:54: du hast West-Ost, du hast aber auch in Kärntenwass

00:36:57: etc.,

00:36:58: über den Herrn Barweser Lieke.

00:36:59: also wir haben da wirklich viele Möglichkeiten.

00:37:01: also Ausrede gibt es keine.

00:37:03: und dann natürlich wenn man sich ganz spezialisieren wollte diese spezielle Schmerztherapie im intramuralen Bereich.

00:37:10: Aber dieses Schmertsdiplom das würde ich jedem als sozusagen nicht das Rucksack, sondern als zusätzliches Ausrüstungs-Teil nahelegen.

00:37:20: Weil wenn Sie in der Ordination sitzen oder wenn Sie irgendwo eine Sekundarärztin oder Arzt sind, die Patienten kommen zumeist mit dem Symptom Schmerz als erstes zu Ihnen und wollen dann von Ihnen Hilfe haben.

00:37:34: Und es macht keinen schlanken Fuss, wenn man dann sagt naja gut ich kenne da jemanden, der sich auskennt.

00:37:40: Der Schmerzdiplom ist günstig relativ niederschwellig, aber sehr niederschwällig zugänglich für uns alle.

00:37:49: Es ist kein allzu großer Aufwand, aber es bringt ganz viel in Schmerzkompetenz im Sinne vom Kenntnissen letzten Endes Fertigkeiten und Erfahrungen.

00:38:01: letztlich dass man sich auch richtig schmerzbehandeln traut und nicht nur dann das umsetzt was immer schon so gemacht worden ist weil Wenn man gerade über den Rücken und Kreuzschmerz kreiert, das war früher ganz einfach falsch.

00:38:16: Das sind wir heute ganz wahnsinnig gespannt damit sich selbst!

00:38:22: Vor allem mir, den Patienten und uns allen.

00:38:24: Wir speisen ja mit unserem Beiträgen das Sozial- und Gesundheitssystem nicht nur Leid sondern auch Verluste.

00:38:32: Das Schmerzdiplom würde jedem ans Herz legen Sie können sich gleich jetzt anmelden, informieren sie über die Homepage oder die Webpage der USG.

00:38:43: Nicht österreichische Struktur planen Gesundheit, sondern österreichisch Schmerzgesellschaft.

00:38:48: Die Frau Magister Gitigro-Bauer, die sozusagen die Homepage letztendes betreut und die Schmerzensgesellschaft wird ihnen jederzeit auch gerne helfen wenn sie sich auf der Homepage nicht richtig durchklicken können und auskennen.

00:39:02: aber Sie werden auch sehen, die Homebages sind sich schon ein Rückmeldemechanismus.

00:39:07: Und sie können sich über die Schmersnachrichten des Springerverlags informieren immer entsprechende Fortbildungsartikeln, die auch so ausgelegt sind dass er jeder durchliest weil es gar nicht so langsam und das jeder versteht.

00:39:22: Sie haben dort die entsprechenden Papiere, die nicht Positionspapiere.

00:39:30: ich sage immer Konsensuspapieres ist ein Konsensus wenn man so will in der Schmerzgesellschaft wo ja alle Fächer und auch Gesundheitsberufe sich niederschlagen.

00:39:38: Positionspapiere, wo das auch einfach zusammengefasst ist und letztendlich Ab-to-date.

00:39:48: Gerade kommt gerade eine Reihe heraus zum CRPS also zum komplexen regionalen Schmerzsyndrom früher Mabusudek oder Algodystrophie aber auch zur Schmerzen in der Orthopädie und Traumatologie.

00:40:02: Da können wir uns einfach reinschauen.

00:40:04: es gibt viele weitere zum Brustoperativen, Schmerze

00:40:06: etc.,

00:40:08: Niederschwellig informieren auch als Ärztinnen und Ärzte.

00:40:11: Also eine Ausrede, dass man sich nicht auskennt gibt es nicht!

00:40:16: Lieber Richard, lieber Prof.

00:40:17: Grevenner ich bedanke mich sehr herzlich für unser Gespräch.

00:40:21: Danke für die Möglichkeit, liebe Volk Übergang der Podcast von Springer Medizin.

Über diesen Podcast

Medizinische Sendungen gehen in die Tiefe, sind aber nicht unterhaltsam. Dieses Vorurteil zu widerlegen, haben wir uns für den Hörgang vorgenommen. Nun haben wir auf Springer Medizin Österreich einen Podcast ins Leben gerufen, der sowohl aktuell als auch wissensvermittelnd sein, darüber hinaus akustisch etwas hermachen soll. Neben Experten aus Wissenschaft und Praxis werden wir auch unsere Fachredakteure, Kolumnisten und Reporter der „Ärzte Woche“ zu Wort kommen lassen.

von und mit Springer Medizin Wien/ Martin Krenek-Burger

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