00:00:00: Und wenn man solche Erfahrungen hört und diese Verunsicherung, dann versteht man schon warum junge Frauen sich auch anderweitig informieren möchten.
00:00:08: Und auf Social Media vielleicht gehen?
00:00:10: Ja absolut!
00:00:11: Ich finde die Kommunikation wirklich fragwürdig in beiden Fällen vor allem wenn es im PCU geht.
00:00:17: In diesem Alter kann man eigentlich keine fixe Diagnose stellen.
00:00:21: Es ist so als ob ein Damoklesschwert über einen schwebt und man dann Angst hat bekomme ich jemals Kinder und sie sitzen hier und haben ein Kind, also das ist schon mal sehr schwierig in der Kommunikation.
00:00:32: Das Zweite ist wenn es um diese eigentlich fast übergriffige sexualisierte Kommunikations geht, dann ist es eigentlich heutzutage völlig ausgeschlossen dass man so mit Patientinnen spricht.
00:00:44: leider findet es manchmal leider noch immer
00:00:46: statt.".
00:00:55: Stellen Sie sich vor, sie sind zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig und suchen zwischen Instagram und Google verlässliche gynäkologische Informationen.
00:01:03: Viel Glück kann man dann nur sagen!
00:01:05: Gerade junge Mädchen und Frauen bewegen sich heute in einem Spannungsfeld zwischen Social Media, Halbwissen – manchmal auch echter Verunsicherung.
00:01:14: Und wir haben heute eine Expertin zu Gast so wie jedes Mal aber diesmal eine ganz besondere Nämlich eine Frau, die sich seit Jahren intensiv mit Aufklärung beschäftigt.
00:01:23: Mit der Aufklärungen von jungen Frauen und Mädchen Dr.
00:01:26: Geinde Wewe.
00:01:26: Sie arbeitet als Gynäkologin in Wieselburg in Niederösterreich und ist auch im Krankenhaus Scheibs tätig.
00:01:34: Sie holt Mädchen und junge Frauen dort ab wo sie sich heutzutage gerne aufhalten im digitalen Raum.
00:01:40: Sie erreicht sie mit ihrem eigenen Podcast Girl's Talk.
00:01:44: so sind wir auch auf sie gestoßen und auf Instagram ihr Ziel verständliche wissenschaftlich fundierte Informationen rund um den weiblichen Körper und ein bisschen mehr Sicherheit im Umgang mit diesem sehr speziellen Thema.
00:01:57: Dr.
00:01:58: Wewe, schön dass Sie heute hier bei uns sind!
00:02:00: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:02: ich freue mich sehr heute hier sein zu dürfen.
00:02:04: Aufklärung ist ein Thema was mir besonders am Herzen liegt.
00:02:07: deshalb brauche ich mich besonders auf das Gespräch.
00:02:10: Mein Name ist Johanna Wolfsberger und neben mir sitzt mein Kollege Martin Krenek-Burger.
00:02:15: Hallo auch von mir.
00:02:17: Ich möchte kurz mit einer persönlichen Geschichte starten, nämlich meinem ersten Besuch beim Gynäkologen.
00:02:22: Ich war damals fünfzehn oder sechzehn und er hat mir gleich die Diagnose PCOS also Polizistisches Ovarien-Syndrom gestellt und hat mir erklärt dass ich unfruchtbar bin und das es sehr schwierig werden wird schwanger zu werden Und hat mich schon sehr verunsichert mit dieser Kommunikation.
00:02:38: Inzwischen habe ich ein Kind und keine Anzeichen vom PCOS, noch eine zweite Geschichte von einer Freundin von mir die auch mit Anfang zwanzig bei ihrem Gynäkologen war und gesagt hat sie möchte die Pille nicht nehmen woraufhin der Arzt gemeint hat ach Sie wollen schwanger werden?
00:02:52: Ich kann Ihnen auch ein Kind machen!
00:02:55: Wenn man solche Erfahrungen hört und diese Verunsicherung Dann versteht man schon, warum junge Frauen sich auch anderweitig informieren möchten und auf Social Media vielleicht gehen.
00:03:08: Ja absolut!
00:03:09: Ich finde die Kommunikation wirklich fragwürdig in beiden Fällen vor allem wenn es um PCU geht.
00:03:15: In diesem Alter kann man eigentlich keine fixe Diagnose stellen.
00:03:18: Es ist dann so als ob ein Damoklesschwert über einen schwebt und man dann Angst hat bekomme ich jemals Kinder und sie sitzen hier und haben ein Kind, also das ist schon mal sehr schwierig in der Kommunikation.
00:03:30: Das Zweite ist wenn es um diese eigentlich fast übergriffige sexualisierte Kommunikations geht, dass es heute eigentlich völlig ausgeschlossen ist, dass man so mit Patientinnen spricht.
00:03:41: leider findet es manchmal leider noch immer statt und moderne Kommunikionen sollte eigentlich so stattfinden, Das heißt, dass die Patientin eingebunden wird in die weitere Prozedere.
00:03:56: Dass man sie teilhaben lässt und nicht einfach sagt Sie soll das oder das machen?
00:04:01: Was war denn Ihr Grund oder Ihr Antrieb auf Social Media Aufklärung zu betreiben?
00:04:07: Mein Antrieb war das, was ich immer mehr gemerkt habe, Menschen, Patienten entkommen mit zwar viel Informationen von Social Media vom Internet Google aber teilweise total totale Verunsicherung haben.
00:04:24: Es sind gewisse Informationen, die falsch sind.
00:04:27: Die nicht richtig sind oder nur einseitig dargestellt werden und dann kommen sie zu mir in die Praxis sitzen da und wissen eigentlich am Ende des Tages nicht was sie tun sollen.
00:04:37: Und meine Aufgabe ist es dann quasi wieder in die richtige Richtung zu bringen Was schon sehr teidaufwendig ist.
00:04:44: Sie haben gesagt, die Mädchen die zu ihnen kommen haben teilweise falsche Informationen.
00:04:49: Wir beide gehören ja ohne unhöflich sein zu wollen noch zur Generation Dr.
00:04:52: Sommer, woher beziehen die Mädchen ihre Informationen heute oder die jungen Menschen?
00:04:57: und was läuft dabei schief?
00:04:58: heutzutage ist es eben nicht wie früher, wo man zum Beispiel eine Bravo geschaut hat und die Informationen bekommen hat oder von einer Freundin.
00:05:05: Sondern dass es so das die Jugendlichen meistens über Social Media, TikTok, Instagram, über kurze Videos ihre Informationen bekommen.
00:05:15: Das ist teilweise gut weil viele Informationen dadurch zugänglich sind aber auch schlecht Weil vieles vereinfacht dargestellt wird und nicht der Realität entspricht Und das macht sehr viel Verunsicherung.
00:05:28: wissen dann am Ende des Tages nicht, was sie wirklich glauben sollen?
00:05:32: Wir gehen davon aus dass der Einfluss von Social Media auf die Generation heute gar nicht überschätzt werden kann.
00:05:40: Wie äußert sich das zum Beispiel?
00:05:43: gibt es da bestimmte Mythen oder Fehlinformationen?
00:05:45: oder auch hat das Auswirkungen auf die Selbsteinschätzung?
00:05:49: Ja, enorme Auswirkungen.
00:05:51: Es ist so das Jugendliche, umso mehr sie über Social Media konsumieren, um so mehr sehen Sie ein Körper nicht richtig falsche Körperwahrnehmung.
00:06:01: es ist auch so dass sie teilweise also der Selbstbewusstsein dadurch beeinträchtigt ist und das sehe ich als großes Problem auch wie man auszusehen hat.
00:06:12: Und es ist ja auch so, dass zum Beispiel die Pille ein Riesenthema Patientinnen sich nicht mehr trauen, die zu nehmen oder das teilweise auch so vorbevorkommen.
00:06:24: Was?
00:06:24: Du nimmst die Pille!
00:06:25: Wie kannst du das noch machen?
00:06:26: und das sehe ich tatsächlich als großes Problem.
00:06:29: Was gibt es so Trends oder Entwicklungen, die Ihnen große Sorgen machen wenn Sie jetzt auch an konkrete Fälle denken, an konkreten Patienten?
00:06:39: Das ist im Grunde das was wir gerade gesprochen haben eben Körperwahrnehmung vorgefertigte Meinungen von Dingen.
00:06:48: Auch Jugendschwangenschaften sind teilweise auch ein Problem, weil eben teilweise die Verhütung nicht mehr ausreichend besprochen wird oder keine Verhüttung genommen wird.
00:07:00: Teilweise auf Zyklus-Apps zurückgegriffen wird was sie ja in dem Alter keine zuverlässige Verhüdung darstellt.
00:07:07: Drehen wir es ein bisschen positive.
00:07:09: Was kann ein Instagram-Account wie Ihre?
00:07:12: Was kann der Positives bewirken, was vielleicht klassische Aufklärung wie Sie noch kennengelernt haben oder auch nicht
00:07:18: kann?
00:07:19: Das Tolle daran ist dass es eine niederschwellige Möglichkeit ist viele Menschen zu erreichen und das ist so.
00:07:25: wenn ich jetzt da über meinen Account Jugendliche aufkläre haben sie die Möglichkeit in ihren viel Räumen quasi das zu konsumieren vielleicht nochmal anzuhachen weil wenn sich bei mir in der Ordination sind sag ich denen das vielleicht einmal und wenn sie dann nach Hause gehen, haben sich vielleicht schon die Hälfte vergessen.
00:07:43: Aber da können Sie es quasi immer wieder anhorchen und dann sinkt vielleicht die Schwelle auch dass man zum Beispiel dann sich wirklich zum Arzt geht oder eine Ärztin konsultiert und tut sich dann leichter weil man schon vor Abinformationen hat.
00:07:58: Medizinische Themen sind ja auch relativ komplex und man muss da wahrscheinlich aufpassen.
00:08:03: Wenn es zu komplex wird, ist das vielleicht nicht mehr so gut geklickt oder kommt einfach nicht so eine Reichweite?
00:08:10: Wie gehen Sie denn damit um?
00:08:11: Wie stellen sich die medizinischen Themen dar?
00:08:14: Mir ist wichtig dass ich die medizinischen Themen korrekt darstelle, dass das wirklich fundiert, medizinisch fundiert und evidenzbasiert ist natürlich so formuliert, dass die Jugendlichen das auch verstehen.
00:08:25: Ob das jetzt der viele Klicks oder Likes bekommt, ist mir nicht so wichtig.
00:08:29: Mir ist es wichtig dass die Patientinnen oder die Nicht-Patientinnen in dem Fall sondern die Hörer erinnern Dass sie dann dadurch auf den Podcast geleitet werden und sich dadurch mehr informieren.
00:08:39: Das ist mir wichtig.
00:08:40: Und wie gehen Sie mit Falschinformationen?
00:08:42: Oder auch mit Kritik um?
00:08:44: Haben Sie schon Kritik erhalten zu Ihren Posts oder zu irgendwelchen Podcast folgen?
00:08:49: Glücklicherweise bisher noch nicht.
00:08:50: Bisher habe ich vorwiegend positive Rückmeldungen bekommen und wirklich große Begeisterung gerade bei den Eltern, die dankbar sind dass sie ihren Töchtern und teilweise auch Söhnen, die manche hören das auch diese Informationen mitgeben können.
00:09:05: Das ist ein interessanter Punkt.
00:09:07: wissen Sie eigentlich ob Ihnen junge Männer genauso zuhören?
00:09:10: von den Auswertungen von den Plattformen kann man sich da schon was rausziehen?
00:09:13: Ja Soweit ich rausgelesen habe, eher nicht.
00:09:17: Aber Eltern, also Väter hören durchaus den Podcast und vor kurzem ist ja die Folge über das erste Mal ausgekommen.
00:09:25: Und da sage ich am Schluss auch dass es mir eigentlich wichtig wäre, dass das auch genauso burschen oder egal wer immer alle hochen weil da das Thema Konsens eben so zentral ist und das ist ja für alle Menschen wichtig genau.
00:09:40: Das ist auch ein Thema in Ihren Sprechstunden?
00:09:42: Ja ist auch ein Thema, genau.
00:09:45: Haben Sie denn das Gefühl, dass Sie als Ärztin besondere Verantwortung online tragen?
00:09:50: Ja absolut!
00:09:51: Also online ist es meine Aufgabe, dass ich korrektes Wissen weitergebe und dass ich nicht irgendwelche vereinfachte Dinge erzähle sondern dass das fundiert ist und eben wie schon gesagt Evidenz passiert.
00:10:04: Darum, ich möchte mich ja davon abgrenzen.
00:10:06: zu anderen.
00:10:07: Es gibt viele Influencer die im medizinischen Wissen sich aneignen und der Grund auch warum ich da auf Social Media bin ist wenn wir als Ärztinnen nicht dort sind dann wird dieses Vakuum gefüllt von anderen.
00:10:20: Und das sind meistens Influencer, die keine medizinisches Wissen haben und ich würde mich freuen wenn mehr Ärzte und Ärztinnen in diese Räume gehen um wirklich korrektes Wissen weiterzugeben.
00:10:31: Steigen Sie da auch ein in Chat voran?
00:10:33: Und exponieren sich damit auch mit Reaktionen oder wenn sie etwas besonders ärger zum Beispiel eine bestimmte Fehlinformationen?
00:10:41: Da bin ich eher noch zurückhaltend aber das kann sich noch ändern.
00:10:45: Haben Sie eigentlich auch... Wenn man sozusagen sich in Social Media begibt, kann es auch sein, dass man da sozusagen angefeindet wird.
00:10:51: Haben Sie davor eigentlich Angst?
00:10:53: Ist vielleicht fast übertrieben aber...
00:10:56: Das ist eine sehr gute Frage tatsächlich!
00:10:59: Also Angst würde ich jetzt nicht sagen, aber ich habe Respekt davor.
00:11:02: Aber bevor ich überhaupt mit dem Podcast gestartet bin war das ja eine Hemmung ... besonders viel Kritik bekommen.
00:11:10: Wie gehe ich damit um?
00:11:11: Aber der Drang danach, wirklich dieses Wissen weiterzuvermitteln war viel größer und bisher hatte ich ja Glück, dass ich noch keine negativen Kritiken bekommen
00:11:21: habe.".
00:11:22: Ich könnte mir vorstellen wenn eine junge Frau ihren Podcast hört das sie dann vielleicht ermutigt wird zum ersten Mal eben diesen Besuch beim Kinekologen zu wagen.
00:11:35: oder sehe ich das falsch, ist es halt nicht mehr so eine Hürde wie es vielleicht einmal früher war?
00:11:40: Doch!
00:11:40: Sie haben damit recht.
00:11:41: Es ist nach wie vor eine Hüre und ich erlebe es immer wieder in meiner Praxis bei Patientinnen die noch nicht meinen Podcast gehört haben, die dann ganz verängstig da sitzen und das könnte man denen ersparen und umgekehrt wieder welche die schon gehört haben die viel entspannter da sitzt und nicht solche Ängste haben.
00:12:01: Ich denke tatsächlich dass durch so ein Angebot mehr Jugendliche dann sich trauen zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt zu gehen?
00:12:10: Wie können sich der Patientinnen vorbereiten und welche Rolle sollten die Eltern da spielen.
00:12:17: Das Wichtigste, wie überhaupt im Leben ist Kommunikation.
00:12:20: Wenn Eltern mit ihren Kindern darüber offen und ehrlich sprechen und keine Tabu-Themen daraus machen dann trauen sich die auch zum Frauenarzt oder zu Frauenärzten zu gehen.
00:12:31: Wichtig ist natürlich auch dementsprechendes Wissen weil alles was man weiß... Wie wird untersucht?
00:12:40: Was darf ich fragen?
00:12:42: Worüber darf ich sprechen?
00:12:45: klar ist, dann tun sich die viel leichter, dass sie dann auch hingehen und sich untersuchen lassen.
00:12:53: Ist denn auch ausreichend Zeit vorhanden für diese intensiven Gespräche?
00:12:57: Weil ich meine nehm mal an wenn eine Patientin das erste Mal kommt oder eine junge Frau ein junges Mädchen wird das wahrscheinlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als wenn jemand zum zehnten Mal schon da ist.
00:13:09: Ja es ist richtig gerade in unserem Gesundheitssystem ein gewisses Problem, weil ich kann etwas leichter reden.
00:13:16: Ich bin Wahlehrstin und ich habe dementsprechend viel Zeit für meine Patientinnen in der Kastenordination.
00:13:22: Wenn draußen das Wartezimmer voll ist, ist es natürlich viel schwieriger.
00:13:25: Weil dann kann ich mir nicht jetzt eine Viertelstunde Zeit nehmen und mit der Patientin ausführlich sprechen.
00:13:30: Und genau da hakt ja mein Podcast ein.
00:13:35: Die Kolleginnen können das den Patienten anbieten.
00:13:39: Und die können reinhorchen und haben schon viele Informationen, und sparen sich dann quasi viele Dinge, die den Patienten mitzuteilen sind.
00:13:47: Haben Sie das Gefühl, dass die jungen Frauen heute mehr wissen als in Ihrer Jugend oder zu Ihrer Zeit?
00:13:53: Das denke ich nicht.
00:13:54: Ich denke, es ist anders.
00:13:55: Es ist anders.
00:13:56: damals zum Beispiel wenn man eben eine Bravo aufschlägt, ist teilweise Jugendseksualität ganz offen gezeigt worden.
00:14:03: das wäre heute undenkbar.
00:14:06: aber umgekehrt ist zb auch wenn's um Pornografie zum Beispiel geht dass sie so freizugänglich was damals nicht gegeben hat.
00:14:13: Ich glaube man kanns nicht direkt vergleichen.
00:14:16: Teilweise wurde damals oft noch über Sexualität gesprochen Und teilweise sind manches Ding heute mehr Tabu, die...
00:14:24: Haben Sie das Gefühl, dass wir konservativer werden?
00:14:27: Ja.
00:14:27: Ich denke, wir werden konservativ in der Richtung zustimmen!
00:14:30: Wie reagiert eigentlich Ihr Unterärztin?
00:14:33: ja nicht ganz unwichtig?
00:14:34: Wie reagieren eigentlich Ihr Umfeld auf Ihre Aktivitäten?
00:14:37: Sehr positiv!
00:14:39: Es ist so, dass ich regelmäßig dann, wenn ich in den Dienst komme, Flyer mitbringe weil jeder es in ihren Auditionen auflegt und zu ihm irrsinnig dankbar.
00:14:47: die Kolleginnen die den Patientinnen als Zusatzangebot eben bieten können.
00:14:53: Sie haben vorher gemeint, dass auch ihre Kolleginnen alle eigentlich alle Erzszenen auf Social Media auftreten sollten oder so viele wie möglich.
00:15:03: ist das die Zukunft?
00:15:04: Wird es in diese Richtung gehen?
00:15:06: Ich denke ja natürlich nicht alle weil man muss auch dafür irgendwie die Musse haben.
00:15:14: Ich denke, es ist einfach der Zeitgeist.
00:15:16: Früher hat man den Patientinnen eine Broschüre in die Hand gedrückt – das kann man vielleicht bei internistischen Patienten machen aber bei jugendgenikologischen Patientinnen ist es anders.
00:15:27: Die wollen neue Medien und das wird der Zeit-Geist.
00:15:30: Das ist die Zukunft!
00:15:31: Es werden so Dinge wie Podcasts, Social Media wird der Weg sein um Informationen weiterzutransportieren und das merkt man ja auch wenn man in den Medien schaut immer mehr Ärzte, immer mehr Plattformen, Ultraschallplattformen die auf Social Media präsent sind.
00:15:48: Wo man selbst als Ärztin auch viele gute Informationen bekommt.
00:15:52: Sehr interessante Aussagen!
00:15:54: Das war der Hörgang zum Thema Aufklärung mit Dr.
00:15:56: Kinder Wewe, Genecologin und Social Media Expertin – ich danke Ihnen sehr, dass Sie sich Zeit genommen haben und auch den Weg nach Wien angetreten haben für ein Thema, mit dem sich viele Menschen immer noch schwer tun.
00:16:11: Und Sie, liebe Hörer wenn sie aus den letzten zwanzig bis dreißig Minuten etwas mitgenommen haben dann vielleicht das dass Social Media nicht nur eine Plage ist für uns sondern eben auch nutzbringend eingesetzt werden kann.
00:16:24: Frau Dr.
00:16:25: Wewe darf ich Sie noch um Ihr Schlusswort bitten?
00:16:27: Ja, gerne.
00:16:28: Ich wünsche mir, dass junge Menschen mehr Wissen bekommen – mehr Sicherheit und mehr Selbstbestimmung!
00:16:34: Dass sie ein Körper besser verstehen und gute Entscheidungen für sich treffen können.
00:16:38: mit Girls Talk, was ich genau hier einen Beitrag zu leisten.
00:16:42: Und ich wünsche mich auch, dass Ärztinnen und Ärzte diese digitalen Räume aktiv nutzen.
00:16:48: Nicht laut und nicht belehrend sondern fachlich gut und verständlich und nah an den Fragen die jungen Menschen wirklich
00:16:54: beschäftigen.".
00:16:57: Girls Talk, dann werden wir die in den Show Notes unterbringen.
00:17:00: Den Hörgang, den gibt es sowie auch Girls Talk auf allen großen Podcast-Plattformen.
00:17:06: Uns gibt's dafür nur auf Springer Mediziner Tee und Spektrum.de.
00:17:10: Bleiben Sie gesund!
00:17:11: Bleiben sie uns gewogen – und
00:17:13: wir hören uns!
00:17:13: Das machen wir auf jeden Fall wieder an.
00:17:15: Vielen
00:17:19: Dank!