00:00:00: Es heißt oft, die nächste Pandemie kommt ganz bestimmt.
00:00:03: Wir wissen nur nicht wann und durch welchen Erreger sie ausgelöst wird.
00:00:07: Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie eng Gesundheit, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft miteinander verbunden sind.
00:00:14: Gleichzeitig hat sie deutlich gemacht, wie wichtig Forschung ist – die vorbereitet ist bevor die Krise beginnt!
00:00:20: Und genau dafür wurde das Ingers Semmelweis Institut für Infektionsforschung gegründet.
00:00:26: Fünf Universitäten, medizinische Spitzeninstitutionen, die bündeln hier erstmals dauerhaft ihre Erfahrungen von der Virologie über die Epidemiologie, dann sind dabei klinische Infektiologen und auch Veterinärmediziner.
00:00:41: Die Fragen, denen sie nachgehen, sind vielfältig.
00:00:44: Wir entstehen neue Infektionskrankheiten – wir erkennen sie frühzeitig!
00:00:48: Wie können wir bessere Diagnostik, Therapien- und Impfstoffe entwickeln?
00:00:52: Und was bedeutet eigentlich dieser viel zitierte One Health Ansatz?
00:00:57: Darüber sprechen wir heute mit vier Wissenschaftlern, die das Institut leiten oder mitgestalten.
00:01:02: Wir, das sind Martin Krenik-Burger,
00:01:04: Johanna Wolfsberger
00:01:06: und meine Kollegin stellt das Institut und seine führenden Köpfe jetzt vor.
00:01:14: Das ist die Erhörgang
00:01:16: der Podcast von Springer Medizin!
00:01:20: Das Ignaz Semmelweis-Institut für Infektionsforschung vereint führende Experten um Entstehung, Ausbreitung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten besser zu verstehen.
00:01:30: Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schnell in die medizinische Praxis zu übertragen und so die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.
00:01:40: Florian Krammer gehört zu den weltweit renommiertesten Virologen – er erforscht Influencer, Corona- und andere neu auftretende Viren.
00:01:49: Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer Impfstoffe und antiviraler Therapien.
00:01:55: Robert Krause, Spezialist für Infektiologie untersucht Pilzinfektionen.
00:02:00: Sepsis – den gezielten Einsatz von Antibiotika und neu auftretender Infektionskrankheiten.
00:02:08: Seine Arbeit verbessert kontinuierlich Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten.
00:02:13: Helmut Salzer wird mit sich klinischen Fragen der Infektionmedizin.
00:02:17: Er konzentriert sich auf die Diagnose-, Behandlung-, Komplexer-Infektionserkrankungen so wie die Verbesserung der Patientenversorgung.
00:02:25: Und nicht zuletzt haben wir Peter Willald, der erforscht die Verbreitung von Krankheitserregern in der Bevölkerung und bewertet die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen.
00:02:35: Seine Arbeiten bilden wichtige Grundlagen für evidenzbasierte Gesundheitsstrategien.
00:02:41: Gemeinsam leisten die Forscher des Igna Zämmelweis Instituts einen wesentlichen Beitrag zur Infektionsforschung und zur Vorbereitung auf zukünftige gesundheitliche Herausforderungen.
00:02:51: Und diese vier Persönlichkeiten begrüßen wir in dieser Hörgangsspezial
00:02:55: Ausgabe
00:02:56: Professor Florian Grammer von der Met-Uni Wien.
00:02:59: Hallo!
00:03:00: Prof.
00:03:00: Robert Krause von der metuni in Graz.
00:03:03: Hallo und?
00:03:04: Prof.
00:03:04: Peter Willeid wurde schon genannt, von der meduni Innsbruck.
00:03:08: Hallo auch an meiner Seite.
00:03:10: And
00:03:11: last but not least Professor Helmut Salzer von der Johannes Kepler Universität in Linz.
00:03:17: schön dass Sie alle da sind.
00:03:18: Ja schönen guten Morgen.
00:03:19: Bevor wir weiter über Forschung sprechen, möchte ich mit einer persönlichen Frage beginnen.
00:03:25: Wenn Sie heute auf Ihre wissenschaftliche Laufbahn zurückblicken gab es da einen Moment eine Begegnung die sie dazu gebracht hat sich ausgerechnet mit Infektionskrankheiten zu beschäftigen?
00:03:37: Ja schon also ich habe mich schon immer für Biochemie und Biotechnologie interessiert.
00:03:46: pommaler Virusinfektionen als Handler-Virusinfektion gibt.
00:03:51: Und wir hatten einen Fall in der Gemeinde und meine Mutter war Krankenschweste an der Gemeinden, ja ich bin über den Fall gestorben sozusagen und das hat mich sehr interessiert und das war einer der Beweggründe worum ich dann Biotechnologie studiert habe bzw.
00:04:11: mich angefangen hab mit Viren und Impfstoffen zu beschäftigen.
00:04:14: Stichwort Hunter-Virus.
00:04:15: Herr Prof.
00:04:16: Krause, was motiviert Sie?
00:04:18: Sie sind ja einer der Spezialisten dafür.
00:04:21: Was motiviert sie heute noch jeden Tag an diesen oder verwandten Themen zu arbeiten?
00:04:26: Mich motiviert das die Infektionskrankheiten, die aus meiner Sicht spannendsten Krankheitsbilder sind, die wir in der Medizin haben.
00:04:36: Wir haben die Möglichkeit dass wir Patienten wieder völlig gesund machen mit den Antibiotika mit den Virusmitteln, mit dem Pilzmitteln die wir haben.
00:04:46: Das ist
00:04:46: ein
00:04:47: ganz großer Gewinn das es tatsächlich möglich ist dass wir Patienten nicht nur in einer chronischen Krankheit halten und eine Verschlechterung verhindern sondern dass wir Leute wirklich wieder gesund machen können.
00:04:59: Und es sind auch die interessanten Geschichten, die sich bei solchen Infektionskrankheiten immer mit dazu geselleln.
00:05:06: Bei den Patienten muss man sehr viel sprechen mit dem Menschen und Risikofaktoren herausarbeiten.
00:05:12: Man muss eben viel mit den Patienten, die krank sind reden um... Antizipieren zu können, Vorhersagen zu können was die denn haben könnten.
00:05:23: und dann haben wir auch Diagnostische Tests.
00:05:24: sie werden anwenden können.
00:05:26: Also das ist ein wahnsinnig spannendes Gebiet und wir haben mit allen anderen medizinischen Gebieten zu tun von A Augenheilkunde bis Z Zahnmedizin.
00:05:35: es ist ein Wahnsinnig breites und interessantes Gebiet.
00:05:37: Professor Willald wie war das denn genau bei Ihnen?
00:05:41: Ja also bei mir war eigentlich der relevante Faktor natürlich die Corona-Kandemie.
00:05:47: Ich habe meine Ausbildung in der Epidemiologie an der Uni Cambridge in England gemacht und habe dann während des Beginn der Pandemie den Bedarf gesehen, wie sozusagen auf die Epidemologie Seite einzubringen auch als meine Pflicht mich da sinnvoll einzubringen.
00:06:07: Und ja es motiviert mich natürlich jetzt nicht mehr sehr stark weil mit dem Semmelweis Institut interdisziplinär zu arbeiten, große Projekte umzusetzen und dann einfach auch besseres Verständnis für Infektionskrankheiten zu gewinnen.
00:06:23: Und wichtige Aussagen zum Gesundheitsstatus der Bevölkerung zu treffen.
00:06:29: Professor Salzer was motiviert es Sie am Ignaz-Semmelweis-Institut tätig zu werden?
00:06:34: Ja das spannende Am Ignazo-Szemmelweis Institut ist sicherlich dieser interuniversidäre Charakter.
00:06:40: also sprich dass die Universitäten wirklich an einem Strand ziehen unterschiedliche Köpfe verbinden und versuchen gemeinsam ihre Stärken zu multiplizieren.
00:06:52: Und Infektionsforschung gemeinsam für Österreich, aber auch in einem größeren Kontext natürlich zu beeinflussen, zu gestalten – das ist etwas was mich wahnsinnig motiviert in einem interdisziplinären Team mit diesen wunderbaren Menschen zusammenzuarbeiten.
00:07:11: Man merkt schon in den ersten Monaten dass das wahnsinnig gut harmoniert.
00:07:16: Und ich freue mich wirklich sehr auf die kommende Zeit, weil das eine einmalige Möglichkeit ist, wirklich über die Universitäten hinaus, über die Disziplinen hinaus gemeinsam – ganz im Sinne des One Health Charakters – gemeinsamen Infektionserkrankungen zu
00:07:33: forschen.".
00:07:34: Herr Dr.
00:07:35: Grammer, viele Menschen können sich unter einer Universität oder einem Krankenhaus etwas ganz Konkretes vorstellen.
00:07:41: Das ist ein Gebäude das sind wichtige Teile der Gesundheitsversorgung und der Forschungslandschaft Ein Institut für Infektionsforschung, das klingt zunächst abstrakt.
00:07:50: Wenn Sie das Ignat Semmelweis Institut einem interessierten Nachbarn in zwei Minuten agieren müssten Was tut diese Einrichtung eigentlich?
00:07:59: Ja, das Institut ist ein Fokuspunkt auf Vorbereitung auf kommende Pandemien bzw.
00:08:06: Probleme mit Infektionskrankheiten, die wir lokal in Österreich haben beziehungsweise die in der Zukunft zum Problem werden könnten.
00:08:16: und was das Institut macht ist eben Kräfte bündeln um uns auf zukünftige Krisen mit Infektionskrankheiten vorzubereiten.
00:08:24: und wir können das machen indem wir Forschung betreiben um verschiedene Erreger besser zu verstehen einerseits, andererseits aber eben an Gegenmaßnahmen zu arbeiten.
00:08:35: Das sind teilweise Impfstoffe, das sind teilweise Therapeutika oder Medikamente die man als Prophylaxis verwenden kann.
00:08:42: also es geht um Grundlagenforschungen um Infektionskrankheiten zu verstehen und dann die Umsetzung dieses Verständnisses in Vorbereitung auf kommende Krisen bzw.
00:08:54: eben Gegenmaßnahmen, die man entwickeln kann.
00:08:56: Und das ist wirklich der Fokus hier!
00:08:58: Das ist das Besondere am Institut und dass es sehr viele Universitäten in Österreich mit einbindet.
00:09:05: Damit kommen wir zu einer Frage, die wahrscheinlich viele Hörer beschäftigt.
00:09:08: Warum wird überhaupt so viel über die nächste Pandemie gesprochen?
00:09:12: Haben wir das nicht schon längst überstanden?
00:09:14: alles?
00:09:16: Grundsätzlich ist es so, dass man dieses Problem mit neuen Erregern und Pandemien kommen und nicht überwunden haben.
00:09:23: Es ist sogar davon auszugehen, dass mehr von solchen Ausbrüchen geben wird
00:09:27: bzw.,
00:09:28: dass es immer wieder zu pandemienkommen wird.
00:09:32: Ich glaube das lässt sich auch nicht verhindern.
00:09:34: Und es gibt einige Faktoren die wahrscheinlich dazu beitragen, dass es eben vermehrt dazu kommt.
00:09:39: Das heißt dann muss ich gut darauf vorbereiten.
00:09:42: Bei solchen Ausbrüchen wie jetzt bei Ebola oder auch davor an das Virus, da hat man schon eine gewisse Erfahrung damit.
00:09:48: Da kann man schon einschätzen, wie infektiös diese Erreger sind und wie leicht sie sich ausbreiten.
00:09:54: Und gerade bei Ebola ist es ja so dass es da ziemlich einen Ankontakt braucht, damit das Virus von einer Person zu anderen springt.
00:10:01: Also da ist die globale Gefahr, dass es jetzt in der Pandemie kommt minimal.
00:10:06: aber natürlich ist das ein großes Problem für die Bevölkerung im Ausbruchsgebiet.
00:10:11: Das ist eben das Wichtige, dass man für verschiedene Erreger Grundlagen wie grundsätzlich Wissenschaft die Besser zu verstehen und dann kann man das besser einschätzen.
00:10:21: Bei Ebola wissen wir okay... Das ist problematisch lokal, aber das wird global nicht zum Problem werden.
00:10:27: Beim Andesvirus – das war die Krise vor ein paar Wochen – ist es leider so, dass es weniger Daten gab und da gab's mehr Unsicherheit.
00:10:35: Es konnte ja auch gut eingedämmt werden.
00:10:38: Also wir müssen damit rechnen, dass er zu mehr solchen Ausbrüchen
00:10:41: kommt.".
00:10:42: Herr Prof.
00:10:43: Willalds, Sie betrachten Krankheiten auf Bevölkerungsebene.
00:10:47: Wann wird aus einem lokalen Ausbruch dann ein internationales Problem?
00:10:51: Und welche Rolle spielen Daten, Überwachungssysteme und epidemiologische Analysen dabei?
00:10:57: Und als Zusatzfrage – wie wichtig ist Geschwindigkeit?
00:11:00: kann man heute schneller reagieren als noch vor zehn Jahren.
00:11:04: Ja es gibt verschiedene Signale für internationale Ausbreitung sprechen.
00:11:11: da geht's um Dinge so ob Fälle natürlich in andere Länder explodiert werden oder auch unabhängig voneinander explodierter.
00:11:21: Es geht darum, ob es dann in den jeweiligen anderen Ländern auch Folgeübertragungen gibt und Fälle die jetzt ohne Reisebezug dort auftreten.
00:11:31: Ein ganz wesentlicher Faktor von Sicht der Epidemiologie ist natürlich dann die Risikopauerteilung.
00:11:37: Viele Dinge kommen den Hörerinnen und Hörern bekannt vor aus der Corona-Pandemiezeit.
00:11:44: Es geht um Themen wie Übertragbarkeit, Schweregrade der Infektion.
00:11:49: Es geht um die Empänglichkeit der Person, also die Immunität und auch der Bevölkerung.
00:11:54: Welche Gegenmaßnahmen da vorhanden sind?
00:11:58: Diagnostikbehandlung, Impfungen etc.
00:12:01: Und natürlich auch um Kapazitäten des Gesundheitssystems.
00:12:05: Sie haben angesprochen dass natürlich Daten wichtig sind.
00:12:08: Die spielen eine zentrale Rolle.
00:12:10: Ich würde sogar sagen dass sie das Rückgrat jetzt der Bekämpfung von Infektionskrankheiten sind, braucht natürlich gute Daten um Ausbrüche früh zu erkennen und man das Risiko abzuschätzen.
00:12:24: Dann aber auch um Maßnahmen gezielt einzusetzen und dann im Nachhinein dann auch deren Wirkung zu evaluieren.
00:12:31: Also da spielen eben Daten diese kontinuierlichen Überwachungssysteme also Monitoring unter die epidemiologischen oder düstener ganz zentrale Rolle.
00:12:39: Viele Menschen fragen sich
00:12:41: Gibt es
00:12:42: aktuell einen Erreger, der im Umlauf ist auf dem man besonders achten muss?
00:12:47: Nicht im Sinn von Alarmismus sondern wissenschaftlich betrachtet.
00:12:51: Wo richten Sie als Expertin Ihren Blick derzeit besonders hin?
00:12:56: Es gibt viele Probleme und viele Erreger die zu denen zu wenig Daten gibt.
00:13:02: was ich als Problem sehe ist das Nippa Virus.
00:13:07: Es kann jederzeit zu Problemen, Influenza-Viren mit Coronaviren kommen.
00:13:11: Aber mit denen haben wir relativ viel Erfahrung auf was die Impfstoffentwicklung betrifft, was antivirale Medikamente betriffe.
00:13:18: Aber es gibt natürlich Viren wo wir weniger Erfahrungen haben und das ist eben eines dieser Viren ist das NIPA Virus.
00:13:24: Das ist ein Virus dass in Südostasien in Flughunden zirkuliert und gelegentlich auf Menschen überspringt und das Problematische daran ist wenn's auf Menschen überspringt kann es Artenwegsinfektionen auslösen und über die Artenwege übertragen werden.
00:13:39: Das heißt, das hätte das Prozentsial sehr leicht von Mensch zu Mensch übertragend zu werden.
00:13:44: Und andererseits hat das aber eine sehr hohe Mortalitätsrate also so zwischen sechzig und neunzig Prozent Und da gibt es im Recht wenig Vorbereitung dazu.
00:13:54: Da gibt's im Prinzip keine Impfstoffe, die bisher entwickelt wurden und man weiß nicht was genau funktionieren würde – da gibt's keine Medikamente dazu.
00:14:02: Das ist in meiner Regel der Miersorge bereitet, wo man mehr machen sollte.
00:14:07: Aber wie gesagt Corona-Viren, Influencerwiren
00:14:10: usw.,
00:14:11: brauchen auch Aufmerksamkeit und haben das Potenzial, dass sie in der Zukunft weitere Pandemien auslösen.
00:14:17: Was in den vergangenen Jahren und in der Pandemiezeit ganz klar herausgekommen ist für mich, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren und auch die Umwelt das alles zusammen gehört?
00:14:28: Der zugehörige Ausdruck eben lautet One Health.
00:14:32: Und dieser Ansatz geht eben davon aus, daß die Gesundkeit von Menschen-, Tieren- und der Umwelt in der sie leben untrennbar miteinander verbunden ist.
00:14:40: Herr Prof.
00:14:41: Krauseber was bedeutet es jetzt ganz konkret?
00:14:45: gesamtheitlicher Ansatz, indem er sich eben diese Lebewesen und die Umwelt gemeinsam anschaut.
00:14:52: Und Infektionskrankheiten, in dem Falle für Infektionskrankheiten insgesamtheitlich betrachtet.
00:14:59: Beispielsweise gibt es resistente Bakterien, die von Tieren in die Umwelt ausgeschieden werden können und von der Umwelt dann auf den Menschen übertragen werden können, infektionskranken verursachen können oder beispielsweise dass in der Nutztierzucht bestimmte Resistenzen entstehen, die dann wiederum bei den Menschen ein Problem machen.
00:15:22: Wenn man da beispielsweise einen Durchfallsreger denkt – den Kampedobakter kann man wegen vergangener jetzt nicht mehr eingesetzter Nahrungsmittelzusätze, die in der Tiermedizin verwendet worden sind und in der Tierhaltung verwendete worden sind, jetzt nicht mit einem bestimmten antibiotischen Substanz behandeln.
00:15:42: Also das sind so Beispiele bei den Bakterien.
00:15:44: Viren hat Florian Gramme schon benannt, auch da spielt natürlich die Umwelt.
00:15:49: Da spielen die Tiere und der Mensch eine ganz große Rolle, weil sie eben zusammenhängen und Infektionskrankheiten von Tieren auf den Menschen übergehen können.
00:15:57: Aber umgekehrt gibt es eben auch, es könne bestimmte Infektionkrankkeiten auch von den Menschen auf Tiere übergehen – das ist vielleicht noch ein bisschen zu wenig im Blickwinkel, aber das ist eben eine Aufgabe von dann auch diesem Intoniversitären-Institut.
00:16:10: Dass eben auch die Tiermedizin hier einen weiteren Vordergrund rückt um eben auch diesen Aspekt, die gesunde Tierhaltung hoch zu halten und auch zu betrachten.
00:16:21: Und die Umwelt des Klimas spielt auch eine Rolle.
00:16:25: Wir sind ja derzeit in einer Phase des Klimawandels Und dann haben bestimmte Infektionskrankheiten eben auch Veränderungen, die wir sehen.
00:16:35: Es sind bestimmte Virusinfektionen weit auf dem Weg nach Norden weil es einfach wärmer wird und die Überträger stechen beispielsweise weiter in den Norden wandern oder bestimmte Bildsinfektionen kann man eben auch bei bestimmten Temperaturen häufiger vor.
00:16:52: Also das sind nur ein paar Beispiele, die diesen One Health Aspekt plakativ machen sollen und das ist eben dieser gesamtheitliche Ansatz um Infektionskrankheiten zu
00:17:03: betrachten.".
00:17:04: Wenn man in einem Krankenhaus arbeitet sieht man die Folgen von Infektionskrankheiten unmittelbar.
00:17:09: Merken Sie bereits heute Veränderungen bei Erregern oder Krankheitsbildern, die mit diesen globalen Entwicklungen zusammenhängen könnten?
00:17:18: Ja.
00:17:18: Solche Veränderung merkt man durchaus ganz konkret so auf dem Klimawandel und auf die besprochenen Aspekte eingegangen würde da zum Beispiel das West-Nil-Virus sein.
00:17:32: Früher hatte man bei der Meningitis oder Encephalitis, also Gehirnhautentzündung im Sommer vor allem die klassischen hierzulande etablierten Ursachen gedacht.
00:17:42: Also denken wir an die FSME, also Frühsommer-Meningoencephalidis.
00:17:47: Heute muss man gerade im Osten von Österreiches und Burgenland wäre so ein Bereich auch ohne Fernreise an einem Lese schon an Gelsen übertragener Räger eben wie das West-Nil-Virus denken.
00:18:00: Das heißt, es wird nicht von einem exotischen Mück alleine übertragen sondern auch von den heimischen Stechmücken.
00:18:06: Und da spielt natürlich Klimawandel durchaus eine Rolle weil einfach die Bedingungen sich verändern, weil die Saison wo die Stechmycken letztlich stechen und der krankemen Übertrag länger werden.
00:18:18: und so sehen wir das auch in Österreich dass zum Beispiel, wenn man jetzt die Daten der Ages sich anschaut ist bereits zur humanen Fällen durch das Westnilvirus gekommen ist und darunter waren auch schwere Verläufe, die stationär behandelt werden mussten.
00:18:37: Das wäre ein konkretes Beispiel, dass wir durchaus neue Erkrankungen, neue Erreger sehen, die auch bei uns in Österreich mittlerweile übertragen werden.
00:18:47: Und es verändert natürlich im Krankenhaus das tägliche Tun der Ärzte und Ärztinnen weil sich das differenzialdiagnostische Spektrum verändert.
00:18:57: Das wäre ein sehr konkretes Beispiel.
00:19:00: Wir können aber auch ganz woanders hinsehen wie zum Beispiel Antibiotikaresistenzen, wie zur Forschung von Prof.
00:19:05: Krause angesprochen.
00:19:07: Auch hier verändert sich wahnsinnig viel.
00:19:10: Zum Beispiel die KABA-Benehm also eine bestimmte Gruppe an Antibiotika.
00:19:14: welche Resistenz wurde bei einem speziellen Bakterium das Klebselabne Ammonie z. B., da sehen wir im Vergleich zu den Zunahmen von über sechzig Prozent.
00:19:27: Für den klinischen Alltag heißt das ja, wir müssen mit neuen Erregern uns beschäftigen.
00:19:32: Diese in unseren Überlegungen mit Einbeziehen.
00:19:35: aber auch bekannte Erreger verändern sich durch eine Veränderung der Resistenzlage und man muss dann natürlich dementsprechend reagieren.
00:19:44: Stichwort Klinischer Alltag ist ein Thema, das für Patienten besonders wichtig ist.
00:19:48: was verbessert sich durch die Arbeit des Igna-Zemmelweis Instituts konkret für Patientinnen und Patienten?
00:19:54: bleiben wir vielleicht gleich bei Ihnen Herr Dr.
00:19:56: Salzer, Sie verstehen sich als Bindeglied zwischen Forschung und Klinik.
00:20:01: wie gelangen neue wissenschaftliche Erkenntnisse tatsächlich ans Krankenbett?
00:20:06: Ja das kann durchaus sehr anspruchsvoll sein.
00:20:08: es hängt natürlich immer davon ab von welchen Erreger sprechen wir und ist der wirklich völlig unbekannt?
00:20:14: oder sprechen wir auch von Erregern die bekannt sind?
00:20:16: aber wir wissen relativ wenig oder wir haben sehr schlecht funktionierende diagnostische Möglichkeiten?
00:20:23: Das heißt, man muss zu allererst einmal überlegen, wonach wir überhaupt suchen.
00:20:30: Welche Probe ist überhaupt geeignet um den Erreger nachzuweisen und zu welchem Zeitpunkt muss man die Probe abnehmen?
00:20:38: Das heißt Tests, die klar unterscheiden zwischen einer echten Infektion, einer Besiedelung oder einem Zufalls befunden.
00:20:46: das wäre natürlich das Optimum.
00:20:48: Das ist aber in der Realität nicht immer der Fall.
00:20:52: Das kam bei Virusinfektionen ganz gut gelingen, indem man zum Beispiel mit molekularen Methoden den Erreger nachweist und dann ist diese Diagnose wahrscheinlich ganz gut zu stellen.
00:21:04: Es gibt aber auch Erregers wie z.B.
00:21:06: atypische Nygopakterien die wohl die Frage nicht so einfach beantwortet werden kann weil es keinen perfekten Biomarker oder einen Test gibt und sagt das ist jetzt eine Infektion.
00:21:19: Weißt ihr lediglich eine Kontamination oder eine Besiedelung nach?
00:21:23: Ein Beispiel wäre Mucobactermphytitum.
00:21:25: Wenn man das bei einem Patienten in einer Atemwegsprobe findet, heißt es noch lange nicht dass das eine Infektion ist sondern der Kliniker.
00:21:33: die Klinikerin muss anhand verschiedener Faktoren dann entscheiden also hat der Patient eine passende Klinique.
00:21:39: dazu passt das Erscheinungsbild der Erkrankung auch in einer Schnittbildgebung zum Beispiel.
00:21:45: Also sieht man entsprechende Veränderungen in der Lunge und ist dieser Nachweis des Bakteriums aus der Atemwegsprobe plausibel, also muss man das vielleicht auch nochmal wiederholen?
00:21:56: Was ich damit ausdrücken möchte es geht nicht immer nur um einen einzelnen Test den man anwendet.
00:22:02: oft ist es tatsächlich in der Realität so dass man verschiedene Faktoren betrachten muss, um entscheiden zu können ob der Patient infiziert ist oder möglicherweise nur besiedelt.
00:22:14: Das ist ganz wichtig zu
00:22:15: berücksichtigen.".
00:22:16: Viele Menschen erleben Diagnostik ja als etwas Selbstverständliches – wie schwierig ist es tatsächlich eine neue Infektionskrankheit zuverlässig nachzuweisen?
00:22:34: Da kann zum Beispiel die Grundlagenforschung dazu beitragen, dass eben Tests entwickelt werden.
00:22:39: Die wie Helmut Salze schon gesagt hat dann so einer besseren Diagnose, so eine bessere Einschätzung von Infektionskrankheiten bei den Patienten führen.
00:22:48: Wenn ich da beispielsweise nicht aus unserer eigenen Arbeit, da gab es einen Bestandteil von Pilzen, ein langes Zuckermolekül, ein Glucan das eben detektiert worden ist wo aber die Testung sehr schwierig war und lange gedauert hat Und da haben wir mit Kolleginnen und Kollegen von der Labormedizin diesen Test dann umgebaut in ein automatisierbares System, sodass wir im kurzer Zeit diesen Test, diesen Biomarker dann verwenden konnten für den klinischen Alltag.
00:23:17: Und Bildsinfektionen besser einschätzen konnten und dann eben entsprechend therapieren konnten.
00:23:23: Da kommen wir zu den Therapieansätzen.
00:23:25: Derzeit werden wir Infektionskrankheiten einsetzen natürlich verhindert versucht zu verhindern mit einer Impfung oder mit Vermeidung von Risikofaktoren, oder dann eben wenn eine Infektionskrankheit vorhanden ist, dann eben anti-infektiv therapiert.
00:23:38: Da kann man versuchen den Erreger abzutöten und im Wachstum zu hemmern – mit Antibiotika oder mit Pilzmedikamenten, Antimygotika oder Mit Virustatika, wenn es um Virusinfektionen geht.
00:23:50: Oder wir können auch versuchen das Immunsystem zu unterstützen und bestimmte Antikörperpräparate beispielsweise zu geben Und diese Antikörperpräparate können dann auch dazu beitragen, dass Erreger mit diesen Antikörpern markiert werden und dann vom Immunsystem besser abgedürtet werden können.
00:24:12: Diese Ansätze einerseits die Anti-Infektive Therapie oder eben diese Modifikation des Immunystems das sind eben auch Punkte, die wir versuchen hier in der Universität zu beforschen um eben für die Patientinnen und Patienten bessere therapeutische Möglichkeiten anbieten zu können oder neue therapeutische Möglichkeit anbitten zu können bei Infektionskrankheiten, wo es derzeit noch gar keine Therapie gibt.
00:24:40: Also weder in Virustatikum beispielsweise oder ein
00:24:44: Antikörperpräparat.".
00:24:46: Ich komme wieder zurück zu Ihnen Herr Dr.
00:24:47: Kramer.
00:24:48: Ein Schwerpunkt Ihrer Arbeit sind ja Impfstoffe.
00:24:51: Welche Entwicklungen sehen Sie da in den kommenden Jahren auf uns zukommen?
00:24:55: Was wird?
00:24:56: künftig möglich sein, was heute noch nicht Standard ist.
00:24:59: Ja also das ist gerade ein sehr spannendes Feld.
00:25:03: einerseits kommen gerade Impfstoffe auf den Markt die eben auf unterschiedliche Regeln gemeinsam abzielen.
00:25:10: es ist gerade einen Impfstoff der die Covid-IX Impfung und die Influencer Impfungen vereint zugelassen worden in der Europäischen Union.
00:25:18: da kommen aber mehr solche Impfstoffen.
00:25:21: also viele sind später klinische Entwicklung.
00:25:24: Aber ich glaube, das sehr spannend ist, dass man während der Covid-IX Pandemie erkannt hat, die oberen Atemwege vor respiratorischen Erregern schützen muss um Infektionen aufzuhalten bzw.
00:25:37: die Übertragung von solchen respiratorischem Bienen aufzuhalten.
00:25:41: Und da gibt es eben gerade sehr, sehr viel Entwicklung.
00:25:45: Auch klinische Entwicklung und da wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich zur Zulassung von neuen Impfstoffen kommen die wirklich vor Infektionen schützen und nicht nur vor symptomatischer Erkrankung oder schweren Verläufen.
00:25:59: was auch interessant ist Es werden gerade in der Klinik Konzepte entwickelt um in Prinzip Hybride aus monokernaler Antikörpertherapie und Impfstoffen sozusagen herzustellen.
00:26:14: Da gibt es auch gerade eine sehr spannende Entwicklung bei Influencer, wo man einen Moleküdel – das kann man fast wie eine passive Impfung sehen am Anfang der Influenser-Saison gibt – und dieses Molekül ist im Prinzip ein Antikörper, der mit einem Vios Datikum besetzt ist.
00:26:33: Das gibt man am Anfang der Influencer-Saison, das hält sich im Körper bis zum Ende der Influence-Session und es hat eine sehr lange Hauptwürzzeit.
00:26:41: Und das ist breiten wirksam.
00:26:43: Es funktioniert gegen Influenza A stehen wir gegen Influence B Stämme und man arbeitet jetzt weil das bei Influenser anscheinend sehr gut funktioniert an ähnlichen Konzepten für andere Erreger.
00:26:54: Also das ist auch was sehr spannend, dass es wie gesagt so ein Hybrid aus Impfstoff und Therapie oder Profilaxe.
00:27:02: Und meiner Meinung nach das Spannendste fällt aber das hat mit Infektionskrankheiten wenig zu tun als momentan die Entwicklung von Antikrebsimpfstoffen.
00:27:12: Das sind therapeutische Impfstoffe, die man bei einer Krebserkrankung gibt um das Immunsystem auf die Krebszellen aufmerksam zu machen Und da geht es wirklich auch mit Riesenschritten voran.
00:27:25: Vor allem bei Krebsarten, die wirklich schwer zu therapieren sind wie Bauchspeicheldrösenkrebs gibt's da sehr viel Fortschritt momentan und es ist zu erwarten dass solche Impfstoffe vielleicht nicht gegen alle Krebsartner oder doch gegen einige in den nächsten zehn Jahren auf den Markt kommen.
00:27:43: Vielen Dank!
00:27:44: Bevor wir schon zur Schlussrunde kommen noch eine Frage an Prof.
00:27:48: Willi aus Innsbruck.
00:27:51: Wie lässt sich eigentlich messen, ob eine Impfung oder irgendeine andere Schutzmaßnahme?
00:27:56: Ob die wirklich wirkt im Falle des Falles und welche Bedeutung große Bevölkerungsstudien dabei haben.
00:28:05: Ja also die Geschwindigkeit ist zentral.
00:28:07: ich glaube schon dass es da Vergesserungen gibt einfach durch Vernetzung von Daten das man da früher reagieren können als vor einigen Jahren.
00:28:16: Ich darf da zwei positive Beispiele nennen, die sich während der Pandemie etabliert haben.
00:28:21: Das eine ist das SARI-Dashboard, also da geht es um stationäre Aufnahmen wegen schweren Atemwegsinfektionen in Österreich wo man sozusagen immer ein Blick hat welche aktuellen Eureka zukulieren und zu Problemen führen.
00:28:38: Das zweite, was natürlich sehr spannend ist auch aus epidemiologischer Sicht ist das Abwasser Monitoring.
00:28:44: Also dass man das Abwasser im Klärenlangen in Österreich auf wie aus Auskopf zwei Influenzern der RSV testet und dann natürlich dann auch ein Frühsystem hat.
00:28:57: Solche so kontinuierliche Erfassung dieser zentralen Parameter ist wichtig, dass man die Aufrechter haltnimmt aber dass man natürlich andererseits eine gewisse Flexibilität hat, auf neue Pathogenen zu reagieren und dann so ein Screening auszuleiten.
00:29:14: Zum Abschluss bitte ich Sie noch um einen kurzen Blick nach vorne.
00:29:19: wenn wir sozusagen sprechen über die nächste Pandemie was macht Ihnen Hoffnung?
00:29:24: warum glauben sie dass wir sagen wir in zehn Jahren besser auf eine neue Infektionskrankheit vorbereitet sein werden als heute?
00:29:34: Na vielleicht kann ich etwas dazu sagen.
00:29:35: also Ich glaube, von der Seite der Technologie entwickelt sich wahnsinnig viel weiter.
00:29:41: Da geht es nicht nur um mRNA-Impfstofftechnologie sondern ganz viele unterschiedliche Technologien.
00:29:47: Es werden auch Dinge wie monokranale Antikörper ökonomischer.
00:29:51: Man könnte leichter herstellen und man kann sie in Zukunft vielleicht anders verabreichen.
00:29:56: also... Was Technologie betrifft, tut sich wahnsinnig viel.
00:29:58: Und das ist mal wichtig weil mit Technologie kann man auf eine Pandemie reagieren oder auf andere Krisen mit Infektionskrankheiten reagieren.
00:30:07: also ich glaube dass es was was ich sehr positiv sehe und bei allen den Problemen die wir während der Pandemie hatten und die Leute schauen nicht gern zurück auf die Covid-IX Pandemie Und es gibt natürlich auch Diskussionen darüber, was falsch und was richtig gemacht wurde.
00:30:23: Weil man muss auch sagen, dass die Bevölkerung heute um einiges aufgeklärter ist, was Infektionskrankheiten betrifft, was Impfungen betriffe, was Pandemien betriffte.
00:30:33: Wie gesagt, das gibt viele Diskussionen, was richtig war, was falsch war aber ich glaube der Aufklärungsgrad der Bevölkerung höher ist.
00:30:39: Das hilft auch.
00:30:41: wenn wieder so eine Krise kommt dann muss man natürlich schauen, dass man die Bevölkerung mitnimmt und ich glaube daran wird auch gearbeitet.
00:30:48: Aber wir haben es mit einer viel aufgeklärteren Bevölkerung zu tun.
00:30:52: Ich glaube das ist sehr positiv
00:30:53: verbunkt.".
00:30:55: Das sagt Florian Kramer, Leiter des Ingerts Semmelweis Instituts für Infektionsforschung.
00:31:01: Wir haben heute gehört, dass Infektionforschungen weit mehr sind als die Suche nach dem nächsten Virus – Es geht um!
00:31:07: Das Zusammenspiel von Medizin, Wissenschaft, Umwelt und Gesellschaft.
00:31:12: Und es geht darum, vorbereitet zu sein bevor die nächste Krise
00:31:16: entsteht.".
00:31:17: Das Igna Zämmelweis-Institut bündelt dafür Expertise aus ganz Österreich mit dem Ziel Infektionskrankheiten besser zu verstehen, schneller zu erkennen und wirksamer zu bekämpfen.
00:31:34: Vielen
00:31:41: Dank fürs Zuhören.
00:31:42: Es verabschieden sich für heute aus dem Studio Martin Kränig-Burger und ...
00:31:47: Johanna Wolfsberger, den Hörgang finden Sie auf den meisten Podcastplattformen sowie auf springermedizin.at und spektrum.de.
00:31:55: slash podcast.
00:31:57: Bis zum nächsten
00:32:02: Mal!